Kosten einsparen mit zertifizierten Symaro-Fühlern

Messspitze neu kalibrieren anstatt Fühler demontieren

München, (PresseBox) - Kalibrierte Messfühler mussten bisher regelmäßig nachkalibriert werden – meistens einmal pro Jahr. Dazu wurde der Fühler komplett demontiert und in einem spezialisierten Labor neu kalibriert. Zur Sicherstellung der Messfunktion wurde für die Zwischenzeit ein temporärer Fühler installiert; ein sehr aufwendiges Verfahren. Bei den neuen kombinierten Symaro Feuchte-/Temperaturmessfühlern wird dagegen nur noch die Messspitze ersetzt und schon ist der Messfühler wieder einsatzbereit.

In Reinräumen, Laboratorien, im pharmazeutischen Bereich oder in Isolierstationen von Krankenhäusern müssen Temperatur- und Feuchtemessungen höchste Qualitätskriterien erfüllen. Siemens bietet aus dem Symaro-Fühlersortiment eine Reihe von Fühlern an, die in einem nach ISO 9001 zertifizierten Labor kalibriert werden. Die zertifizierten Fühler unterscheiden sich von Standardfühlern durch eine gerätespezifische Seriennummer und werden mit einem Kalibrierzertifikat ausgeliefert, auf dem die Messdaten dokumentiert sind.

Speziell bei den kombinierten Feuchte- und Temperaturfühlern beschreitet Siemens bei der Kalibrierung und Zertifizierung einen neuen Weg. Bei diesen Fühlern muss nicht mehr der gesamte Fühler neu kalibriert, sondern nur noch die Messspitze ausgewechselt werden, da nur das darin enthaltene Feuchte-Messelement eine relevante Drift aufweist. Der Grund: Die aufbereiteten Messdaten werden digital von der Messspitze zur Ausgangselektronik im Fühlergehäuse übertragen und erst dort in ein standardisiertes Ausgangssignal umgewandelt (0…10V oder 4...20mA). Dadurch wird eine hohe Störfestigkeit erreicht. Die Drift der Ausgangselektronik kann als stabil betrachtet werden und ist daher vernachlässigbar.

Mit diesem Verfahren entfällt die Demontage des Fühlers und damit auch die Nachkalibrierung in einem spezialisierten Labor. Die alte Messspitze wird durch eine neue mit Zertifikat ersetzt, das heißt, der Fühler ist sofort wieder einsatzbereit. Dadurch wird auch der kostenträchtige temporäre Einsatz eines Ersatzfühlers überflüssig.

Ein eventueller Drift der Sensorelektronik lässt sich mit Hilfe eines Loop-Tests korrigieren. Durch den im Fühler eingebauten Signalgenerator gestaltet sich der Loop-Test sehr einfach und ist ohne Verwendung von weiteren Hilfsmitteln rasch durchzuführen. Noch einfacher ist der Loop-Test mit dem Messspitzen-Service-Set, da die manuelle Aktivierung des Signalgenerators entfällt und das Fühlergehäuse nicht geöffnet werden muss. Das Messspitzen-Service-Set enthält drei Spezial-Messspitzen mit jeweils festen Messwerten für Feuchte und Temperatur.

Building Technologies als Geschäftsbereich von Siemens verbindet in einem Unternehmen Angebote für Sicherheitslösungen und Gebäudeautomation, sowohl als Dienstleister und Systemintegrator als auch als Hersteller von entsprechenden Produkten. Durch die einmalige Kombination dieser Geschäftsgebiete nimmt das Unternehmen weltweit eine Spitzenposition ein. Der Konzernbereich von Siemens ist Teil der Siemens Schweiz AG und umfasst überdies die Siemens Building Technologies GmbH & Co. oHG, Erlangen, die Siemens Building Technologies Inc., Buffalo Grove, USA, deren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie alle wesentlichen Siemens Aktivitäten auf dem Gebiet der Gebäudetechnik. Das Unternehmen erarbeitete im Geschäftsjahr 2005/2006 (1. Oktober bis 30. September) nach U.S. GAAP einen Umsatz von rund 4.8 Mrd. Euro und beschäftigt derzeit etwa 28 000 Mitarbeiter in 51 Ländern. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.de/buildingtechnologies.

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