Schieben, Drehen, Falten

Worauf bei der Wahl von Glassystemen zu achten ist

(PresseBox) ( Wenden, )
Modern, lichtdurchflutet, transparent – das sind die Gründe, warum Glas schon seit Längerem nicht mehr nur bei Großbauten in hohem Maße eingesetzt wird, sondern seinen Weg auch in den Einfamilienbereich gefunden hat. Der Werkstoff ist zu einem viel genutzten Gestaltungselement geworden. „Die Philosophie, die Walter Gropius mit dem Bauhausstil ins Leben rief, ist derzeit aktueller denn je. Große Glasfronten verschmelzen in ihrer Gradlinigkeit und klaren Form mit anderen derzeitigen Trends wie beispielsweise dem Industrie-, Beton- oder Metalldesign. Glas bedeutet hier die Verschmelzung von Innen- und Außenraum, oben und unten“, weiß Dennis Schneider, Geschäftsführer der SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH. Er erklärt, worauf beim Einsatz von Glas am Haus zu achten ist.

Vor dem Gröbsten geschützt
Wer bei einer Glaswand nur einen reinen Wetterschutz benötigt, kann zwischen Systemen zum Schieben, Drehen und Falten wählen. Diese Lösungen schaffen Räume, die gegen Regen und Wind abgeschirmt sind, wobei sich die Temperatur im geschützten Bereich kaum von der Außentemperatur unterscheidet. „Ganzglasvarianten bieten die größte Transparenz. Dabei können die einzelnen Elemente bis zu 80 Kilogramm wiegen, weshalb auch hier Höhen von bis zu drei Metern oder Breiten von bis zu 1,6 Metern möglich sind. Die Elemente sind nur oben und unten in den Aluminiumprofilen befestigt, die Seiten schließen ohne Profile direkt aneinander“, erklärt Schneider. Schiebesysteme, wie das SF 20, bieten den Vorteil, dass die Elemente über integrierte Mitnehmer automatisch mit zur Seite gezogen werden. Allerdings gilt es hier zu beachten, dass die gesamte Rahmenbreite um die Glaselementbreite reduziert ist, auch wenn alle Komponenten zur Seite gezogen werden. Wer noch mehr Öffnungsmöglichkeiten wünscht, setzt besser auf ein Schiebe-Dreh-System, wie das SF 25. Bei solchen Systemen verschieben Nutzer die Glaselemente einzeln, wodurch auch Teilöffnungen möglich werden. Ebenfalls ist durch diese Handhabung ein Verschieben der Elemente über Eck möglich. „In der Regel handelt es sich bei den Ganzglas-Schiebe-Dreh-Systemen um hängende Lösungen. Das ist problematisch für Einsatzbereiche, bei denen die Statik eine solche Last nicht halten kann. Beispielsweise kommt dies häufig bei Terrassendächern vor, die nachträglich noch um eine schützende Wand ergänzt werden sollen“, weiß Dennis Schneider und erläutert: „Um auch hier eine Integration zu ermöglichen, haben wir das SF 30 entwickelt. Seine komplette Systemlast liegt auf der Bodenschiene. Trotzdem lassen sich die Glaselemente leicht verschieben.“

Wärmegedämmt und transparent
Soll die Glaswand in einem Wohnwintergarten oder als Fassadenverglasung eingesetzt werden, sind thermisch getrennte Rahmenkonstruktionen und Isolierverglasungen notwendig, um den Energiesparverordnungen und Anforderungen an die Widerstandsfähigkeit gegen Windlasten sowie an die Regendichtheit und Wärmedämmung zu entsprechen. Um trotzdem große Öffnungsbreiten zu ermöglichen, haben sich Falt-Schiebe-Systeme bewährt. Die jeweiligen Glaselemente mit Rahmen hängen zusammen und werden beim Öffnen wie eine Ziehharmonika zusammengefaltet. „Moderne Systeme wie unsere SF 55 und SF 75 können trotz der Mehrfachverglasung bis 3,5 Meter Höhe realisiert werden. Obwohl jedes Element über einen Rahmen verfügt, wirkt ein solches System trotzdem sehr transparent, da die vertikalen Profileansichten mit der Zeit wesentlich schmaler geworden sind und das Glaselement kaum noch einschränken. So sind sie beim SF 55 und beim SF 75 beispielsweise nur 115 mm breit“, verdeutlicht Schneider. Neben Aluminiumrahmen unterstützen Holzverkleidungen auf der Innenseite den wohnlichen Charakter von Holz.

Weitere Informationen unter www.sunflex.de
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