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Pressemitteilung BoxID: 239433 (Scholz Holding GmbH)
  • Scholz Holding GmbH
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  • EC4N 7DZ London
  • http://www.scholz-recycling.de
  • Ansprechpartner
  • Heidrun Melchinger
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Scholz AG steigt bei Gröger Gruppe ein

Essinger Stahlschrott-Gruppe beteiligt sich zu 50% bei Günzburger Recyclingunternehmen

(PresseBox) (Essingen , ) Zum 30.09.08 hat sich die Scholz AG aus Essingen bei der Rohstoffverwertung Gröger GmbH & Co. KG beteiligt, das Bundeskartellamt hat dieser Teilübernahme am 4. Februar diesen Jahres zugestimmt. Die Recyclinggruppe Gröger hat insgesamt zwei Tochterfirmen. Die Gruppe beschäftigt insgesamt 106 Mitarbeiter, besitzt über 30 Fahrzeuge und setzt auf etwa 70.000m² Betriebsfläche jährlich über 100.000 Tonnen Metallschrott, 20.000 Tonnen Papier, Glas und Gewerbeabfall und 10.000 Tonnen E-Schrott um. In 2008 wurde ein Umsatz von über 50 Mio € erzielt.

Der Günzburger Unternehmer Erwin Gröger übernahm im Jahre 1970 den von seinem Vater 1951 gegründeten Kleinbetrieb auf einem gepachteten Bahn-Grundstück mit Gleisanschluss. Die Anfänge im kleinen Stil bestanden aus dem Handel von Eisen, Metall, Papier und Textilien. Durch ein hohes Maß an persönlichem Arbeitseinsatz von Erwin Gröger wurde daraus ein angesehener und überregional tätiger Großhandel für Stahl- und Metallschrotte. Die Rohstoffverwertung Gröger GmbH & Co. KG zählt heute zu einem der großen Stahl- und Metallschrotthandelsunternehmen im bayerischen Raum. Zwei selbständige Tochter-Recyclingunternehmen wurden in dieser Zeit mit aufgebaut. Diese sind die CSG Container-Service Gröger GmbH unter Führung von Geschäftsführer Wolfgang Matti und Betriebsleiter Anton Fink sowie die L+N Recycling GmbH unter der Führung von Geschäftsführer Wolfgang Szdzuy und Betriebsleiter Dr. Bernd Funk. Seit 2001 ist mit Lars Gröger die dritte Generation in die Rohstoffverwertung Gröger GmbH & Co. KG eingetreten.

Bereits seit einigen Jahren schätzt man die gute Zusammenarbeit mit der Scholz AG in Essingen, welche mit über 4.000 Mitarbeitern und über 300 Standorten in der Zwischenzeit zu den weltweit größten Schrottverwertern zählt. Sie übernimmt 50% der Anteile von Erwin und Andrea Gröger. 50% der Anteile verbleiben bei Lars Gröger. Erwin Gröger bleibt der Gesellschaft weiterhin als Geschäftsführer erhalten. Die Arbeitsplätze der Gröger-Gruppe werden in vollem Umfang erhalten bleiben.

In den kommenden Jahren soll weiter stark investiert werden. Durch die Verbindung zu Scholz hat Gröger einen starken Partner für seine weiteren Expansionspläne gefunden. "Als kleines Familienunternehmen braucht man in der sich rasch verändernden Branche einen starken Partner an seiner Seite" erklärt Erwin Gröger den Schritt, von dem er überzeugt ist, dass er den Weg zu weiterer Expansion am Standort Günzburg ebnet. Eine entscheidende Rolle bei den Übernahmeverhandlungen spielte auch die Überlegung der kompletten Umsiedlung der Rohstoffverwertung Gröger mit bisher fünf Lagerplätzen in ein einheitliches Betriebsgelände nahe Günzburg. Durch einen derartigen Umzug, der nach Auskunft der Geschäftsführung mit hohen Investitionskosten verbunden sei, erhofft man sich langfristig aber eine deutliche Verbesserung der Logistik und man könne auf ein größeres Potential an Flächen zurückgreifen.

Nach Aussage des Geschäftsführers Erwin Gröger würde man zukünftig von vielen Synergieeffekten profitieren können, wenn das mittelständische Familienunternehmen auf die zahlreichen Ressourcen der erfolgreichen Scholz-Gruppe zurückgreifen könne. Dazu gehöre beispielsweise die Optimierung der Vertriebswege. Aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise hätten viele Großhändler Schwierigkeiten, die gewohnten Mengen an Feund NE-Schrotten abzusetzen. "Durch die Nutzung eigener Schmelzwerke in der Scholz- Gruppe sind wird in dieser Krise einfach flexibler" sagte Erwin Gröger.

Zahlreiche Investitionen in den letzten Jahren haben es möglich gemacht, Lieferengpässe zu beseitigen und weitere Aggregate aufzustellen, um die Sortierleistung zu erhöhen. Damit wurde das Unternehmen auf weiteres Wachstum ausgerichtet, im Mittelpunkt stand dabei immer die hohe Kundenzufriedenheit. Die Rohstoffverwertung Gröger GmbH & Co. KG hat heute einen Umschlagplatz in der Rudolf-Diesel-Straße, einen Umschlagplatz in der Siemensstraße und einen Container-Lkw-Stellplatz in der Böttgerstraße. Die hohe Leistungsbereitschaft des langjährigen Stammpersonals hat es ermöglicht, jederzeit flexibel auf Kundenwünsche einzugehen und jede Auftragslage erfolgreich zu bewältigen.