Sat über das heimische Netzwerk

Schwaiger nutzt LAN und WLAN als Sat-Verteilnetz

Langenzenn, (PresseBox) - Wenn die Verteilung von Sat-Signalen an ihre Grenzen stößt, war bisher guter Rat mehr als teuer: Vielfach sind Sternverteilungen gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Sollen weitere Empfangsmöglichkeiten geschaffen werden, können Koaxleitungen meist nicht verlegt werden.

Mit dem neuen Sat>IP-System stellt Schwaiger ein ganz besonders innovatives Verfahren vor. Die in vielen Haushalten vorhandenen LAN- und WLAN-Netze lassen sich mit relativ geringem Aufwand auch für die Verteilung von über Sat empfangenen TV- und Radioprogrammen nutzen. Die vom Satelliten mit herkömmlichem Spiegel und LNB empfangenen Sat-Signale werden in den Sat>IP-Server MS 41IP - man kann ihn auch als Sat-IP-Multischalter bezeichnen - in IP-Signale umgewandelt und dann über das vorhandene Heimnetzwerk (LAN) zu den angeschlossenen Geräten transportiert. Zum Fernsehen und Radiohören ist dazu eine IP-Set-Top-Box erforderlich. Diese IP-Boxen können in Zukunft auch reine Mediaplayer sein. Voraussetzung ist die Implementierung des SAT>IP-Protokolls. Ebenso lassen sich dafür zukünftige Sat-Receiver mit IP-Schnittstelle der Fa. Schwaiger einsetzen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Neben dem Single-Tuner hat man noch eine zweite Anschlussmöglichkeit; somit wird aus dem Single-Tuner-Receiver ein Twin-Gerät, das durch die bestehende PVR-Funktionalität dann parallel auch Aufnahmen von unterschiedlichen Programmen machen kann. Die zweite Tuner-Schnittstelle lässt sich entweder über IP-Kabel, Powerline oder auch über WLAN ansteuern.

Das System ist im Prinzip auch WLAN-tauglich. Allerdings braucht man dazu entsprechend modifizierte Empfangsgeräte. Der Anschluss erfolgt über einen handelsüblichen Router. Die mobilen Devices Android oder iOS (iPad, iPhone) werden durch das SAT IP App aktiviert, das man gegen Berechnung im App Store herunterladen kann.

Sollte das heimische Netzwerk nicht alle Räume umfassen, in denen TV- und Radioempfang gewünscht wird, ist die Datenübertragung auch via Powerline möglich. Hierbei kann man auf die bewährten Schwaiger-Produkte zurückgreifen, die gerade um wichtige Komponenten (höhere maximale Datenrate, Phasenkoppler) ergänzt wurden.

Schwaiger-Geschäftsführer Mike Tänzler verspricht sich eine Menge von den neuen Produkten: "Wenn es um innovative Produkte geht, ist Schwaiger immer ganz vorne mit dabei, insbesondere dann, wenn der Empfangskomfort beim Konsumenten in einer derart intelligenten Weise ausgebaut und ergänzt werden kann."

Schwaiger GmbH

Schwaiger gehört zu den traditionsreichsten deutschen Antennenherstellern. Das 1946 von Christian Schwaiger gegründete Unternehmen hat die Empfangstechnik schon in den Nachkriegsjahren maßgeblich mitgestaltet. Einige Meilensteine waren die UHF-Converter 5571 und 5580, um ältere Fernsehgeräte für den Empfang des UHF-Bereichs nachzurüsten, die Zimmerantennen der Serie 4500, von denen monatlich zeitweise mehr als 10 000 Stück produziert wurden, und die Gründung Schwaiger s.r.o. in Vrchlabi (Tschechien). Technisch steht Schwaiger bis zur Gegenwart im absoluten Spitzenfeld. Nach der unverschuldeten Insolvenz im Jahre 2008 stellte Geschäfstsführer Mike Tänzler das Unternehmen auf ganz neue Beine, orientiert sich aber auch weiterhin an dem hohen technischen Anspruch.

Heute steht Schwaiger als Synonym für alle Möglichkeiten der Verteilkommunikation und sorgt dafür, dass jede gesendete elektronische Botschaft optimal empfangen und verteilt wird. Um diesen Anspruch in die Tat umzusetzen, entwickelt, produziert und vertreibt Schwaiger hochwertige Erzeugnisse auf allen Gebieten der Empfangs- und Verteiltechnik für Radio, Fernsehen und Daten via Satellit, Terrestrik und Breitbandkabel. Darüber hinaus bietet Schwaiger Zubehör für Telekommunikation, Audio, Video, Computer und Sicherheitstechnik an.

Die Schwaiger GmbH ist ein selbständig operatives Unternehmen innerhalb der Audiovox-Gruppe. Neben Mike Tänzler gehören Mark Finger und John Verbinnen der Geschäftsführung an.

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