Mit Social Networks die Produktivität steigern: Siemens macht einen weiteren Schritt in Richtung Enterprise 2.0

(PresseBox) ( München, )
Social Networks für jedes Unternehmen: Enterprise Social Messaging Experiment (ESME) ist ein Open Source Tool, das Siemens IT Solutions and Services gemeinsam mit Spezialisten einer SAP-Community konzipiert hat.

Die Web-2.0-Applikation wurde für den Einsatz im Unternehmen und an die Anforderungen im Arbeitsalltag angepasst. Sie dient dem gezielten Auffinden von Wissensträgern im Betrieb und deren Vernetzung zum Zweck des Informationsaustauschs. Im Gegensatz zur klassischen E-Mail-Korrespondenz kontrolliert der Benutzer mit ESME seinen Kommunikationsbedarf weitgehend selbst. Das Tool basiert auf J2EE-Standards und läuft auf unterschiedlichen Applikationsservern.

"ESME dient der Community-Bildung und somit der effizienten, organisationsübergreifenden Kommunikation der Mitarbeiter", sagte Richard Hirsch, ESME-Projektleiter von Siemens IT Solutions and Services. Die Verbesserung der Kommunikation in örtlich voneinander getrennten Teams steht im Vordergrund, wenn Unternehmen neuartige Enterprise-2.0-Konzepte nutzen. Die Besonderheit von ESME besteht darin, dass auch Maschinen und Software-Systeme in den Kommunikationsprozess eingebunden werden können. Das schafft neue Wege für die Gestaltung von Arbeitsprozessen und dient der Produktivitätssteigerung im Unternehmen.

Wie funktioniert ESME in der Praxis? Jeder Benutzer kann kurze Nachrichten versenden, ähnlich einer SMS. Die Eingabe von Stichworten gestattet die Kategorisierung von Informationen. Dabei hat der Kommunikationsteilnehmer die Möglichkeit, den Kommunikationsstrom auf die für ihn interessanten Personen, Systeme und Themen zu fokussieren. So entstehen sich selbst organisierende Kommunikationsgruppen. Über eine "Discovery"-Funktion kann der Mitarbeiter nach Themen oder Personen suchen und damit auch neue Kontakte knüpfen. Die Benutzergruppen und Profile lassen eine eng vernetzte Zusammenarbeit der Mitarbeiter zu, die über klassische Kommunikationsformen nicht möglich wäre.

Unterschiedliche Clients wie beispielsweise Java, ABAP (Advanced Business Application Programming), Javascript oder PL/SQL (Procedural Language/Structured Query Language) gestatten eine Integration vom ESME in existierende Prozesslandschaften. Für Unternehmen ist wichtig, die Benutzeroberfläche so anzupassen, dass sie in die bestehende Toollandschaft integrierbar ist. Die ESME-basierte Kommunikation findet hinter den Firewalls von Unternehmen statt. Dies bedeutet höhere Sicherheit und offeneren Informationsaustausch zwischen den Teilnehmern.

ESME ist ein Projekt, das gerade im Apache Incubator der Apache Software Foundation zur Prüfung aufgenommen wurde. Siemens ist aktiver Partner in der Open Source Community.
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