Nanohale AG übernimmt die Entwicklungs- und Dienstleistungseinheit der Scil Technology GmbH

Durch Transaktion entsteht neue Tochtergesellschaft von Nanohale unter dem Namen Formycon GmbH

(PresseBox) ( Dortmund und Martinsried, )
Scil Technology GmbH und Nanohale AG gaben heute bekannt, dass Nanohale zum 31. Dezember 2011 die gesamte Forschungs- und Entwicklungsorganisation sowie die Dienstleistungs- und Produktionssparte von Scil Technology GmbH im Rahmen eines Asset Deals übernommen hat. Die Mitarbeiter und die Wirtschaftsgüter der Scil Technology GmbH sind damit in die Formycon GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Nanohale AG, übergegangen. Die Rechte an den Projekten zur Geweberegeneration, die durch Scil Technology an Medtronic, Inc. und Sanofi auslizenziert worden sind, verbleiben bei der Scil Technology, die als unabhängiges Unternehmen zur Fortsetzung der bestehenden Kollaborationen weitergeführt wird. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.

Scil Technology verfügt über besondere Expertise bei der Entwicklung, Formulierung und Analytik protein-basierter Therapeutika. Dieses Know-How ist komplementär zu Nanohales bestehender Plattform für Proteinformulierung und wird es Nanohale ermöglichen, seine Expertise im Bereich biopharmazeutische Entwicklung zu stärken.

"Die Transaktion ist eine hervorragende Gelegenheit für unsere Investoren der BioNet Holding, einen Exit zu realisieren. Zuvor konnten bereits 2008 unser am weitesten fortgeschrittenes klinisches Projekt im Dentalbereich an Medtronic und 2011 unser präklinisches Orthopädie-Projekt an Sanofi auslizenziert werden", sagte Christian Nafe, CEO von Scil Technology. "Wir haben uns für Nanohale als Partner entschieden, da beide Unternehmen perfekt zusammenpassen und Nanohale ein überzeugendes strategisches Konzept aufzuweisen hat. Nanohale wird die Expertise und die Plattform von Scil Technology sowohl für die eigene Wirkstoffentwicklung als auch für externe F&E Dienstleistungen optimal nutzen können."

"Die Neuausrichtung unserer Kernkompetenzen verbunden mit der beachtlichen Erfahrung des Unternehmens in der Wirkstoffentwicklung hat es Scil Technology ermöglicht, ein interessanter Partner für andere Marktteilnehmer zu werden", ergänzte Klaus Binder, COO von Scil Technology. "Die Gründung der Geschäftssparte 'formycon' zur Bündelung der Kernkompetenzen von Scil Technology in der Produktentwicklung und Analytik war entscheidend, um potentielle Partner zu überzeugen."

"Wir sind sehr erfreut über die Transaktion. Sie zeigt ganz klar, dass das Management der Scil Technology in den letzten Jahren erhebliche Werte geschaffen hat", sagte Brian Hunter, Geschäftsführer der BioNet Holding. "Wir stehen weiterhin als Investoren hinter Scil Proteins, Scil Protein Production, Scil Animal Care und Scil Technology, wobei sich Scil Technology auf die Kooperationen mit Sanofi und Medtronic konzentrieren wird."

"Wir sind von der Akquisition begeistert", sagte Dr. Nicolas Combé, CFO der Nanohale. "Die Scil Technology hat in den letzten Jahren mit bemerkenswertem Erfolg zahlreiche Projekte mit renommierten Unternehmen durchgeführt. Für die Nanohale-Gruppe bedeutet der Abschluss der Transaktion eine signifikante Erweiterung des Produkt- und Service-Portfolios, und sie beschleunigt die Entwicklung der Nanohale von einer reinen Technologie-Firma zu einem global tätigen Spezialpharma-Unternehmen."

Über Nanohale

Die in Dortmund ansässige und 2007 gegründete Nanohale AG entwickelt neue Formulierungen für Wirkstoffe mit hohem medizinischen Bedarf. Das Unternehmen will zu einem führenden Entwicklungsunternehmen für biologische Spezialprodukte (Biopharmazeutika, Fokus auf Proteine und Peptide) werden. Dabei setzt Nanohale auf eine konsequente, regional-spezifische Geschäftsentwicklung, die zukünftig verstärkt den beschleunigten Aufbau einer eigenen Entwicklungspipeline und des dafür nötigen pharmazeutischen Formulierungs-Know-Hows umfassen soll. Weiterhin wird sich Nanohale auf bereits zugelassene und neue biopharmazeutische Wirkstoffe konzentrieren, mit dem Ziel, therapeutisch wirksamere und verträglichere Darreichungsformen zu entwickeln.
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