US-Stahlimporte: Statement der Wirtschaftsvereinigung Stahl zur Section 232 Untersuchung

Düsseldorf, (PresseBox) - Das US-Handelsministerium hat die Untersuchung, ob Stahlimporte die nationale Sicherheit gefährden, abgeschlossen und Präsident Donald Trump einen Bericht vorgelegt. Trump hat nun 90 Tage Zeit, um über mögliche Handlungen zu entscheiden. Die Untersuchung wurde im April 2017 eingeleitet. Ergebnisse des Berichtes wurden noch nicht bekannt gegeben.

Dazu die Wirtschaftsvereinigung Stahl:

Die Stahlindustrie in Deutschland warnt vor den Konsequenzen, die mit der Einführung von Strafzöllen für Stahlimporte in den USA aus sicherheitspolitischen Erwägungen verbunden wären. Sollte der weltweit größte Stahlmarkt abgeschottet werden, wäre mit erheblichen Handelsumlenkungseffekten zu rechnen, die den Wettbewerbsdruck auf den offenen Märkten deutlich verschärfen würde. Mit negativen Konsequenzen für den Europäischen Stahlmarkt wäre damit auch dann zu rechnen, wenn die Europäische Union von den US-Maßnahmen explizit ausgenommen werden würde.

Strafzölle auf Stahl aus sicherheitspolitischen Gründen würden zudem das regelgebundene Handelssystem schwächen, und ohnehin bestehende protektionistische Tendenzen auf den Stahlmärkten verstärken. Schließlich würde durch eine solche Maßnahme auch die Arbeit im Globalen Stahlforum der G20 gefährdet. Dort war es Ende November noch unter deutscher Präsidentschaft gelungen, sich auf gemeinsame Spielregeln für einen weltweiten Subventionsabbau zu einigen. Dieser multilaterale Weg sollte 2018 konsequent beschritten werden. Unilaterale Sonderwege wie offenbar von den USA geplant, wären hier kontraproduktiv.

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