Delegationsreise nach Berlin und München: Stiftung Digitale Spielekultur fördert Austausch internationaler Spieleentwickler

München, (PresseBox) - Mit einem abschließendem GameCamp in München endete am vergangenen Sonntag eine vielfältige Woche für vier indonesische und brasilianische Spieleentwickler in Deutschland, zu der die Stiftung Digitale Spielekultur in Kooperation mit dem Goethe-Institut und Games/Bavaria geladen hatte. Auf dem Programm der neuntägigen Delegationsreise standen Besuche bei Spieleentwicklern in Berlin und München, Informationsgespräche mit Experten der Industrie in Deutschland sowie ein abschließendes GameCamp. Die Exkursion startete im direkten Anschluss an die „Lange Nacht der Ideen“ und hatte zum Ziel, die Vernetzung innerhalb der internationalen Entwicklerszene weiter zu fördern.

Mit ausgewählten Projekten und Kooperationen vermittelt die Stiftung Digitale Spielekultur immer wieder die kulturellen, gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten digitaler Spiele. Unter dem Motto „Digitale Spiele als Kulturbotschafter“ bot die Delegationsreise in Kooperation mit dem Goethe-Institut vier internationalen Entwicklern der Studios Arsanesia, Lucas Molina Games, Mgaia Studio und Nightspade Studio die einmalige Möglichkeit, die kreativen Schaffensprozesse der hiesigen Games-Branche kennenzulernen und mit deutschen Kolleginnen und Kollegen in Austausch zu treten.

Den Startschuss gab die „Lange Nacht der Ideen“ in Berlin am 12. Mai 2017, bei der an 17 markanten Orten der Berliner Kulturlandschaft aktuelle Themen der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik erfahrbar und greifbar wurden. Das anschließende, achttätige Reiseprogramm der Gäste aus Indonesien und Brasilien umfasste Besuche bei den Berliner und Münchner Spielestudios Inbetweengames, Klonk Games, kunststoff, LudInc., Maschinen Mensch, Mimimi Productions, Saftladen Game Collective, Salmi Games, Studio Fizbin, Travian Games und wooga. Hinzu kamen Roundtables mit Vertretern des GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V., des BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. und der USK sowie die Ausstellung eigener Games im Rahmen der Games/Bavaria Vernissage. Darüber hinaus lernten die ausländischen Gäste im Computerspielemuseum in Berlin die diesjährigen Gewinner des Deutschen Computerspielspreis in der Kategorie „Sonderpreis der Jury“ kennen und tauschten sich im  Saftladen Game Collective mit Lorenzo Pilia, Gründer von BerlinGameScene.com, über die deutsche Gründerszene aus.

Abschluss der Delegationsreise war das zweitägige GameCamp an der Mediadesign Hochschule München, bei dem sich Studierende, Künstler, Programmierer und Gamedesigner bei selbst gewählten Vorträgen und Workshops austauschen und neue Projektideen sammeln konnten.

Robin Kocaurek, Project Manager Games WERK1/Games/Bavaria, zur Delegationsreise: „Für mich persönlich war es eine tolle Gelegenheit, meine Bekanntschaften aus Brasilien und Indonesien der Delegationsreise wieder zu sehen und die Einladung zu erwidern. Beide Reisen waren definitiv ein Highlight meiner Karriere und so war es mir eine Freude unsere Gäste in München zu begrüßen. Bei Vernissage und GameCamp waren unsere Gäste nicht einfach nur anwesend, sondern integraler Bestandteil der Veranstaltungen. Wir sind froh, das Programm des Goethe-Instituts und der Stiftung Digitale Spielekultur unterstützen und ergänzen zu können und freuen uns auf dessen Fortführung, die eine echte Bereicherung unserer Branche darstellt."

Peter Tscherne, Geschäftsführer der Stiftung Digitale Spielekultur: „Nachdem wir 2015 und 2016 Gewinner und Nominierte des Deutschen Computerspielpreises nach Indonesien und Brasilien eingeladen haben, ergab sich durch die Lange Nacht der Ideen des Auswärtigen Amtes nun die Gelegenheit für einen Gegenbesuch. Wir freuen uns sehr, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und Games/Bavaria unseren Gästen im Anschluss daran ein attraktives Programm bieten konnten. Unser besonderer Dank gilt den Studios, die unseren Gästen Einblicke in ihre Arbeit gewährt haben.“

Initiiert wurde die Delegationsreise von der Stiftung Digitale Spielekultur und dem Goethe-Institut. Games/Bavaria, der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware sowie der GAME – Bundesverband der deutschen Games-Branche sind Partner der Programmreise „Digitale Spiele als Kulturbotschafter“.

Über das Goethe-Institut

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit 159 Instituten in 98 Ländern fördert es die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein aktuelles Deutschlandbild. Durch Kooperationen mit Partnereinrichtungen an zahlreichen weiteren Orten verfügt das Goethe-Institut insgesamt über rund 1.000 Anlaufstellen weltweit. Weitere Informationen unter https://www.goethe.de.

Über Games/Bavaria

Das Ziel von Games/Bavaria ist es, die Games-Branche in Bayern zu stärken. Games/Bavaria bringt alle Arten von spielverbundenen Unternehmen zusammen. Dazu gehören nicht nur Spiele-Entwickler, sondern auch Verlage, Dienstleister und Publisher der verschiedenen Plattformen und Frameworks. Games/Bavaria ist über die bayerischen Grenzen hinweg aktiv, um die Sichtbarkeit unserer lokalen Industrie in der Welt zu erhöhen. Mit gemeinsamen Websites, Veranstaltungen sowie vielfältigen Gemeinschaftsauftritten bei wichtigen Branchen-Events. Die Dachmarke Games/Bavaria wird getragen vom FFF-Bayern, Mediennetzwerk Bayern, WERK1 sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Weitere Informationen unter games-bavaria.com, bei Twitter twitter.com/gamesbavaria und Facebook facebook.com/gamesbavaria.

 

Stiftung Digitale Spielekultur GmbH

Die Stiftung Digitale Spielekultur zeigt und vermittelt wirtschaftliche, technologische, kulturelle und gesellschaftliche Potenziale digitaler Spiele. Zu diesem Zweck initiiert sie Projekte, entwickelt Formate und schließt Kooperationen. Sie geht auf eine gemeinsame Initiative des Deutschen Bundestages und der deutschen Computer- und Videospielbranche zurück. Neben Bundesministerien sind Partner aus Kultur, Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, Jugendschutz und Pädagogik an ihr beteiligt. Informationen unter www.stiftung-digitale-spielekultur.de, bei Facebook @StiftungDigitaleSpielekultur und Twitter @Digitale_Spiele"

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