Sun Microsystems liefert Technologie für JuRoPa2 Bull Supercomputer

Neuer Hochleistungsrechner des Forschungszentrums Jülich wird mit Netzwerk-Switches von Sun ausgerüstet

(PresseBox) ( Kirchheim-Heimstetten, )
Sun Microsystems stellt dem Primecontractor und Integrator Bull die neueste Netzwerktechnik für den Aufbau des JuRoPa2 Bull Supercomputers am Forschungszentrum Jülich zur Verfügung. Die neuen Quad Data Rate (QDR) Infiniband Switches von Sun sind vor allem wegen ihrer hohen Dichte und der Anzahl an Ports besonders für den Einsatz im Hochleistungsbereich geeignet. Sie sorgen in dem neuen HPC-Rechner für reibungslosen Datenverkehr unter den 2.200 Sun x-64-Blade Servern und mehreren Bull NovaScale Servern auf der Basis von Intel Next Generation Xeon Prozessoren. Das hochperformante parallele Filesystem Lustre von Sun sorgt für extrem schnelle Verarbeitung der zu berechnenden Daten. Als Middleware kommt die Parastation Software der Firma ParTec zum Einsatz.

"In der Partnerschaft zwischen den Firmen Bull, Intel, Sun Microsystems und ParTec für den JuRoPa2 Bull Supercomputer sehen wir einen wichtigen Schritt, um den wissenschaftlichen Anforderungen an die Kapazität von Höchstleistungsrechnern gerecht zu werden", sagt Prof. Dr. Dr. Thomas Lippert, Direktor des Jülich Supercomputing Centre (JSC). "Besonders positiv sehen wir es in diesem Zusammenhang, dass viele der eingesetzten Technologien inklusive des Sun Infiniband Netzwerkes in Europa entwickelt werden."

Die eingesetzten Infiniband Switches mit vierfacher Datenrate, die Sun als Technologielieferant beisteuert, regeln den Datenverkehr innerhalb des Serververbundes. Mit seiner auf dem Markt einzigartigen Technologie ist darüber hinaus das Dateisystem Lustre eine wichtige Grundlage, auf die Bull beim Aufbau des Supercomputers setzt. Das Filesystem ist dank seiner objektbasierten Architektur, der ausgezeichneten Skalierbarkeit und dem hohen Datendurchsatz für High Performance Computing (HPC) Anwendungen bestens geeignet.

Das Jülich Supercomputing Centre ist das größte Hochleistungsrechenzentrum in Deutschland und eine der größten derartigen Anlagen in Eurpoa. Das Zentrum stellt Rechenkapazität für das Forschungszentrum Jülich bereit und bietet außerdem Forschern aus verschiedenen Bereichen, zum Beispiel Klimaforschung, Chemie oder Medizin, die Infrastruktur für komplexe Berechnungen und Simulationen. Als Mitglied von PRACE (Partnership for Advanced Computing in Europe) gehört das JSC zur Spitze der europäischen HPC-Landschaft. PRACE wird von der Europäischen Union auch finanziell gefördert. Die fünf Kernmitglieder von PRACE waren am 1. September gebeten worden, einen eigenen Prototypen für eine HPC-Lösung zu entwerfen, die mit anderen Systemen via Grid-Architektur zusammenarbeitet.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.