Erste Swisslog-Anlage für Spitalapotheke in Spanien

Universitätsspital automatisiert Intralogistik mit Apotheken- und Transportlösungen von Swisslog

(PresseBox) ( Buchs/Aarau, )
Das Hospital Universitari de Sant Joan in Reus, eine führende Gesundheitsinstitution in Katalonien, vertraut bei der Automatisierung der Medikamentenlogistik und internen Transporte auf Swisslog. Der Auftrag umfasst die Implementierung von technologisch modernsten Systemen sowie deren Unterhalt und Wartung während der nächsten acht Jahre. Die Anlage soll im Dezember 2010 fertiggestellt sein.

"Dieses Projekt ist ein Meilenstein für Swisslog Healthcare Solutions in Europa. Wir werden unseren ersten Spitalapotheken-Kunden in Spanien mit einer Reihe von Logistiksystemen ausstatten, die wir in anderen führenden Spitälern Europas bereits erfolgreich implementiert haben", betont Pieter Feenstra, Leiter Healthcare Solutions Europa bei Swisslog. Das neue Universitätsspital von Reus umfasst mehr als 470 Betten. Es verfügt über zwölf Operationssäle, 22 Betten in der Intensivstation und 60 Betten für Notfallpatienten. Da es die neuste Scanner­technologie für Positronen-Emissions-Tomographie (PET) besitzt, ist Reus in der Region von Tarragona, südlich von Barcelona, als Referenzspital für die Krebsforschung und -heilung prädestiniert.

Höhere Patientensicherheit und effiziente Transporte

Swisslog wird drei Logistiksysteme liefern: PillPick, BoxPicker und Fahrerlose Transportsysteme (FTS). Die laufende Unterstützung und der Unterhalt der Systeme erfolgt durch Oppent, Generalunternehmer für das Spitalprojekt und langjähriger Swisslog-Partner mit Hauptsitz in Italien sowie Niederlassungen in Spanien.

Das Spital Reus wird über eine moderne Apotheke verfügen, die mit je zwei PillPick und BoxPicker der Automated Drug Management Systems von Swisslog ausgerüstet ist. PillPick ist ein automatisiertes System für das Verpacken, Lagern und Ausgeben von Medikamenten in Einzeldosen. In Reus wird PillPick 6 000 Einzeldosen pro Tag bereitstellen. Um eine maximale Sicherheit für die Patienten zu gewährleisten, wird jede Dosis durch den Markennamen des Medikaments, die Wirksubstanz, die Charge und das Ablaufdatum identifiziert. Bei der Verabreichung ist eine weitere, bedeutende Sicherung eingebaut: Der Barcode jeder Einzeldosis wird mit dem dem Patienten zugewiesenen Barcode abgeglichen. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit von Medikationsfehlern gegen Null.

BoxPicker ist ein automatisiertes Arzneimittellager zur Aufbewahrung und Ausgabe von Medikamenten sowie Hilfsmitteln und vervollständigt die Automatisierung der Apotheke. Einer der BoxPicker wird als zwei-Temperaturen-Modell ausgeliefert: Sowohl temperaturempfindliche Medikamente als auch Medikamente, die bei Raumtemperatur aufbewahrt werden, können dank diesem Modell in einer kompakten, automatisierten Einheit gelagert und kommissioniert werden. BoxPicker gewährleistet Sicherheit und Effizienz aufgrund des kontrollierten Zugangs und einer Software, die sowohl die Bestände als auch den Systemzugang verfolgt und direkt mit dem Informationssystem des Spitals verbunden ist.

TransCar, das fahrerlose Transportsystem für innerbetriebliche Transporte, wird massgeblich zur Steigerung der Logistikeffizienz im Spital beitragen. Sechs Fahrzeuge mit einer Ladekapazität von jeweils bis zu 500kg werden rund 500 Container entlang von Korridoren, in Aufzügen, durch Tunnels und über Brücken befördern. TransCar wird Esswaren, Wäsche, Abfälle, Medikamente sowie Materialien transportieren und kann nach Plan oder spontan eingesetzt werden. Jedes Fahrzeug wird täglich rund 15 km zurücklegen.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.