Strompreisanstieg bremsen

Nein zu Verknappung von CO2-Emissionszertifikaten

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Die Stahlindustrie appelliert an die EU-Kommission, die Pläne zu einer zusätzlichen Verknappung von CO2-Zertifikaten fallenzulassen. Die Bundesregierung dürfe diesem Vorhaben nicht zustimmen. Bestärkt wird Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf, durch die jüngsten Äußerungen von EU-Kommissar Günter Oettinger. Einerseits warne der Energiekommissar völlig zu Recht vor steigenden Strompreisen und einer Tendenz zur Planwirtschaft in der Energiepolitik. "Andererseits treibt dieselbe EU-Kommission die Energiekosten weiter in die Höhe, indem sie Zertifikate aus dem Emissionshandel herausnehmen möchte", so der Stahlpräsident. Eine Verknappung von Emissionsrechten belaste die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlerzeuger gegenüber ihren außereuropäischen Konkurrenten, die keinen Emissionshandel haben. "Die Bundesregierung muss sich jetzt in Brüssel dafür einsetzen, dass es nicht dazu kommt", fordert Kerkhoff. Die Herausnahme und damit die Preiserhöhung von Emissionsrechten würde auch vollkommen der Initiative des Industriekommissars Antonio Tajani zuwider laufen, die auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie abzielt.
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