Jahresrückblick VoIP: Das war 2006

(PresseBox) ( Dortmund, )
Das Jahr 2006 war ein sehr bewegtes – nicht nur in Punkto Fußballweltmeisterschaft, sondern auch im Bereich Telefonie. Für den IP-Telefonie-Experten Swyx gab es 2006 vier grundlegende Entwicklungen, die den Telekommunikationsmarkt beeinflusst haben: die traditionelle Telefonie geht stark zurück, Unternehmen entdecken VoIP mit interessanten Geschäftsvorteilen, traditionelle Telefonieanbieter müssen umsatteln und neue Player erscheinen auf dem Markt.

Es ist unbestritten, dass im Jahr 2006 mehr IP-basierte Kommunikationssysteme angeschafft wurden als traditionelle Telefonanlagen (siehe beigefügte Grafik). Die klassische Telefonie mitsamt ihrer Architektur steht kurz vor dem Aussterben. Deshalb stand für Swyx das Jahr unter dem Motto: „Die klassische Telefonie ist tot“. Den Startschuss für den Weg von VoIP in die Unternehmen gab auch die Popularität am Privatkundenmarkt. Dank Skype wurde das Telefonieren über das Internet zum Massenphänomen – vom einfachen kostenlosen Tool hin zur umfassenden Geschäftsanwendung mit zahlreichen Funktionen.

Unternehmen erkennen ihren neuen Wettbewerbsvorteil. Denn im Gegensatz zum Privatanwender, profitiert die Geschäftswelt durch VoIP nicht nur von niedrigen Kosten: Durch die IP-basierte Technik wird Kommunikation zum integrierten Bestandteil von Business-Software. Das Zusammenwachsen von Sprache und Daten in einem Netzwerk (Sprach-/Daten-Konvergenz) bietet völlig neue Möglichkeiten. Die Migration der Telefonie in die PC-Umgebung, sei es Outlook, das CRM- oder das ERP-System, erhöht die Effektivität und die Produktivität moderner Unternehmen. Auch alternative Arten der Kommunikation setzten sich 2006 verstärkt durch: Instant Messaging, Video oder Application Sharing.

Dieser Trend führte zu einer Umverteilung und Konsolidierung des Telekommunikationsmarktes. Anbieter von klassischen Systemen wie Alcatel, Nortel oder Siemens wenden sich verstärkt hin zum Software-Sektor, indem sie Kooperationen mit Anbietern der nächsten Generation eingehen. Doch solche Hochzeiten stehen oft unter keinem guten Stern, denn viele Business-Modelle der etablierten Hersteller basieren auf dem Verkauf teurer Hardware. Diese wird jedoch zunehmend überflüssig und andere Player profitieren.

Somit tauchten auch immer mehr Unternehmen aus anderen Bereichen auf dem Markt auf. Yahoo! bietet zum Beispiel mit seinem PC-to-Phone Voice-over-IP-Service einen nützlichen Zusatzdienst für den ohnehin etablierten Messenger - AOL und Skype haben ähnliche Dienste im Portfolio. Microsoft hat im Rahmen der „Unified Communications Strategy“ ebenfalls Schritte in diese Richtung gemacht. Dabei geht es um die Live-Kommunikation über MS Server und Unified Messaging in Verbindung zu Voice & Video-Applikationen.

Günter Junk, CEO von Swyx, zu den Entwicklungen in 2006: „ Auch wenn neue Player auf den Markt drängen, so wird es doch einige Zeit dauern, bis diese die langjährige Erfahrung von IP-Telefonieanbietern wie Swyx im Bereich softwarebasierter Kommunikation aufgeholt haben. Swyx zählt bereits mehr als 200.000 Anwender in ganz Europa. Wir nehmen die Vorteile der traditionellen Telefonie in die neue Art der umfassenden integrierten Kommunikation mit auf. In Zukunft werden Unternehmen nur noch eine integrierte Applikation für alle Arten der Kommunikation benötigen, die eine reibungslose Interaktion für den gesamten Arbeitsablauf erlaubt. Kerngeschäftsprozesse werden hier integriert. Das ist die Zukunft der Kommunikation.“
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