SMT Scharf AG: Schwacher Markt für Bergbauausrüstungen beeinflusst Geschäftsentwicklung auch im ersten Quartal 2014

(PresseBox) ( Hamm, )
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- Umsatzrückgang um -36,4 % auf 9,6 Mio. EUR (Q1/2013: 15,1 Mio. EUR)
- EBIT bei 0,1 Mio. EUR (Q1/2013: 3,2 Mio. EUR)
- Umfassendes Maßnahmenpaket "KVI" als Reaktion auf schwaches Marktumfeld
- Anpassung der Prognose 2014: Umsatz bei 45 Mio. EUR, EBIT bei 1,0 Mio. EUR, Konzernergebnis ausgeglichen

Die SMT Scharf AG (WKN 575198, ISIN DE0005751986), Technologie- und Weltmarktführer für Monorails im Bergbau unter Tage, hat wie erwartet auch im ersten Quartal 2014 die Investitionszurückhaltung der Bergwerksbetreiber zu spüren bekommen.

Entsprechend ging der Umsatz der SMT Scharf Gruppe von 15,1 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum um -36,4 % auf 9,6 Mio. EUR im Berichtsquartal zurück. Vor allem das Geschäft in den für SMT Scharf wichtigen Märkten China und Russland war aufgrund des langsameren chinesischen Wachstums, aber auch aufgrund der Ukraine-Krise um mehr als 50 % rückläufig. Relativ stabil blieb die Nachfrage in Polen, das mit einem Umsatzanteil von knapp einem Drittel im ersten Quartal 2014 auch den wichtigsten Markt der SMT Scharf Gruppe darstellte. Die Betriebsleistung belief sich auf 10,6 Mio. EUR (Q1/2013: 17,8 Mio. EUR).

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) ging auf 0,1 Mio. EUR (Q1/2013: 3,2 Mio. EUR) zurück. Der Rückgang konnte im Wesentlichen mit dem Ausbleiben geplanter Umsätze bei nur leicht verändertem Personalstand begründet werden. Insgesamt resultierte ein Konzernergebnis in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Q1/2013: 2,1 Mio. EUR). Dies entspricht einem Ergebnis von 0,09 EUR je Aktie (Q1/2013: 0,51 EUR).

Zum 31. März 2014 belief sich der Auftragsbestand der Gruppe auf insgesamt 17,7 Mio. EUR, nachdem er im Jahr zuvor noch bei 24,9 Mio. EUR gelegen hatte (-29,0 %). Der Auftragseingang halbierte sich auf 11,2 Mio. EUR.

Christian Dreyer, Vorstandsvorsitzender der SMT Scharf AG, beschreibt die Reaktion der Gesellschaft auf die schwache weltweite Nachfrage nach Bergbauausrüstung: "Über ein Bündel verschiedener Maßnahmen versuchen wir die Entwicklung der SMT Scharf Gruppe auch im aktuell schwierigen Marktumfeld positiv zu gestalten." Dazu hat die Gesellschaft ein internes Programm mit dem Namen "KVI - Kosten+Vertrieb+Innovation" gestartet, das sich auf drei Säulen stützt, wie Dreyer erläutert: "Erstens setzen wir auf sinnvolle Kosteneinsparungen. Zu diesem Zweck verringern wir Produktionskapazitäten in Deutschland. In China haben wir uns zudem gegen den Neubau eines Produktionsgebäudes entschieden und mieten stattdessen eine bestehende Halle. Zweitens fokussieren wir unsere Vertriebsanstrengungen, indem wir unsere Kunden systematisch segmentieren und entsprechend dieser Segmente noch zielgerichteter ansprechen. Drittens bauen wir unsere Innovationskraft aus. Etwa definieren wir anhand neuer Produktideen insgesamt 35 Entwicklungsprojekte für unsere Kunden und stärken die Engineering-Kompetenz unserer Tochtergesellschaften in China und Polen. Schließlich propagieren wir verstärkt unsere Hardrock-Kompetenz in Ländern wie Kanada und Indonesien auf der Basis unserer neuen Anwendungen im Kupfer-Bergbau in Chile."

Gleichwohl korrigiert die SMT Scharf AG ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2014 teilweise nach unten. Auf aktueller Basis rechnet der Vorstand nunmehr nur noch mit Umsatzerlösen von etwa 45 Mio. EUR, einem EBIT von etwa 1,0 Mio. EUR und einem ausgeglichenen Konzernergebnis. Die Prognose der übrigen Kennzahlen bleibt unverändert.

Der vollständige Bericht für die ersten drei Monate 2014 wird im Tagesverlauf auf der Inter-netseite www.smtscharf.com im Bereich "Investor Relations" zur Verfügung gestellt.
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