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Pressemitteilung BoxID: 236485 (T-Systems International GmbH)
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Erfahrungsbericht zu Smart Metering aus T-City Friedrichshafen

Stromfressern auf der Spur

(PresseBox) (Frankfurt am Main , ) In Friedrichshafen gehört der intelligente Stromzähler (Smart Metering) in der Arztpraxis von Dr. Germar Büngener und natürlich auch privat bei ihm zu Hause bereits zum Alltag. Im 15-Minuten-Takt verfolgt er via Internet, wie sich sein aktueller Stromverbrauch durch die Verwendung verschiedenster Geräte im Haushalt und in seiner Arztpraxis verändert. Eine Kommunikationsbox von T-Systems sammelt die Daten und überträgt sie via DSL. "Damit bauen wir Deutschlands größtes Kraftwerk - die Energieeffizienz", kommentiert Stefan Söchtig, Geschäftsführer der Technischen Werke Friedrichshafen (TWF) zufrieden die Erfahrungswerte der Modellstadt T-City. "Wer seinen Verbrauch genau kennt, kann noch richtig Energie und damit Kosten sparen", erklärt Söchtig.

"Gemeinsam mit unserem zweijährigen Sohn spüren meine Frau und ich versteckte Stromfresser auf", bestätigt Dr. Büngener begeistert. "Dabei haben wir sogar eine Tiefkühltruhe in einer Rumpelkammer entdeckt, die wir seit Jahren eigentlich nicht nutzen", gibt Dr. Büngener zu. Spieleffekt und spontane Erfolgserlebnisse durch das "Herunterdrücken der Balken" in der Verbrauchsgrafik wertet die Familie im Modellversuch als psychologisch wichtige Motivation.

Die Transparenz der Verbrauchsdaten sorgte gar für einige Überraschungen. "Richtig geschockt waren wir vom Stand-by-Verbrauch der Kaffeemaschine, berichtet Dr. Büngener, der seither abends in der Praxis die HiFi-Anlage ganz ausschaltet, die mit beruhigender Musik ein entspanntes Ambiente für seine Patienten schafft. In der Mittagspause fährt er die sieben PC-Arbeitsplätze seiner Praxis bis auf den Server herunter und reduziert damit den Verbrauch von 2000 auf 600-800 Watt in der Stunde.

Für den engagierten Arzt und Familienvater schafft der intelligente Stromzähler Transparenz seines Verbrauchs, ohne als Einmaleffekt wieder zu verpuffen. Erst kürzlich stellte Dr. Büngener beim Ausfall einer Halogenlampe fest, dass statt der bisher verwendeten 300 Watt-Leuchtmittel auch 150 Watt ausreichend sind.
Den Erfolg der Sparmaßnahme kontrolliert er dann zufrieden über sein iPhone. Mit dem hat er sogar schon unterwegs einmal nachgeschaut "was denn gerade so läuft". Berichtet er Kollegen und Freunden von seinen Erfahrungen im

Modellprojekt T-City, stellt er fest wie gespannt diese auf den intelligenten Stromzähler sind. Lange dauert dies nicht mehr, denn der Gesetzgeber schreibt die flächendeckende Installation in Neubauten und bei Sanierungen ab dem Jahr 2010 vor. "Der nächste Schritt auf dem Weg zum energieeffizienten Haus ist nach dem Auslesen der Zähler das Senden von Steuersignalen für Haushaltsgeräte", freut sich TWF-Geschäftsführer Söchtig über das Potenzial der neuen Zählertechnologie und sieht seine Stadtwerke als den geborenen Problemlöser und Energieeffizienz-Manager für seine Kunden.