50.000 Beacons: Ströer baut erste flächendeckende nationale Beacon-Infrastruktur in Deutschland auf

(PresseBox) ( Köln, )
- Als erstes Unternehmen verbindet Ströer in Deutschland flächendeckend die reale Welt mit dem Online-Universum
- Phase I: Installation von 20.000 Sensoren in Werbeträgern bundesweit bis März 2016
- Ströer macht das "Internet der Dinge" erlebbar

Gestern hat der Vorstand der Ströer SE beschlossen, rund ein Jahr nach Start des ersten öffentlichen und größten Beacon-Testfeld Deutschlands im Düsseldorfer Hauptbahnhof (DUS Open Playground), als erstes Unternehmen weltweit mit dem Aufbau eines nationalen, flächendeckenden Beacon-Netzwerkes zu beginnen. In der ersten Phase des Rollouts werden laut Planung bis Ende März 2016 rund 20.000 Werbeträger an hochfrequentierten Verkehrsknotenpunkten in Deutschland mit den Sendern ausgestattet. Bis Ende 2016 ist der Ausbau des flächendeckenden Beacon-Netzes auf insgesamt 50.000 Werbeträger geplant. Ströer lässt damit seine Werbeträger interaktiv werden. Mit rund 230.000 POIs in Deutschland besitzt das Unternehmen die Möglichkeit, ganze Städte mit Beacons auszustatten und den digitalen Handshake für Unternehmen einfach und flächendeckend zu ermöglichen.

„Unser Pilotprojekt hat gezeigt, dass das Interesse bei Agenturen und Werbungtreibenden enorm groß und die Technologie vielversprechend ist. Wir gehen davon aus, dass durch die neuen Wearables das Potenzial für Beacon-Anwendungen in den Unternehmen noch einmal stark zunehmen wird. Es gibt bereits einige Beacon-Insellösungen. Wir wollen aber einen Standard schaffen. Mit unserer flächendeckenden und einheitlichen Beacon-Infrastruktur, welche wir in Deutschland aufbauen werden, machen wir das ‚Internet der Dinge‘ für den Konsumenten erlebbar. Ströer verfügt über das digitale Portfolio, um diese

Innovation in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Zudem profitieren wir enorm von unserer bestehenden OOH-Infrastruktur und können so das Netz sehr effizient und zu konkurrenzlos niedrigen Kosten ausrollen", sagt Christian Schmalzl, COO der Ströer SE.

Ziel des Beacon-Netzes von Ströer ist es, die Übergänge zwischen realer und digitaler Welt möglichst einfach zu gestalten. Werbungtreibende haben in der Vergangenheit immer wieder festgestellt, dass die Customer Journey durch Medienbrüche im Übergang zwischen beiden Welten an Effizienz einbüßt. Für Werbungtreibende bietet sich über die Beacon-Infrastruktur von Ströer die Möglichkeit, Konsumenten noch gezielter anzusprechen, indem eine sinnvolle Verbindung von Out-of-Home-Medien und dem Mobile-Kanal geschaffen wird. Die großen Reichweiten, die OOH-Medien erzeugen, können mit der Zielgenauigkeit von Mobile Marketing effektiv kombiniert werden. Konsumenten können über eine mobile Verlängerung der OOH-Kampagne auf dem Smartphone individuell und in Abhängigkeit von ihrem persönlichen Nutzungsverhalten aktiviert werden, zum Beispiel, um ihnen den Weg zum nächsten Geschäft anzuzeigen oder einen personalisierten Rabatt anzubieten. Insbesondere Handelskunden werden von der Entwicklung profitieren, weil sich über die iBeacon-Technolgie die Mechaniken des E-Commerce in den stationären Handel integrieren lassen. Beacons pushen im Vorbeigehen Mitteilungen über eine entsprechende App der Werbungtreibenden auf das Smartphone des Users. Zeitlich und örtlich pointierte Zusatzinformationen zu Produkten, Werbeaktionen oder Coupons sprechen auf diese Weise den Konsumenten unmittelbar an und können ihn zum POS lenken.

Als Infrastrukturanbieter nutzt Ströer erstmalig die Möglichkeit, durch den Einsatz der auf Bluetooth Low Energy basierenden Technik die reale Welt mit dem Onlineuniversum in Deutschland zu verbinden. Zuvor hatte Ströer gemeinsam mit der Deutschen Bahn die iBeacon-Technologie sechs Monate lang im Rahmen eines Pilotprojekts am Düsseldorfer Hauptbahnhof getestet. Der Open Playground ergab wichtige Erkenntnisse und hat gezeigt, dass von den durchschnittlich täglich 250.000 Bahnhofsbesuchern rund 40 Prozent Bluetooth aktiviert haben. Philips, Loreal, die Agentur t8y.com, die Sparkassen-Finanzportal GmbH und ein Softgetränkehersteller nutzten das Testfeld erfolgreich, um iBeacon-Kampagnen in ihrer Zielgruppe zu testen.
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