Schreiner ProSecure präsentiert beim Industriearbeitskreis ProAuthent Systemlösungen zum Fälschungsschutz von Bauteilen und Anlagen

(PresseBox) ( Oberschleißheim, )
Der Forschungsverbund "ProAuthent" bestehend aus führenden Industrieunternehmen und drei Fachbereichen der TU München lädt am 21. September 2010 zu einer Informationsveranstaltung über Maßnahmen im Kampf gegen Produktpiraterie ein. Schreiner ProSecure wird dabei neueste Technologien zur Identifikation und Authentifizierung von Bauteilen, Produkten und Komponenten demonstrieren.

Nach einer Untersuchung des Branchenverbandes VDMA beläuft sich der wirtschaftliche Schaden durch Produktfälschungen im Anlagen- und Maschinenbau allein im Jahr 2009 auf rund 6,4 Milliarden Euro. Durch die Fälschung von Bauteilen oder ganzen technischen Anlagen verlieren die Mitglieder des Verbandes nicht nur Umsätze. Der Schaden geht weit darüber hinaus und erstreckt sich auf Fragen der Haftung und Garantie, denn die Plagiate sind meist mangelhafte Ware.

Doch die Hersteller von Originalteilen sind nicht hilflos: Mit Technologien zur Identifikation und Authentifizierung von Originalprodukten können sie verhindern, dass gefälschte Komponenten unbemerkt verbaut werden und so Mensch und Maschine gefährden. Zu den wichtigsten Vorteilen der heute verfügbaren Technologien zählen:

- Durch die Kombination von dauerhaften Kennzeichnungslösungen mit Technologien zum Fälschungsschutz entstehen kundenindividuelle Lösungen für die vollautomatische Originalitätsprüfung.

- Die eindeutige Kennzeichnung ermöglicht die Dokumentation und Rückverfolgung von Ersatzteilen und eine maximale Transparenz der kompletten Lieferkette.

- Die Maschine erkennt selbstständig die Verwendung von Originalbauteilen und unterstützt so die ordnungsgemäße Maschineneinstellung, Wartung und Dokumentation von Leistungsparametern.

Thomas Völcker, Marketing- und Vertriebsleiter von Schreiner ProSecure, zeigt als Verbundpartner bei ProAuthent Industrieunternehmen mögliche Schutzmechanismen auf: "Das Spektrum der Lösungen lässt sich in drei Kategorien unterteilen: Ja-Nein-Echtheitsnachweis, Ersatzteil-Identifikation und differenzierte Bauteilerkennung mit Rückverfolgung und Life-Cycle-Management. Die vollautomatische Echtheitsprüfung durch die Maschinen und Anlagen erzielt einen vielseitigen Zusatznutzen für Hersteller und Anwender. Die eindeutige Kennzeichnung verbessert die Steuerung von Maschinenparametern und unterstützt die Inventarverfolgung und Dokumentation der Einsatzzeiten."

Welche Schutzmechanismen am besten geeignet sind, wie sie ausgewählt werden und wie sie funktionieren sind nur einige der vielen Themen der ProAuthent-Informationsveranstaltung für Firmen des Maschinen- und Anlagenbaus.

Sie findet am 21. September von 10 bis 16 Uhr in der TU München, Fakultät für Maschinenwesen, in Garching statt. Weitere Informationen und das Anmeldeformular stehen unter www.proauthent.de zur Verfügung.

Hintergrund zu den Technologien:

Der Industriearbeitskreis ProAuthent wird neben dem Forschungsprojekt und den richtigen Auswahlkriterien auch Technologien vorstellen, die besonders zukunftsfähig und betriebswirtschaftlich sinnvoll sind sowie den Firmen einen Zusatznutzen bieten.

- Radio Frequency Identification (RFID): Mit Hilfe elektromagnetischer Wellen können Daten aus einem zum Beispiel in ein Etikett integrierten Transponder (Chip mit Antenne) verschlüsselt und berührungslos ausgelesen werden.

- 2D-Barcode: 2D-Codes enthalten alle relevanten Informationen und können direkt ausgelesen werden. Optional können sie verschlüsselt werden.

- Copy Detection Pattern (CDP): Dieses sehr kleine Rauschmuster arbeitet mit einem hoch aufgelösten, wolkenartigen Druckbild. Versucht ein Fälscher dieses nachzuahmen, verliert die Fälschung technisch bedingt an Präzision und optischen Details und kann so eindeutig erkannt werden. Jede Kopie kann mit Hilfe konventioneller Scanner/ 2D-Barcode-Leser identifiziert werden.

- Infrarot-Farbpigmente (IR): Die unsichtbaren IR-Pigmente werden von einem speziell eingestellten Handleser erkannt und optisch und akustisch angezeigt.

- Hologramm: Hologramme bieten einen besonders dekorativen und individuellen Schutz vor Fälschungen. Es ist praktisch unmöglich, ein Sicherheitshologramm exakt zu reproduzieren. Hologramme und Diffractive Optical Variable Devices (DOVDs) arbeiten auf Basis der Lichtbrechung (Interferenz) an einem geprägten Beugungsgitter oder einer mehrlagigen Flüssigkristallschicht.

Über Schreiner ProSecure

Schreiner ProSecure, ein Geschäftsbereich der Schreiner Group GmbH & Co. KG mit Sitz in Oberschleißheim bei München, entwickelt und produziert individuelle Sicherheitslösungen für den Produkt- und Dokumentenschutz. Der Spezialist realisiert intelligente Systemlösungen für eine optimale Kennzeichnung, Versiegelung und Überwachung der Distributionskette. Dank langjähriger Kompetenz im Sicherheitsdruck und mit dem Knowhow über zukunftsfähige Sicherheitstechnologien entstehen innovative Lösungen für einen effektiven Fälschungs- und Manipulationsschutz.
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