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Pressemitteilung BoxID: 141768 (Stadtwerke München GmbH)
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SWM/MVG sanieren und modernisieren den U-Bahnhof Münchner Freiheit – Fertigstellung bis Herbst 2009

(PresseBox) (München-Schwabing, ) Pressetermin mit Herbert König, Vorsitzender der MVG-Geschäftsführung und SWM Geschäftsführer Verkehr, dem Leitenden Baudirektor im Baureferat, Paul Kramer, und Ralf Wulf, Hauptabteilungsleiter Ingenieurbau im Baureferat, Donnerstag, 6. Dezember, 10 Uhr im Baureferat, Friedenstraße 40, Raum 17.505 (Turmgebäude)

Der U-Bahnhof "Münchner Freiheit" ist einer der ältesten U-Bahnhöfe der Stadt und entsprechend in die Jahre gekommen. Ab Frühjahr des kommenden Jahres werden SWM/MVG daher an dem rund 40 Jahre alten U-Bahnhof notwendige Instandsetzungsmaßnahmen durchführen und dem U-Bahnhof bei dieser Gelegenheit auch gleichzeitig ein moderneres Erscheinungsbild geben. Zudem werden die U-Bahnsteige um einige Zentimeter erhöht, um den Zugang zu den U-Bahnfahrzeugen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste zu erleichtern. Ein neues Blindenleitsystem soll sehbehinderten Fahrgästen die Orientierung im U-Bahnhof einfacher machen. Die Arbeiten erfolgen unter laufendem U-Bahnbetrieb und werden im kommenden Jahr primär im Bahnsteigbereich erfolgen, 2009 konzentrieren sie sich auf das Sperrengeschoss. Der Abschluss der Baumaßnahme ist für Herbst 2009 geplant, zeitgleich mit der Eröffnung der neuen Trambahnlinie 23, die dann von der Münchner Freiheit zum Frankfurter Ring verlaufen wird.

Mit der Planung, die die bestehende Architektur im Wesentlichen erhält, aber in der Gestaltung moderne Akzente setzt, haben SWM/MVG das Baureferat der Landeshauptstadt München beauftragt. Die Licht- und Farbplanung hat der Schwabinger Lichtdesigner Ingo Maurer übernommen, der schon den U-Bahnhof "Westfriedhof" lichttechnisch gestaltet hat. Die SWM investieren insgesamt rund 20 Millionen Euro in das Gesamtprojekt. Herbert König, Vorsitzender der MVG-Geschäftsführung und SWM Geschäftsführer Verkehr: "Der U-Bahnhof Münchner Freiheit wurde am 19. Oktober 1971 mit Eröffnung der Münchner U-Bahn in Betrieb genommen. Mit seinen vier Bahnsteigen und der Verknüpfung mit zahlreichen Oberflächenverkehrsmitteln ist er einer der zentralen Umsteigeknoten im Münchner Nahverkehrsnetz, der täglich von rund 50.000 Fahrgästen genutzt wird. In diesem Bahnhof ist inzwischen bautechnischer Sanierungsbedarf entstanden. Da dabei z. B. Wand- und Deckenverkleidungen entfernt werden müssen, bietet es sich an, zeitgleich auch eine Erneuerung im sichtbaren Bereich vorzunehmen. Infolge der intensiven Nutzung sind nämlich viele Elemente, wie Fußböden, Decken und Wandverkleidungen, abgenutzt und unansehnlich geworden. Sie bedürfen dringend einer Schönheitskur. Wir werden den U-Bahnhof daher in den nächsten zwei Jahren umfassend sanieren, modernisieren und dabei auch gestalterisch aufwerten und behindertengerecht ausbauen. Die Bauarbeiten sind so geplant, dass pünktlich zur Inbetriebnahme der neuen Tramlinie 23 auch im Untergrund eine modernisierte Anlage zur Verfügung steht, die mit dem dann neu gebauten Umsteigebauwerk an der Oberfläche eine attraktive Einheit darstellt."

Brandschutz wird weiter verbessert

Entsprechend den Vorgaben der Branddirektion wird der U-Bahnhof an die heutigen Standards des vorbeugenden Brandschutzes angepasst. Das bedeutet insbesondere, dass zur Verbesserung der Evakuierungsmöglichkeiten im Brandfall aus dem Bahnsteigbereich zwei Fluchttreppenhäuser (zusätzlich zu bestehenden Treppenanlagen) gebaut werden. Zudem wird der U-Bahnhof unter anderem mit Sprinkleranlagen, rauchdichten Verglasungen, Brandtüren und einer Brandfallsteuerung für die Aufzüge und Fahrtreppen etc. ausgerüstet. Dadurch kann der Brandschutz weiter verbessert werden.

Aufwertung des U-Bahnhofs durch neue Gestaltung

Im Zuge der Sanierung soll der U-Bahnhof auch gestalterisch aufgewertet werden. Hierzu wurde das Baureferat mit einem Gestaltungskonzept beauftragt. Dieses Konzept sieht u. a. vor, dass die Fußbodenbeläge, Wand- und Deckenverkleidungen sowohl im Bahnsteigbereich wie auch im Zwischengeschoss erneuert werden. Die Bahnsteig-Wände werden dabei mit gelb beschichteten, gekanteten Blechen verkleidet. An der Decke wird Spiegelblech angebracht, um die Raumwirkung zu vergrößern. Die vorhandene Balkonbrüstung am Abgang zum Bahnsteig wird abgerissen und durch eine Glaswand ersetzt, um so die Transparenz des Bahnhofs deutlich zu erhöhen. Auch die gesamte Möblierung des U-Bahnhofs (Sitzbänke, Abfalleimer etc.) wird modernisiert. Insgesamt ist auch hier das Ziel, zur Verbesserung des subjektiven Sicherheitsempfindens der Kunden einen möglichst klaren, transparenten und optisch hohen und großzügigen Raumeindruck zu schaffen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Architekturkonzepts ist die Lichtplanung des Lichtdesigners Ingo Maurer: Die das Erscheinungsbild prägenden, mit blauen Fliesen verkleideten Säulen bleiben erhalten, werden aber durch geeignete Lichtelemente in ihrer Wirkung noch stärker hervorgehoben. Zudem wird die gesamte Beleuchtungsanlage des U-Bahnhofs erneuert. Um die Attraktivität des Bahnhofs zu steigern, wird auch die Ladenpassage völlig neu gestaltet und erweitert. Das Spektrum der angebotenen Waren und Dienstleistungen soll dabei sowohl verbreitert als auch den gewandelten Bedürfnissen angepasst werden. Des Weiteren ist geplant, auch die WC-Anlagen zu modernisieren.

Neues Wegeleit- und Blindenleitsystem

Neben der Neuordnung der Verkaufsautomaten und der Informationsflächen erhält der U-Bahnhof auch die neueste behindertengerechte Ausstattung: Zum einen wird der Bahnsteig behindertengerecht erhöht, um so den Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und Fahrzeug deutlich zu reduzieren und das Ein- und Aussteigen zu erleichtern. Zum anderen wird ein Blindenleitsystem, dem aktuellen U-Bahn-Standard entsprechend, installiert. Auf dem Boden werden zudem taktile Bodenbeläge und Signalstreifen eingebaut, um die Orientierung für sehbehinderte Fahrgäste zu erleichtern.

Für alle Fahrgäste wird ein neues Leit- und Informationssystem installiert, wie es bereits an den bestehenden U-Bahnhöfen "Marienplatz" und "Odeonsplatz" sowie an den neu eröffneten U-Bahnhöfen "Oberwiesenfeld" und "Olympia-Einkaufszentrum" zu finden ist.

Einschränkungen für die Fahrgäste während des Umbaus

Wie beim Umbau des U-Bahnhofs "Marienplatz", werden die Baumaßnahmen während des regulären U-Bahnbetriebs durchgeführt, um den Fahrgästen die U-Bahnlinien U3 und U6 auch während des Umbaus zur Verfügung stellen zu können und den Anschluss an die Technische Basis der U-Bahn im Münchner Norden aufrecht zu erhalten. Hierdurch wird es zu zeitweisen Einschränkungen für die Fahrgäste in den Nachtstunden und an den Wochenenden kommen. Sie konzentrieren sich voraussichtlich werktags auf die Zeit ab ca.22 Uhr bis ca. 4 Uhr früh, am Samstag von Betriebsbeginn bis 8 Uhr morgens sowie von Samstagabend ca. 22 Uhr bis Montag früh ca. 4 Uhr. Bei Fußballspielen in der Allianz Arena sowie bei Großveranstaltungen im Olympiastadion werden die Einschränkungen für die Fahrgäste ausgesetzt.

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