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Pressemitteilung BoxID: 432061 (Stadtwerke Augsburg Holding GmbH)
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Reines Trinkwasser ohne Chlor und krank machende Keime

Schon seit mehr als 130 Jahren

(PresseBox) (Augsburg, ) Die Diskussion um EHEC sorgt derzeit für Besorgnis im Bezug auf viele Lebensmittel. Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht: Das Augsburger Trinkwasser ist sicher.

Oberster Garant dafür ist das Trinkwasserschutzgebiet im Siebentischwald. Es erstreckt sich über eine Länge von über 15 Kilometern in den Süden. Ausgedehnte Schutzzonen und abgezäunte Fassungsbereiche sorgen dafür, dass das Grund- und spätere Trinkwasser frei von chemischen Stoffen oder Krankheitserregern wie z.B. EHEC bleibt. An einer Reihe von Messstellen erfolgt die ständige Überprüfung der Grundwasserqualität bereits im Vorfeld.

Daneben werden in den Wasserwerken und Übergabestationen der Stadtwerke Augsburg die Qualität des Wassers rund um die Uhr vollautomatisch kontrolliert. Zudem entnehmen geschulte Mitarbeiter täglich Wasserproben, die in unabhängigen Laboren und dem Betriebslabor der Stadtwerke Augsburg mikrobiologisch untersucht werden. Pro Jahr werden so rund 3.000 Wasserproben speziell auf krankmachende Bakterien u.a, auch auf Keime der Gruppe Escherichia Coli, zu denen auch die EHEC-Bakterein zählen, getestet.

Für den Fall, dass eine der Proben einen auffälligen Befund zeigen sollte, stehen bei den Stadtwerken Augsburg modernste Anlagen zur Trinkwasserdesinfektion bereit. Spezielle Maßnahmenpläne und Ingenieure im Rufbereitschaftsdienst sorgen dafür, dass bei Bedarf auch in der Nacht oder am Wochenende sofort eingegriffen wird.

Die Geschichte der modernen Wasserversorgung in Augsburg begann mit dem Wasserwerk am Hochablass ab 1879. Auf einen Schlag wurden so Infektionskrankheiten wie Ruhr oder Cholera aus der Stadt verbannt, denn die Hygiene-Fachleute der ersten Stunde hatten erkannt, dass diese Erkrankungen von Bakterien ausgelöst werden, die damals sehr häufig im Trinkwasser zu finden waren. Grund dafür war die Trinkwassergewinnung aus Bächen oder auch Ziehbrunnen, die sich nicht selten in der Nähe von den Versitzgruben der Aborte befanden. So gelangten immer wieder Krankheitserreger in die Nahrungskette.