Österreichischer Bundespräsident besucht SOLARFOCUS

(PresseBox) ( St. Ulrich / Steyr, )
Einen innovativen und erfolgreichen heimischen Betrieb im Bereich "erneuerbarer Energien" wollte der österreichische Bundespräsident Dr. Heinz Fischer besichtigen - und entschied sich dabei für die Firma SOLARFOCUS. Voll Spannung wurde er dort von versammelter Mannschaft erwartet und nahm sich nach Zeit, in lockerer Atmosphäre mit den Firmenchefs, Journalisten, Politikern und Mitarbeitern zu plaudern. "Gerade in Zeiten der Energiekrise und des Klimawandels ist es wichtig, über alternative Energien informiert zu sein", so Fischer und dementsprechend interessiert zeigte er sich auch bei dem anschließenden Firmenrundgang. Danach stärkte sich der hohe Gast noch mit einem Schmalzbrot und ließ sich dabei von Firmenchef Johann Kalkgruber überzeugen, dass eine Solaranlage von SOLARFOCUS auf dem Dache der Hofburg eine Sache sei, die man "ernsthaft prüfen" solle. Mit ein Grund für den hohen Besuch war sicherlich auch die im Sommer fixierte Kooperation mit der Firma Woodmaster, einer der größten amerikanischen Kesselhersteller. Die Firma Woodmaster erwarb im Zuge dieser Kooperation die Lizenz, Pellets-, Stückgut- und Hackgutkessel von SOLARFOCUS unter ihrer eigenen Marke in den Vereinigten Staaten zu produzieren.

Seit mittlerweile 16 Jahren ist die oberösterreichische Firma SOLARFOCUS nun erfolgreich auf heimischem und europäischem Boden in Sachen erneuerbarer Energie tätig - aus persönlicher Überzeugung, wie Johann Kalkgruber, einer der drei Firmengründer, betont. "Ich war und bin noch immer der Überzeugung, dass die Menschen in Sachen Energie umdenken müssen, sich von Öl und Gas unabhängig machen und am besten auf kostenlose und saubere Energie wie die der Sonne setzen müssen." Warum teures Öl aus dem Ausland kaufen, wenn es die Wärme der Sonne gratis gibt bzw. das Heizmaterial bei uns vor der Haustüre wächst- und vor allem wieder nachwächst!", so Johann Kalkgruber. Vor allem eine Kombination aus Biomasse- und Solarenergie sei im Hinblick auf umweltfreundliches Heizen eine optimale Lösung.

Die Firma setzt auch in Sachen Entwicklung und Produktion auf die Heimat: die Sonnenkollektoren und Biomassekessel werden ausschließlich in Österreich gefertigt, genauer gesagt in St. Ulrich bei Steyr. Kalkgruber: "Es ist wichtig, Europa als Wirtschaftsstandort zu stützen, weshalb wir unsere Produkte hier produzieren. Auch ist es für die Menschen in der Region ein enormer Vorteil, wenn sie nicht täglich lange Strecken in die Arbeit fahren müssen - das ist aufs Monat aufgerechnet nicht nur enorme viel Freizeit, die man anderweitig nutzen kann, sondern auch eine ansehnliche Summe Benzingeld, das man spart. Und nebenbei tut's auch der Umwelt gut, wenn man mit Abgasen spart."

Umweltbewusstsein ist die eine Sache, Qualität die andere. Im Falle Solarfocus nicht nur bei der Produktion sondern auch beim Vertrieb. Johann Kalkgruber: "Unsere Produkte werden nur über qualifizierte, sorgfältig ausgewählte Händler vertrieben. Jeder dieser Partner hat außerdem mehrmals im Jahr die Möglichkeit, an firmeninternen Trainings teilzunehmen. Diese Schulungen sind kostenlos, schließlich ist es auch in unserem Interesse, dass unsere Partnerinstallateure regelmäßig über technische Innovationen und aktuelle Aktionen Bescheid wissen."

Verkauft werden die Solaranlagen und Biomassekessel samt ihrer Speicher nicht nur in Österreich. Einer der Hauptabsatzmärkte für die Solarfocus-Produkte ist Deutschland, gefolgt von Italien, Irland, Spanien, Frankreich und der Schweiz. Eine Heizvariante, die vor allem von den südlichen Ländern mit großem Interesse aufgenommen wird, ist die Verwertung von Olivenkernen und Mandelschalen. Besonders gut geeignet für diese geldsparende und energiebringende "Abfallverwertung" ist der therminator II.

Ein ganz besonderer Erfolg ist auch die aktuelle Expansion nach Amerika. Nach monatelangen Verhandlungen ist es heuer im Sommer gelungen, eine Kooperation mit einem der größten amerikanischen Kesselherstellern, der Firma Woodmaster, einzugehen. Der Vorteil dieser Zusammenarbeit ist einfach: Woodmaster kennt den Markt, hat Vertriebssystem und Kontakte. Solarfocus bietet im Gegenzug ein perfektes, gut ausgereiftes Produkt, das sich bereits jahrelang am Markt bewährt hat und immer wieder mit der neuesten Technologie ausgestattet wird. Als Lieblingskessel der Amerikaner gilt der therminator II-Kombikessel, mit dem man Pellets und Stückholz verheizen kann. "Die Kesselprüfung in Amerika haben wir sehr gut überstanden, nach dortigem Standard haben unsere Kessel keine Emissionen. Das Produkt ist somit für den amerikanischen Markt zugelassen", freut sich Kalkgruber. Ob man auch mit der speziellen Technik der Solarfocus-CPC-Kollektoren in die USA geht, steht noch nicht fest, "reizen würde es uns schon", so der Firmenchef.

Gearbeitet wird auch am Aufbau eines Marktes für Kollektoren und Biomassekesseln im Osten Europas. "Langsam aber sicher entwickeln die Menschen in diesen Ländern ein Bewusstsein dafür, dass in Sachen Energie ein umfassendes Umdenken notwendig ist. Vorangetrieben wird dieses Bewusstsein natürlich auch sehr stark von dem Wunsch nach Unabhängigkeit von Öl und Gas", so Kalkgruber. "Eine besondere Stärke einer relativ kleinen Firma wie SOLARFOCUS ist natürlich, dass wir aufgrund straffer Strukturen und direkter Kommunikation schnell auf neue Bedürfnisse des Marktes reagieren können. Kombiniert mit unseren immerwährenden Bemühungen, uns weiterzuentwickeln, haben wir uns so sicher einen ausgezeichnete Position am Solarsektor geschaffen."

So wird im Moment zum Beispiel gerade eine neue Generation von Frischwassermodulen entwickelt, die ohne jegliche Steuerungs- oder Regelungstechnik betrieben werden kann. "Außerdem arbeiten unsere Ingenieure an einer Kraft-Wärme-Kopplung, mit der die Überschüsse an Warmwasser auch außerhalb der Heizperiode optimal genutzt werden können", so Johann Kalkgruber.

Ein Projekt, das kurz vor seinem Abschluss steht, ist die Automatisierung der Kollektorfertigung. Von Seiten der Geschäftsführung erwartet man sich von dieser Investition eine Steigerung der Qualität, kürzere Taktzeiten und eine Optimierung des Materialflusses. Geplant für das kommende Jahr ist auch der Bau einer neuen Halle für die Produktion der Biomassekessel.

Eines der Vorzeigeobjekte der Firma ist der cpc-Kollektor. Das Besondere an dem "compound parabolic concentrate"-Kollektor ist neben seiner erstklassigen Verarbeitung die durchdachte Konstruktion: Der senkrechte Einbau des Absorbers ermöglicht auch die Nutzung von schräg einfallendem Licht, was vor allem in den Übergangszeiten von Bedeutung ist, in denen bis zu 80 Prozent der Sonnenstrahlen schräg einfallen.

Durch die Beleuchtung des Absorbers von beiden Seiten wird außerdem vermieden, dass eine Rückseite entsteht, die eine reine Wärmeverlustfläche wäre. Der kleine Absorberstreifen, die in den Kollektoren verarbeitet werden, sorgen für eine geringe Wärmeabstrahlfläche und damit für weniger Wärmeverlust. Gleichzeitig garantiert der kleine cpc-Absorberstreifen eine schnelle Erwärmung.

Nutzbar ist der cpc-Kollektor für Warmwasseraufbereitung, Erwärmung von Schwimmbädern und für die Unterstützung der Heizung. Der Kollektor besticht mit einer einfachen hydraulischen Verrohrung und ist für sämtliche Montagevarianten geeignet. "Das macht es uns möglich, speziell auf unsere Kundenwünsche einzugehen und für jedes Haus die passende Solaranlage zu finden", erklärt Johann Kalkgruber.

Ein Kessel - zwei verschiedene Brennstoffe

Gut positioniert am Markt ist auch der Kombinationskessel "therminator II", dessen Besonderheit der wahlweise Betrieb mit Pellets oder Stückgut ist. In jahrelanger Arbeit wurde diese Flexibilität entwickelt, erprobt und der "therminator II" so genau an die Bedürfnisse der Kunden angepasst: der großzügig dimensionierte Edelstahlfüllraum des Kessels für 1/2 Meter Scheitholz geeignet und ermöglicht lange Nachlegeintervalle. Dadurch muss auch auf Komfort nicht verzichtet werden.

Der Pelletsbetrieb erfolgt automatisch, hervorzuheben ist dabei vor allem die innovative Sturzbrandtechnik. Durch den Abbrand der Pellets nach unten werden hohe Wirkungsgrade bei minimalen Emissionswerten erreicht werden.

Sowohl mit Pellets als auch mit Stückholz kann eine sensationell hohe Wirkung erzielt werden (Wirkungsgrad Stückgut 92,8 %, Wirkungsgrad Pellets 95,4 %). Der Kessel ist mit einer automatischen Zündung ausgestattet und beinhaltet ein modernes Regelungskonzept, welches den Kessel leistungs- und steuerungstechnisch regelt. Ebenso verlängert der große Aschenraum die periodische Entleerung der Asche.

Ein perfekter Einzelgänger in Sachen Pellets

Wer nur mit Pellets heizen möchte, ist mit dem pellettop-Kessel am besten versorgt. Diese Innovation aus dem Hause SOLARFOCUS wird vorzugsweise im Neu- und Sanierungsbereich eingesetzt. Der "wahrscheinlich kompakteste Pelletskessel der Welt" garantiert durch den Abbrand nach unten ebenso wie der Thermi eine vollständige Verbrennung der Pellets. Die Zufuhr des Brennstoffes erfolgt mittels patentierter Zellradschleuse, die leise und Platz sparend mit 100 Watt Antriebsleistung auskommt. Lambdasondentechnik, modernes Design und der geringe Platzbedarf sind weitere Vorteile des Produktes. Gemäß EN 303-5 sind Wirkungsgrade von 94,8 % ermittelt worden.

Pelletplus - aus 4 mach 1

Nicht wegzudenken aus der SOLARFOCUS-Produktpalette ist der pelletplus. Zu verstehen ist darunter die Kombination aus Solarenergie und Pelletskraft in einem Gerät. Pufferspeicher, Trinkwasserspeicher, Solarkomponenten und Pelletskessel bilden eine Einheit, wodurch schon alleine bei der Installation durch den weit geringeren Material- und Montageaufwand enorme Kosten eingespart werden.
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