PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 237157 (Studierendenwerk Siegen)
  • Studierendenwerk Siegen
  • Hölderlinstraße 3
  • 57076 Siegen
  • http://www.studentenwerk.uni-siegen.de
  • Ansprechpartner
  • Detlef Rujanski
  • +49 (271) 740-48823

Studentenwerk Siegen erhält ein Stück vom "großen Kuchen"

(PresseBox) (Siegen , ) "Konjunkturpaket II für den Hochschulbereich". Darin wurden alle Hoffnungen gelegt, auch ein Stück vom "großen Kuchen" zu erhalten. Die positive Nachricht erreichte kürzlich die Studentenwerke in NRW direkt aus dem "Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW". Von 464 Millionen Euro, die zur -Zitat "Verbesserung der Hochschulen, Universitätsklinika, Studentenwohnheime sowie der außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Lande" Zitat Ende- eingesetzt werden können, erhalten die 12 nordrhein-westfälischen Studentenwerke zur Sanierung ihrer Studentenwohnheime insgesamt 120 Millionen Euro. Davon fließen allein 4,2 Millionen Euro in die Kasse des Siegener Studentenwerkes. "Das "grüne Licht" aus dem Ministerium kam genau zur rechten Zeit", berichtet Detlef Rujanski, Geschäftsführer des Studentenwerkes Siegen.

Sinnvolle energetische Sanierung

"Unser Sanierungspaket war seit langem gepackt. Jetzt können wir loslegen", freut sich Detlef Rujanski. Zunächst sollen das kürzlich vom Kreis Siegen-Wittgenstein erworbene ehemalige Schwesternwohnheim "Im Tiergarten 15" kernsaniert und möbliert werden. Hier sind ca. 600.000,00 Euro veranschlagt worden. Dieses Gebäude soll zu einem Appartement-Haus mit insgesamt 18 Appartements umgebaut werden. Im April d.J. soll mit den Arbeiten begonnen werden, so dass das Bauprojekt zum Wintersemester 2009/2010 (Oktober 2009) abgeschlossen sein wird. Das Wohnheim "Im Tiergarten 19" (ehemaliges Kreisaltenheim) erhält eine neue Wärmedämmung. Hier werden sich die Kosten auf ca. 280.000,00 Euro belaufen. Da unter energetischen Gesichtspunkten eine Anbindung an das ehemalige Schwesternwohnheim nötig ist, wird hier eine Erneuerung der Heizungsanlage erforderlich. Kosten: ca. 60.000,00 Euro. "Das zuletzt aus Privathänden gekaufte studentische Wohnheim "Am Eichenhang 66" mit insgesamt 12 Wohnungen wird ebenfalls, nach Leerzug, kernsaniert und neu möbliert", erläutert Burkhard Lutz, Abteilungsleiter für den Bereich "Wohnen". "Es werden 22 Wohneinheiten für "Programmstudierende" entstehen, da dieses Gebäude in unmittelbarer Nähe des "Gästehauses der Universität" liegt und soll bezugsfertig im Jahr 2010 sein", so Burkhard Lutz weiter. 600.000,00 Euro werden in dieses Projekt fließen.

Rund 2 Mill. Euro kalkuliert das Studentenwerk ein für die Fassadenerneuerung der ältesten Wohnanlage des Studentenwerkes in der Engsbachstraße in Siegen-Weidenau. Für weitere rd. 240.000,00 Euro werden die Sanitärbereiche in den Zimmern erneuert.

15 Jahre lang wurde in den Küchen der studentischen Wohnanlage in der "Glückaufstraße" und "Adolf-Reichwein-Straße" gekocht und gebruzzelt. Hier ist nun dringend eine Erneuerung der Einbauküchen und Küchenmöblierung erforderlich. Ca. 530.000,00 Euro müssen für diese Maßnahme aus dem Geldtopf auf den Tisch gelegt werden.

Energiecontrolling ist auch für das Siegener Studentenwerk kein Fremdwort mehr. Der "warme Geldregen" aus Düsseldorf macht nun den Einbau einer neuen Steuerungstechnik für die Strom-, Wärme-, Heizungs- und Wasserverbrauchsanlagen in allen Wohnheimen und deren Anbindung an die Verwaltung möglich. Diese Maßnahme ist mit einem Betrag von rd. 150.000,00 Euro veranschlagt. "Die Verwendung neuester Technik wird den Energieverbrauch optimieren", stellt Rujanski fest. "Dies wird sich positiv auf das monatliche Studierenden-Budget auswirken, da wir diese Maßnahme bei unserer Mietkalkulation natürlich einfließen lassen werden. Wir freuen uns über den Investitionszuschuss des Landes, zumal wir mit der Auftragsvergabe für die unterschiedlichen Gewerke einen Beitrag zur Verbesserung der Situation der Handwerksbetriebe beisteuern können."

16 Jahre hatte das Studentenwerk Siegen keinen Investitionszuschuss mehr vom Land NRW erhalten. Jetzt heißt es, mit den bewilligten Landesmitteln die Projekte im Wohnheimbereich schnellstmöglich umzusetzen.