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Pressemitteilung BoxID: 237127 (Scholz Holding GmbH)
  • Scholz Holding GmbH
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  • Ansprechpartner
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Neue Aufbereitungstechniken der Scholz Recycling AG & Co.KG-Spänetrennung und Brikettierung erhöhen Recyclingeffizienz-

(PresseBox) (Essingen, ) Die Scholz Recycling AG & Co. KG hat an ihrem Standort Gotha, der zum Regionalbereich Ost gehört, Ende 2008 zwei neue Aufbereitungsanlagen in Betrieb genommen: Eine Spänetrennanlage für Fe- und Al- Späne sowie eine Al- Brikettieranlagen. Beide Anlagen basieren auf fundiertem Know-How und wurden in Eigenregie projektiert. Im Ergebnis gelingt es, noch bessere Sekundärrohstoff-Qualitäten sowohl für die Stahlwerke zu generieren als auch für die Al-Hütten. Hans Müller, zuständiger Niederlassungsleiter der Scholz Recycling AG & Co. KG für die Standorte in Thüringen, sagte hierzu: "Dies sichert uns eine erhebliche Verbesserung der Recyclingquoten bei den Problemsorten gemischte Späne und gemischtes Dosenmaterial aus Haushalten."

Prinzip Spänetrennung: Gemischte Späne fallen vor allem in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie an, wenn beispielsweise Motorblöcke gefräst und gebohrt werden. Bisher stellten die gemischten Späne aus Aluminium und Eisen sowohl für die Verwertung in Aluminiumhütten wegen zu hohem Fe-Gehalt als auch in den Stahlwerken wegen zu hohem Al-Gehalt ein Problem dar. Schließlich wirken sich schlechte Qualitäten auch auf die Preise aus. Mit der neuen Anlage, die auf mehrstufigen magnetischen Trennverfahren basiert, gelingt es, Al-Späne mit einem Fe-Gehalt von weniger als 5 % und Fe-Späne mit einem Al-Gehalt von weniger als 3 % zu generieren. Auch der Restfeuchtegehalt kann durch aufwändiges Zentrifugieren reduziert werden. Deshalb kann die Anlage letztendlich nasse und trockene Spänefraktionen verarbeiten. Die zurückgewonnenen Emulsionen sind abtrennbar und wiederverwertbar. Der jährliche Durchsatz der Anlage wird derzeit mit etwa 2000-2500 t angegeben (s. Abbildungen 1- 2).

Prinzip Al-Brikettierung: Die Brikettierung wurde in erster Linie gebaut, um den Feuchtigkeitsanteil von einheitlichen Al Spänen so weit wie möglich zu minimieren. Damit ist der Absatz der "Al-Briketts/Al- Presslinge" im Sekundär- und Primärwerk möglich. Der Einsatz hängt allerdings von der Analyse der Al-Späne und der Schmelztechnologie des Empfangwerkes ab. Die Anlage verarbeitet Al-Späne mit unterschiedlichster Struktur, d.h. auch wollige Al-Späne können durch eine Zusatzanlage verarbeitet werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit Al-Dosenschrotte aufzubereiten, so dass sie frei von Fremdstoffen sind. Zusätzlich wird eine höhere Frachtauslastung erreicht. so dass der Kreislauf für ein effizientes Metallrecycling geschlossen ist (s. Abbildungen 3-4).

"Für den Standort Thüringen haben wir ein weiteres Stück an anspruchsvoller Umwelttechnik installiert. Damit befinden wir uns auf dem besten Weg zu noch höherer Recyclingeffizienz," sagte Lutz Gutzmann, Standortleiter und wesentlicher Know-How- Träger der neuen Anlagen.