Zwischenbericht für den Zeitraum vom 01.01.2008 - 30.09.2008

Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG

(PresseBox) ( Heidelberg, )
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- EBIT-Marge lag in Q3 bei 23,1%
- EBIT betrug nach neun Monaten 2,86 Mio. ¤ (+78,8% ggü. Vorjahr)
- Umsatz steigt nach neun Monaten auf 15,3 Mio. ¤ (+36,6% ggü. Vorjahr)
- Liquide Mittel steigen um rund 2,0 Mio. ¤ in Q3

Positive Umsatzentwicklung nach neun Monaten

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 konnte die SNP Schneider-Neureither & Partner AG (ISIN DE0007203705) den Konzernumsatz (Erlöse aus Softwarelizenzverkauf inkl.Wartung sowie softwarebezogenen Leistungen) um 36,6% auf 15,3 Mio. ¤ steigern (9M 2007:11,2 Mio. ¤) und den eingeschlagenen Wachstumskurs somit fortsetzen.

Im dritten Quartal 2008 erzielte die SNP AG einen Konzernumsatz in Höhe von rund 5,1 Mio. ¤, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal von knapp 20,3% entspricht. Aufgrund der unterjährigen zeitlichen Abgrenzung von halbfertigen Leistungen zum Stichtag 30. September 2008 fiel der Umsatz im Vergleich zum zweiten Quartal um etwa 8,9% niedriger aus (Q2/2008:5,6 Mio. ¤).

Das Segment "Software-related Services" (softwarebezogene Dienstleistungen) konnte nach neun Monaten in 2008 einen weiteren Umsatzzuwachs um 23,3% auf 12,7 Mio. ¤ (Vorjahres - zeitraum: 10,3 Mio. ¤) erzielen. Im Segment "Software" konnten nach neun Monaten in 2008 rund 2,6 Mio. ¤ erlöst werden (Erlöse aus Verkauf von Softwarelizenzen inkl. Wartungs - umsätze). Dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (9M 2007:Die EBIT-Marge betrug damit nach neun Monaten 18,7% und lag damit über dem entsprechen - den Wert des Vorjahres (14,3%), wobei ohne die in Q1/2008 getätigten Investitionen in Mit - arbeiter ein noch stärkerer Margenanstieg erfolgt wäre. In Q3/2008 betrug das EBIT 1,18 Mio. ¤ (Q3/2007: 0,8 Mio. ¤) und die EBIT-Marge rund 23,1% (Q3/2007: 19,0%).

Das Konzernergebnis nach Anteilen anderer Gesellschafter wuchs nach neun Monaten um 175,7% auf 1,93 Mio. ¤ (9M 2007: 0,70 Mio. ¤). Die Umsatzrendite betrug somit 12,6%.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel im SNP-Konzern betrugen zum 30. September rund 3,2 Mio. ¤ (30. Sep tember 2007: 3,0 Mio. ¤). Zum 30. Juni 2008 waren 1,2 Mio. ¤ als liquide Mittel vorhanden.

Auftragsbestand (noch nicht fakturierte Umsätze)

Der Auftragsbestand im Konzern betrug zum 30. September 2008 8,1 Mio. ¤ (Vorjahr: 3,0 Mio. ¤).Im Vergleich zum Wert des Vorquartals diesen Jahres in Höhe von 4,98 Mio. ¤ entspricht dies einer Steigerung von 62,7%.

Weitere Highlights

SNP Schneider-Neureither & Partner AG Zwischenbericht für den Zeitraum vom 01.01.2008 - 30.09.2008 Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG Heidelberg, den 23. Oktober 2008 SNP auf DSAG-Jahreskongress mit SLO-Services vertreten Die SNP AG war beim Jahreskongress der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe(DSAG) vertreten, der vom 23. bis 25. September in Leipzig stattfand. Es konnte erfolgreich dargestellt werden, welchen Bei-trag SNP zum Kongressmotto "SAP ERP 6.0: Der nächste Schritt" leistet. Vorgestellt wurden u. a. die System Landscape Optimization (SLO)- Methode von SNP, die Unternehmen die Möglichkeit bietet, SAP-Upgrades mit minimalem Systemstillstand - "Near Zero Downtime" - durchzuführen. Die SLO-Methode von SNP stellt darüber hinaus einen speziellen Ansatz zur Umstrukturierung von SAPSystemlandschaften dar, der bei betrieblichen Wandlungsprozessen, wie z. B. Fusionen und Akquisitionen, aber auch Umstrukturierungen zur Anwendung kommt. Mit dem SNP SLO-Angebot aus Softwarewerkzeugen und Beratungsservices kann SNP selbst hochkomplexe SAP-Systeme flexibel umgestalten und vereinfachen, da hierbei direkt auf die Datenbankebene zugegriffen und somit eine vollautomatische Umstellung der Daten ermöglicht wird.

Darüber hinaus präsentierte die SNP AG mit dem SNP Dragoman ein neues Werkzeug zur Übersetzung von SAP-Eigenentwicklungen. Der SNP Dragoman ist gerade für international tätige Unternehmen hilfreich, die den SAP-Standard laufend um individuelle Funktionen ergänzen und erweitern müssen. 0,8 Mio. ¤) von 225%.

Die Umsätze im Segment "Software-related Services" konnten im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 7,9% gegenüber dem Vorjahresquartal auf nunmehr 4,1 Mio. ¤ gesteigert werden (Q3/2007: 3,8 Mio. ¤). Im Vergleich zum Vorquartal Q2/2008 erfolgte aufgrund der oben erwähnten unterjährigen zeitlichen Abgrenzung einiger für 2008 vorgesehener Projekte eine Reduzierung des Umsatzes in diesem Segment um 0,6 Mio. ¤ (-12,8%). Im Segment "Software" wurden die Umsatzerlöse im dritten Quartal 2008 um 150% gegenüber dem Vorjahresquartal auf rund 1,0 Mio. ¤ gesteigert (Q3/2007: 0,4 Mio. ¤), was gleichzeitig dem Niveau des Vorquartals Q2/2008 entspricht.

Ergebnisverbesserung durch zunehmende Softwareerlöse Das operative Ergebnis EBITDA verbesserte sich im Zeitraum vom 01.01. bis zum 30.09.2008 gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode insbesondere aufgrund der gesteigerten Erlöse aus dem Verkauf von Softwarelizenzen um 81,3% auf 3,30 Mio. ¤ (9M 2007: 1,82 Mio. ¤). In Q3/2008 betrug das EBITDA 1,36 Mio. ¤ (Q3/2007: 0,9 Mio. ¤). Gegenüber Q2/2008 bedeutet dies eine Steigerung von rund 16,2%. Ebenso deutlich konnte das operative Ergebnis EBIT um 78,8% zulegen. Nach neun Monaten lag das EBIT bei 2,86 Mio. ¤ (9M 2007: 1,60 Mio. ¤).

Projektbeispiel - Hager Group

Die Hager Group ist ein international führender Anbieter von Systemen, Lösungen und Dienstleistungen für die Energieverteilung in Gebäuden und für elektrotechnische Installationen. Produziert wird an 30 Standorten in 12 Ländern, während über 7.000 Verkaufspunkte von Großhändlern die Vertriebspräsenz in 55 Ländern unterstützen.

Das Unternehmen führt derzeit mehrere SAP-Mandanten mit diversen Hager Gesell - schaften aus europäischen und außereuropäischen Ländern in seiner Zentrale im saarländischen Blieskastel zusammen. Gleichzeitig werden die bisher länderspezifischen Funktionen zur Verwaltung von Kunden, Lieferanten und Partnern konzernweit vereinheitlicht.

Als SAP-Beratungs- und Migrationspartner nahm die Hager Group die SNP AG an Bord. Die System Landscape Optimization-Methode (SLO) der SNP stellt eine zügige und kostengünstige Konsolidierung der hochkomplexen SAP-Mandanten sicher. Damit kann die Stillstandzeit der SAP-Systeme auch während der Datenmigration äußerst gering gehalten werden.

Geschäftsverlauf nicht von Finanzmarktkrise beeinflusst

Den Mittelpunkt der Aktivitäten von SNP bildet der Vertrieb von Software und Softwarerelated Services (mit Software verbundenen Dienstleistungen) im Anwendungsbereich von SAP-Systemen. Das SNP-Geschäftsmodell ist nicht auf das Neugeschäft mit SAP-Software ausgerichtet (Installation und Betrieb), sondern unter-stützt die Anpassung von vorhandenen SAP-Systemen auf neue Gegebenheiten - z. B. im Rahmen von Restrukturierungen, Prozess - standardisierungen oder auch M&A-Transaktionen (sog. SAP Change Markt).

Die Finanzmarktkrise, die im dritten Quartal für große Verunsicherung bei allen Teilnehmern des Wirtschaftslebens sorgte, hat im Berichtszeitraum zu keiner wesentlichen Beein - trächtigung der Geschäftstätigkeit des SNP-Konzerns geführt.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2008 konnten beide Segmente "Software" und "Software-related Services" ihre Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich deutlich steigern und so die Ergebnissituation wesentlich verbessern. Die verstärkten Ergebniseffekte sind teilweise schon auf die Anfang des Jahres erfolgten Investitionen in den Ausbau des Mitarbeiterstamms sowie die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern zurückzuführen.

Der SNP-Konzern konnte auch im abgelaufenen Quartal aufgrund der Positionierung als eines der führenden Unternehmen im SAP Change Markt zahlreiche neue Projekte bei Bestandskunden sowie mehrere neue Kunden gewinnen.

Ausblick

Die SNP AG sieht sich in ihrer Positionierung als spezialisierter Anbieter im SAP Change Markt auch in einem wirtschaftlich schwächeren Umfeld solide aufgestellt. Aus heutiger Sicht erwartet der Vorstand der SNP AG keine wesentlich negativen Einflüsse von einer sich möglicherweise verstärkenden konjunkturellen Abschwächung und geht für den Rest des Jahres derzeit von einer im Rahmen der Erwartungen liegenden Geschäftsentwicklung aus.
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