Erstes Ultraschallgerät mit eingebautem Fingerspitzengefühl

Bensheim, (PresseBox) - PerioScan von Sirona erkennt Konkremente unter dem Zahnfleischsaum und entfernt sie schonend. Dadurch wird das Risiko einer Über- oder Untertherapie wirkungsvoll verringert.

Sirona beginnt ab sofort mit dem Vertrieb der Vollversion des PerioScan, dem ersten Ultraschallgerät für die Diagnose und Therapie von Konkrementen in einem. Es erkennt Konkremente dort, wo der behandelnde Zahnarzt sie nicht sieht – in den Zahnfleischtaschen. Sensoren im Handstück sorgen dafür, dass der Ultraschallscaler zwischen Konkrementen und gesunder Zahnwurzel unterscheiden kann. Dazu sendet das Gerät von der Spitze Schwingungen aus und analysiert das physikalische Schwingungsmuster des jeweils berührten Zahnmaterials. Das Ergebnis der Analyse wird durch eine ringförmige LED-Leuchte am Handstück angezeigt: Grün bedeutet gesunde Wurzeloberfläche, blau zeigt Konkremente an. Leuchtet der Illuminator nicht, liegt die Spitze nicht richtig an. Auf diese Weise ist die Spitze immer richtig positioniert, was die Sicherheit der Behandlung erhöht. Zusätzlich kann der Zahnarzt am Gerät einen Signalton einstellen, so dass PerioScan akustisch auf Konkremente hinweist. Auch der Patient ist in diesem Fall immer genau über den Verlauf der Diagnose informiert, was die Kommunikation zwischen Zahnarzt und Patient positiv unterstützt. Optional ertönt ein Signalton, wenn die Spitze des Ultraschallscalers nicht richtig anliegt.

Um aus dem Diagnosemodus in den Therapiemodus zu wechseln, betätigt der Zahnarzt den Fußschalter. Er muss also kein anderes Instrument verwenden; er muss nicht einmal aufschauen, sondern kann die Konkremente sofort entfernen. Das geht viel schneller und ist deutlich sicherer. Die Gefahr, Konkremente zu übersehen oder gesunde Zahnsubstanz durch zu starken Abtrag zu schädigen, sinkt und das Risiko einer Über- oder Untertherapie kann so wirkungsvoll verringert werden. „Behandler, die sich nicht auf ihr Fingerspitzengefühl verlassen wollen, können Zahnfleischtaschen bislang nur mit einer feinen Sonde abtasten. Spürt die Sonde Konkrement auf, müssen sie die behandlungsbedürftige Stelle mit dem Therapieinstrument erst einmal wiederfinden. Das ist eine Fehlerquelle. PerioScan kombiniert dagegen Diagnose, Therapie und Erfolgskontrolle in einem und bietet daher maximale Behandlungssicherheit“, sagt Produktmanagerin Heike Schüßler von Sirona Dental Systems.

Das Funktionsprinzip des PerioScan wurde von Ingenieuren der TU Clausthal entwickelt. Mit Zahnmedizinern der Universität Greifswald wurde es für die Anwendung in Parodontologie und Zahnerhaltung optimiert. Um für höchste Sicherheit bei der Behandlung zu sorgen, führte Sirona vor der Markteinführung erfolgreich zeitaufwendige klinische Tests und eine umfangreiche Produkterprobung durch.

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SIRONA Dental Systems GmbH

Sirona Dental Systems ist einer der weltweit führenden Hersteller dentaler Ausrüstungsgüter.Das Unternehmen produziert Behandlungseinheiten, bildgebende Systeme, Instrumente und Hygienegeräte sowie Systeme für computergestützte Keramikrestaurationen(dentale CAD/CAM-Systeme). Vermarktet werden die Produkte in über 100 Staaten weltweit. Tochtergesellschaften und Repräsentanzen befinden sich in 17 Ländern, der größte Standort liegt in Bensheim/Deutschland. Sirona steht seit mehr als 130 Jahren für die Innovationsführerschaft in der Dentalbranche und beschäftigt heute über 2.200 Mitarbeiter. Seit Juni 2006 ist Sirona an der Nasdaq (Kürzel:SIRO) notiert. Vorausgegangen war die Übernahme des US-amerikanischen Dentalröntgen-Spezialisten Schick Technologies, Inc. im Zuge eines Reverse Merger.

www.sirona.de

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