Kostenlos surfen in Karlsruhes Innenstadt

KA-WLAN ab sofort auf vielen öffentlichen Plätzen verfügbar / Ausweitung ist geplant

(PresseBox) ( Karlsruhe, )
Hohe Kosten für mobiles Surfen im Internet gehören in Karlsruhe von nun an der Vergangenheit an. Denn dank der gemeinsamen Initiative von Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, INKA e.V., CyberForum e.V. sowie zahlreichen Akteuren aus der Stadtverwaltung können Karlsruherinnen und Karlsruher, Studierende, Gäste und Touristen ab sofort an vielen öffentlichen Orten in Karlsruhe das kostenlose Internetangebot "KA-WLAN" nutzen.

"Mit KA-WLAN kann Karlsruhe seinen Ruf als Innovations- und Technologiestandort festigen", freut sich Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe. "Gleichzeitig fungiert es durch die enge Verzahnung mit Hochschulen und Kultureinrichtungen als Bildungsnetz, das Lernen, Forschen und kreatives Arbeiten nicht nur im Büro oder Labor, sondern an den unterschiedlichsten Orten in Karlsruhe ermöglicht."

Für die Einrichtung von KA-WLAN wurde auf bereits seit Jahren bestehende drahtlose Internetzugänge von INKA e.V. und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zurückgegriffen. Diese wurden durch weitere Zugänge ergänzt, sodass KA-WLAN nun nicht nur auf dem KIT Campus, sondern auch auf dem Schlossplatz, im Schlossgarten, auf dem Markt- und Friedrichsplatz, im Badischen Staatstheater, auf dem Hauptbahnhofsvorplatz, am Ständehaus, am Schloss Gottesaue und in Teilen der Baumeisterstraße verfügbar ist.

Um kostenlos im KA-WLAN surfen zu können, ist eine einmalige Registrierung nötig. Diese erfolgt in drei einfachen Schritten. Zunächst muss der Nutzer sich in die Nähe eines Zugangspunktes begeben und sein Smartphone, seinen Laptop oder sein Tablet mit dem Netzwerk "KA-WLAN" verbinden. Beim Aufruf einer beliebigen Internetseite erscheint dann ein Dialogfenster, in das man Name, E-Mail Adresse und Handynummer eintragen muss. Nach erfolgreicher Registrierung erhält der Nutzer eine SMS bzw. eine E-Mail, in der seine persönlichen Zugangsdaten stehen. Mit diesen kann er sich dann an allen Standorten von KA-WLAN einloggen und zeitlich unbegrenzt surfen. Für besonders Eilige steht auch ein Internetzugang ohne vorherige Registrierung zur Verfügung. Hierüber können allerdings nur ausgewählte Webseiten besucht werden.

KA-WLAN ist ein Gemeinschaftsprojekt, das von der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH koordiniert wird. INKA e.V. übernimmt dabei das operative Geschäft. Für die inhaltliche Steuerung ist der CyberForum e.V. zuständig. Das KIT, die TelemaxX Telekommunikation GmbH, die Verkehrsbetriebe Karlsruhe, die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe sowie das Land Baden-Württemberg stellen Infrastruktur zur Verfügung. Eine baldige Ausweitung von KA-WLAN auf weitere öffentliche Plätze und Einrichtungen ist geplant. Hierzu sind die Betreiber bereits in Gesprächen mit Karlsruher Hochschulen, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Unternehmen.

Weitere Informationen unter: www.ka-wlan.de

Stimmen der Projektbeteiligten:

"Karlsruhe steht im Wettbewerb der Städte um Einwohner, Studierende, Fachkräfte und Gäste", erläutert Norbert Käthler, Geschäftsführer der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH. "Deshalb freue ich mich über die gelungene Kooperation zwischen Stadt und Wissenschaft und darüber dass nun auf wichtigen öffentlichen Plätzen kostenloses WLAN zur Verfügung steht."

"Die gemeinsame Initiative von Stadt, Bildungseinrichtungen und privatwirtschaftlichen Trägern wie CyberForum, INKA und TelemaxX zeigt den starken gemeinsamen Willen, den Technologiestandort Karlsruhe nach vorne zu bringen", freut sich Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des CyberForum e.V. "KA-WLAN ist in seinem Konzept und seinen schlanken Kosten einmalig - wie auch die lediglich acht Monate Projektdauer für die Pilotphase. Mein Dank gilt allen Beteiligten."

"Die Verzahnung der Infrastruktur von Stadt und KIT wird die Attraktivität des Studien- und Forschungsortes Karlsruhe weiter steigern", betonen Prof. Wilfried Juling, der die Informationsversorgung und -verarbeitung am KIT zentral verantwortet, und Prof. Alexander Wanner, Vizepräsident für Lehre. "Studentinnen und Studenten können nun auch auf den Wegen zwischen Zuhause, Hörsaal und Bibliotheken oder an beliebigen urbanen Lernräumen ihre gewohnte Netzumgebung nutzen, die Stadt wird zum virtuellen KIT-Campus. Die Bildungs- und Wissenschaftsregion Karlsruhe bietet mit einer geschlossenen, gesicherten IT-Infrastruktur attraktive Studien- und Arbeitsbedingungen."

"Der INKA e.V. freut sich, gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe und dem KIT die bestehende Infrastruktur weiter ausbauen zu können. Das Projekt KA-WLAN macht einen einfachen und kostenlosen mobilen Internetzugang für alle Gäste und Bürger möglich", betont Enrik Berkhan, Vorsitzender des INKA e.V. "Ganz besonders liegt uns dabei der Zugriff auf das Kunst-, Kultur- und Bildungsangebot in Karlsruhe am Herzen, der sich dank WLAN auch den Nutzern von Geräten wie Tablets und Notebooks öffnet, die nicht über UMTS oder LTE verfügen."
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