Mitsubishi Heavy Industries wird Partner der Charter of Trust für Cyber-Sicherheit

(PresseBox) ( München, )
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• Absichtserklärung unterzeichnet: Beitritt bis September 2019
• Mitsubishi Heavy Industries wird erstes asiatisches Unternehmen der Charter

Mitsubishi Heavy Industries (MHI) hat heute in Tokio eine Absichtserklärung (Letter of Intent) für den Beitritt zur Charter of Trust für Cyber-Sicherheit unterzeichnet. Bis Ende September 2019 soll MHI offizielles Mitglied werden. Damit tritt erstmals ein asiatisches Unternehmen der Initiative bei – ein wichtiger Schritt, die globale Reichweite der Charter weiter zu erhöhen.

„Cyber-Sicherheit ist ein Schlüsselelement, um das Internet der Dinge umzusetzen und kritische Infrastrukturen besser zu schützen“, sagt Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender von Siemens. „Und Cyber-Sicherheit macht nicht vor Grenzen halt. Wir freuen uns daher, dass Mitsubishi Heavy Industries als erstes asiatisches Unternehmen der Charter beitritt und dazu beiträgt, die digitale Welt sicherer und vertrauenswürdiger zu machen. Damit wird unsere Initiative noch globaler.“

„Wir fühlen uns geehrt über die Einladung von Siemens und den anderen Partnerunternehmen, der Charter of Trust beizutreten“, sagt Shunichi Miyanaga, Vorstandsvorsitzender von Mitsubishi Heavy Industries. „Cyber-Sicherheit ist ein Schwerpunkt von MHI, und wir werden die Entwicklung entsprechender Zukunftslösungen weiter vorantreiben. Wir freuen uns, dass unser Beitritt die weltweite Bedeutung der Charter of Trust bekräftigt.“

Die Charter of Trust wurde auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2018 ins Leben gerufen. Die Initiative fordert verbindliche Regeln und Standards, um Vertrauen in die Cyber-Sicherheit aufzubauen und die Digitalisierung weiter voranzutreiben. Zum Dokument verpflichten sich neben Siemens und der Münchner Sicherheitskonferenz die Unternehmen AES, Airbus, Allianz, Atos, Cisco, Daimler, Dell Technologies, Deutsche Telekom, Enel, IBM, NXP, SGS, Total und TÜV SÜD. Am 15. Februar 2015 sind zudem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das National Cryptologic Center (CCN) aus Spanien sowie die Technische Universität Graz als assoziierte Partner beigetreten. Die Partner haben im Oktober 2018 Mindestanforderungen für die Cyber-Sicherheit digitaler Lieferketten erarbeitet. Sie planen nun, diese Anforderungen in ihren eigenen globalen Lieferketten einzuführen.

Laut dem Center for Strategic and International Studies richteten Cyber-Angriffe im Jahr 2018 einen weltweiten Schaden von mehr als 500 Milliarden Euro an. Und die Bedrohungen nehmen in einer digitalisierten Welt ständig zu: Laut Gartner waren im Jahr 2017 rund 8,4 Milliarden vernetzte Geräte in Gebrauch – das sind 31 Prozent mehr als 2016. Bis 2020 sollen es bereits 20,4 Milliarden sein.

Die Charter of Trust im Wortlaut finden Sie unter: www.charter-of-trust.com 
Diese Presseinformation finden Sie unter: www.siemens.com/presse/cybersecurity 

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