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Pressemitteilung BoxID: 14098 (SeeBeyond Deutschland GmbH)
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Supply-Chain-Integration im Großhandel: Spar Österreich integriert Lieferlogistik mit SeeBeyond-Plattform

Synchronisierter Informationsfluss durch Integration eines neuen Logistik-Systems in die gewachsene SAP- und Mainframe-Infrastruktur der Konzernzentrale

(PresseBox) (Neu-Isenburg, ) Die Spar Österreichische Warenhandels-AG setzt die Integrationsplattform von SeeBeyond ein, um die Informationsflüsse in der Lieferlogistik mit denen der Kernsysteme des Unternehmens integriert und synchronisiert ablaufen zu lassen. Darunter fallen die gängigen Daten im Großhandel wie beispielsweise Artikel, Lieferanten, Aufträge, Lieferungen oder Bestände. Seit Oktober verbindet die SeeBeyond-Lösung das erste von insgesamt sechs Verteilzentren mit dem SAP-System und den Großrechner-Anwendungen in der Zentrale des Handelsunternehmens. Bis Mitte des Jahres 2004 wird sich die Integrationslösung im Endausbau über alle sechs Logistikzentren des Spar-Konzerns erstrecken.

Spar betreibt in Österreich rund 1.500 Märkte und ist dort mit 31.000 Beschäftigten der größte private Arbeitgeber. Der Konzernumsatz der Spar AG betrug 2003 3,57 Mrd. Euro. Zum Konzern zählen Tochtergesellschaften wie die Sportmarkt-Kette Hervis und Produktionsbetriebe wie die Kaffee-Rösterei Regio.

Der Anlass für die Einführung einer Integrationsplattform war, dass Spar im Logistikbereich ein neues Warehouse Management System, genannt Wamas, einführte, um das bisherige Lager- und Kommissionierungssystem zu ersetzen. Mit dieser Neueinführung wurde es notwendig, Daten aus verschiedensten Plattformen abzugleichen und zu synchronisieren. Der Datenaustausch vollzieht sich vor allem zwischen einer SAP-R3 und Wamas, die beide auf HP-UX laufen, und einer Warenwirtschafts-Applikation auf einem BS2000 Mainframe. Anstatt die erforderlichen 20 neuen Schnittstellen selbst zu entwickeln, entschied sich Spar, diese Interface-Entwicklungen zu standardisieren und über eine EAI-Plattform abzuwickeln.

SeeBeyond bekam im Juli 2003 von Spar den Zuschlag, da die Integrationsplattform eGate während eines einwöchigen Proof of Concepts die Aufgaben schneller und mit weniger Personalaufwand löste als der Mitbewerb. Denn das Einhalten des Zeitrahmens war ein wichtiger Faktor, da die Integrationslösung im Oktober 2003 termingerecht mit Inbetriebnahme des neuen Logistiksystems produktiv gehen sollte.

„Mit der SeeBeyond-Lösung konnten wir unser neues Logistiksystem einfach und kurzfristig in die bestehende IT-Landschaft von Spar integrieren“, sagt der für die Einführung von eGate zuständige Spar-IT-Mitarbeiter Andreas Egger: „Des weiteren kann man mit dem SeeBeyond-Tool Schnittstellen in Java entwickeln, ohne Java-Vorkenntnisse haben zu müssen. Ferner konnten die Spar-Mitarbeiter schon während der Projektphase an der SeeBeyond-Lösung ausgebildet werden, so dass wir seit September 2003 selbständig am Projekt arbeiten konnten.“

Seit Oktober 2003 ist die Lösung im ersten von insgesamt sechs Verteilzentren in Betrieb. Die Stammdatenbewegung über die Integrationsplattform umfasst beispielsweise rund 1.000 täglich anfallende Änderungen im Stammdaten-Bereich. Neben dem weiteren Ausbau des Wamas-Systems in allen sechs Logistikzentren bis Mitte 2004 plant Spar im Bereich Lieferkettenintegration neue EAI-Projekte, wie etwa den Austausch von Scanning-Daten mit Lieferanten.

Kurzporträt Spar Österreichische Warenhandels-AG

Spar Österreich wurde 1954 von KR Hans Reich gegründet. Die Spar-AG verfügt heute über mehr als 1500 Märkte und ist mit über 31.000 Beschäftigten der größte private Arbeitgeber Österreichs. Der Umsatz des Konzerns betrug 2003 3,57 Mrd. Euro. Zum Konzern zählen Tochtergesellschaften wie die Sportmarkt-Kette Hervis und Produktionsbetriebe wie die Kaffe-Rösterei Regio. In vielen Anrainer-Ländern wie Italien ist die Austria-Spar-International-AG (ASPIAG) als Tochterunternehmen engagiert. www.spar.at

SeeBeyond Deutschland GmbH

SeeBeyond, ein Tochterunternehmen von Sun Microsystems, entwickelt und vermarktet Softwarelösungen für die unternehmensweite Integration von Geschäftsanwendungen sowie die unternehmensübergreifende Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette mit Kunden und Partnern.
Mit seiner Integrated Composite Application Network Suite 5.0 (die unter SUN in unterschiedlicher Zusammenstellung als ESB-, B2B- oder Teil der Java CAPS-Suite vermarktet wird) bietet SeeBeyond ein vollständiges Integrations-Framework an. ICAN ist eine offene, J2EE basierende, skalierbare und umfassende durchgängige Plattform für das Entwickeln, Ausführen und Verwalten von integrierten Geschäftsprozessen und Composite Applications sowie für die System-, Anwendungs- und Datenintegration. ICAN ermöglicht geschäftsübergreifend einen nahtlosen Fluss von Informationen, so dass Unternehmen damit eine Service-orientierte Architektur (SOA) aufbauen können. Kunden von SeeBeyond profitieren dabei von mehr Transparenz, Geschwindigkeit und Wertschöpfung und können so ihre Geschäftsabläufe optimieren, Kosten senken sowie Marktanteile und den Kundenservice verbessern.
Seit Auslieferung der ersten Produkte im Jahre 1991 hat SeeBeyond bei rund 2.000 Unternehmen in den Branchen Handel, Banken, Versicherungen, Telekommunikation, Energie, Gesundheit sowie in allen bedeutenden Industriezweigen erfolgreich Systeme integriert.
SeeBeyond unterhält im deutschsprachigen Raum Niederlassungen in Berlin, München und Neu-Isenburg bei Frankfurt sowie in Zürich. Der europäische Hauptsitz ist in Bracknell, England. Weitere Informationen unter:
http://www.seebeyond.com/.