Solarworld AG: Weg zur Restrukturierung ist frei

(PresseBox) ( Bonn, )
Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck: "Wir werden jetzt wieder durchstarten und wie bisher die Rolle des Technologie- und Qualitätsführers in der Solarindustrie einnehmen."

Heute stimmten in Bonn die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung mit einer Mehrheit von 99,1 Prozent den Kapitalmaßnahmen zu, welche zur Umsetzung der finanziellen Restrukturierung und Bilanzsanierung notwendig sind. Am 5. und 6. August hatten bereits die Gläubiger der beiden Anleihen das Maßnahmenpaket mit jeweils über 99 Prozent Mehrheit angenommen. Damit ist der Weg zur Restrukturierung frei. Der Aufsichtsratsvorsitzende der SolarWorld AG, Dr. Claus Recktenwald, teilte der außerordentlichen Hauptversammlung heute zudem mit, dass sich die Bestellung des Vorstandsvorsitzenden Dr.-Ing E. h. Frank Asbeck um weitere fünf Jahre bis zum 9. Januar 2019 verlängere.

Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG: "Unser Restrukturierungskonzept ist von allen Seiten mit überwältigender Mehrheit angenommen worden. Dank der Entscheidungen der Gläubiger und Aktionäre steht unser Unternehmen jetzt auch finanziell und bilanziell wieder auf einem starken Fundament. Wir werden die beschlossenen Maßnahmen jetzt mit der nötigen Sorgfalt, aber so zügig wie möglich umsetzen." Der Vorstand der SolarWorld AG geht davon aus, dass die Beschlüsse im Zeitraum von November 2013 bis zum Februar 2014 vollzogen werden können.

"Der heutige Tag setzt ein starkes Signal. SolarWorld steht für Kontinuität und Verlässlichkeit. Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter können jetzt wieder auch auf die finanzielle Stabilität des Unternehmens vertrauen. Wir werden jetzt wieder durchstarten und wie bisher die Rolle des Technologie- und Qualitätsführers in der Solarindustrie einnehmen. Kostensenkungen, die auf unseren selbstentwickelten Innovationen beruhen, geben wir systematisch an unsere Kunden weiter", so Asbeck.

Das wesentliche Element des Konzepts ist ein deutlicher Schuldenschnitt. Rund 55 Prozent der bestehenden Verbindlichkeiten sollen durch eine Umwandlung in Aktien abgelöst werden. Dazu war es erforderlich, dass die Aktionäre der SolarWorld AG einer Kapitalherabsetzung und einer anschließenden Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zustimmen.

Wie die SolarWorld AG bereits am 18. Juni 2013 bekannt gab, ist beabsichtigt, die Qatar Solar S.P.C., Doha/Qatar als neuen Investor mit 29 Prozent sowie den Gründer und Vorstandsvorsitzenden Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck mit 19,5 Prozent am neuen Grundkapital der SolarWorld AG zu beteiligen; davon unberührt bleibt die 5-prozentige Beteiligung der (Alt-)Aktionäre nach Durchführung der Sachkapitalerhöhung.
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