Strava launcht Metro 3.0 und kooperiert mit Kassel, um grüne Verkehrsinfrastruktur zu fördern

Das erste deutsche Strava Metro-Projekt in Kooperation mit der Planungsregion Kassel ermöglicht die Planung einer besseren Fahrradinfrastruktur und startet zeitgleich mit einer tiefgreifenden Weiterentwicklung des Strava Metro-Angebots

(PresseBox) ( Kassel, )
Strava verkündet heute die Partnerschaft mit der Planungsregion Kassel – die erste deutsche Region, die in Nachhaltigkeit durch Strava-Daten investiert – und den Launch der neuen Strava Metro 3.0-Plattform, die Stadtplaner mit Daten und Einsichten zu Pendelaktivitäten versorgt. Das Ziel: bessere urbane Verkehrsinfrastruktur und eine grünere Mobilität. Mit der Weiterentwicklung der Plattform sind Verkehrsplaner und relevante Nutzergruppen in der Lage, öffentliche, aggregierte und anonymisierte Pendlerdaten in Eigenregie und ohne Datenspezialisten über die neue Strava Metro 3.0-Plattform im Detail zu analysieren, um neue Verkehrswege zu planen und die effiziente Nutzung bereits bestehender Infrastruktur zu verifizieren.

Das Pendeln aus eigener Muskelkraft, zu Fuß oder mit dem Rad, hat auf Strava, dem weltweit größten digitalen Sportverein mit über 47 Millionen Mitgliedern, im letzten Jahr um 42% zugelegt. Dies beweist, dass Menschen sich immer öfter autofrei zur Arbeit bewegen. Die Pendelaktivitäten der Strava-Mitglieder allein kompensierten im vergangenen Jahr 46,2 Millionen Tonnen CO2. Dies ist mehr als der gesamte CO2-Verbrauch der Einwohner der Stadt Frankfurt in den letzten vier Jahren. 

Seit der Gründung  2012 hat Strava Metro über 300 Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt dabei unterstützt, ihre Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern – und nun kommt mit Kassel auch die erste deutsche Planungsregion dazu. In der Kooperation werden Fahrraddaten der letzten drei Jahre analysiert und alle Aktivitäten des kommenden Jahres zur Analyse zur Verfügung gestellt. Dabei wird der Raum Kassel unter die Lupe genommen. Ziel ist es die Region Kassel noch fahrradfreundlicher und lebenswerter zu machen.

„Wir freuen uns sehr, mit Strava Metro kooperieren zu können und sind überzeugt, dass wir gemeinsam die Fahrradinfrastruktur im Raum Kassel einen entscheidenden Schritt weiterbringen werden. Mit Strava Metro können wir sehen, welche Strecken wie genutzt werden und damit die Voraussetzungen für gezielte Investitionen und Infrastrukturen schaffen", sagt Kai Georg Bachmann.

„Es ist uns eine Ehre, den Raum Kassel bei der Planung einer grüneren Verkehrsinfrastruktur zu unterstützen. Die Klimadebatte geht uns alle an und zum Glück wirkt sich das auch auf den Pendelverkehr aus. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, per Muskelkraft zur Arbeit gelangen. Städte mit diesen Pendeldaten unserer Mitglieder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, zu versorgen und zur grünen Verkehrswende beizutragen ist eine spannende Facette von Strava”, sagt Strava-Deutschlandchef Paul Niemeyer. „Mit Blick auf die Daten sind wir optimistisch, die Entwicklung von Kassels Fahrradinfrastruktur effektiv mit zu gestalten. Weitere deutsche Städte mit Hunger auf Innovation und Nachhaltigkeit lassen sich sicher von Kassels Agenda inspirieren und kooperieren in Zukunft mit uns.”

Mit Strava Metro können Städte auf den weltweit größten anonymisierten, aggregierten Datenpool für aktives Pendeln zurückgreifen. Die neue Metro 3.0-Plattform stellt diese Erkenntnisse erstmals in einem einfach zu bedienenden Dashboard und Visualisierungstool zur Verfügung. 

Metro 3.0 ermöglicht es jedem Verkehrsplaner, auch ohne umfangreiche technische Vorkenntnisse Antworten auf Fragen wie diese zu erhalten:


Wo befinden sich in einer Stadt die beliebtesten Pendelkorridore?
Nutzen die Einwohner neue Infrastrukturen wie Fahrradwege überhaupt?
Wie hat sich der aktive Weg zur Arbeit im Vergleich zu den Vorjahren verändert?
Wurde beim aktiven Pendeln bereits eine Geschlechterparität erreicht?
Welche Stadtteile sind aktuell am besten an die bestehende Verkehrsinfrastruktur angebunden?


Strava Metro liefert genaue Ergebnisse, die nur ein Bruchteil dessen kosten, was für konventionelle Methoden wie elektronische Zählsysteme und Videokameras ausgegeben werden müsste. Die Plattform liefert datenschutzkonforme Einblicke, die den Einzelnen schützen und ermöglicht es Strava-Mitgliedern gleichzeitig, direkt zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur beizutragen. 

Strava Metro arbeitet ausschließlich mit Organisationen zusammen, die direkt an der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Verkehrsinfrastrukturen beteiligt sind, sowie mit auf diesem Gebiet tätigen Forschern. Der Zugang zur Metro-Plattform ist über ein Jahresabonnement möglich. 

Die auf der Metro-Plattform dargestellten Aktivitäten von Strava-Mitgliedern werden gemäß der DSGVO- und CCPA-Standards aggregiert und anonymisiert. Aktivitäten, die als privat gekennzeichnet sind, werden niemals geteilt und die Mitglieder können ihre Daten jederzeit aus dem Metro-Datensatz ausschließen. 

Über Strava Metro: 

Strava Metro bietet den weltweit größten anonymisierten und aggregierten Datensatz zum Thema aktiver Transport. Metro entwickelt Produkte, die es Stadtplanern, Stadtverwaltungen, Aktivisten für sichere Infrastrukturen und Wissenschaftlern ermöglichen, Mobilitätsmuster zu verstehen, Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren und die Auswirkungen von Veränderungen der Infrastruktur zu bewerten.
Millionen von Menschen laden jede Woche über ihr Smartphone oder GPS-Gerät Daten zu ihren Radfahrten und Läufen auf Strava hoch. Seit 2012 hat Metro diese Daten aggregiert und anonymisierten und anschließend mit Verkehrsministerien und Stadtplanungsbehörden zusammangearbeitet, um die Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger zu verbessern. 
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