PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 122678 (Softing Industrial Automation GmbH)
  • Softing Industrial Automation GmbH
  • Richard-Reitzner-Allee 6
  • 85540 Haar bei München
  • http://industrial.softing.com/de/startseite.html
  • Ansprechpartner
  • Andreas Pfeiffer
  • +43 (664) 1539945

Never change a running system?

Kostenloses White Paper über effiziente Vernetzung und Modernisierung von bestehenden Automatisierungssystemen

(PresseBox) (Nürnberg, ) Wie oft werden Umstellungs- und Modernisierungsprojekte auf die lange Bank geschoben? Risiko und Aufwand scheinen in vielen Fällen zu groß, sodass letztendlich gar keine Maßnahmen gesetzt werden. Viele Unternehmen lassen auf diese Art enorme Potentiale brach liegen um die Gesamtproduktivität einer Anlage zu steigern und die Qualität der Produkte zu erhöhen.

Neue Qualitätsmanagement Systeme, detailgenaue Produkt- und Chargenrückverfolgung sowie gesetzliche Vorgaben erzwingen die Aufzeichnung von immer größeren Datenmengen direkt aus produzierenden Maschinen und Anlagen im laufenden Betrieb. Diese Anforderungen ziehen umfangreiche Umbau- und Retrofit Maßnahmen nach sich. Sehr schnell stößt man an die Grenzen von Budget und Ressourcen.
Im Schaltschrank hängen die guten alten Steuerungen, und tun schon 10 oder 20 Jahre problemlos Tag und Nacht ihren Dienst. Egal ob Simatic, Modicon, Allen-Bradley oder andere, den Anforderungen einer modernen Betriebs- und Maschinendaten Erfassung sind die robusten Teile zumeist nicht mehr gewachsen. Der Speicher ist randvoll und die Rechenleistung der alten aber bewährten Steuerungen beeindruckt niemand mehr. Für Erweiterungsmodule ist kein Platz im Rack und die SPS Programme sind bis zum letzten Bit optimiert. Programmerweiterungen sind da nicht mehr drinnen. Sich in die Anlagendokumentation (sofern vorhanden) einzulesen ist mühsam. Am besten rührt man die Anlage gar nicht an und man lässt sie friedlich weiterlaufen.

Die vorschnelle Alternative heißt oft paralleler Neubau mit modernen Steuerungssystemen. Speicher und Rechenleistung gibt es heute genug. Dieser Weg erfordert aber auch das Portieren und Testen aller SPS Programme auf eine neue Plattform was oft mindestens so aufwändig ist wie eine Neuprogrammierung. Weiterhin muss die Anlage noch komplett neu verdrahtet werden (Abbildung 1). Aufwand, Budget und Gesamtrisiko werden für ein Unternehmen rasch untragbar und so werden derartige Projekte laufend verschoben.