Bau von E-Ladestationen für erste vollelektrische Buslinien in Dresden

Erster SBRS-Großauftrag im Raum Sachsen

(PresseBox) ( Dinslaken / Dresden, )
In der sächsischen Landeshauptstadt fahren ab April 2022 auf zwei Linien der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) die ersten 20 neu angeschafften Elektrobusse. Für diese Busse von Mercedes startet in den kommenden Wochen der Bau der entsprechenden Ladeinfrastruktur in der Stadt. Der Auftrag dafür ging an den Dinslakener Ladeinfrastruktur-Hersteller SBRS, der in der Rekordzeit von sechs Monaten insgesamt 28 Ladestationen im Busdepot sowie auf den Busstrecken installieren wird.

SBRS überzeugt durch überdurchschnittliche Performance und Flexibilität

Für SBRS bedeutet dieser Auftrag das erste Großprojekt in Sachsen. Der Zeitplan sieht vor, dass die Depotlader bereits im ersten Quartal einsatzbereit sein werden und auch die Schnellladesysteme an der Strecke kurz darauf den Betrieb aufnehmen können. Bei den an die DVB gelieferten Schnellladesystemen kann SBRS zudem das Erreichen eines wichtigen Meilensteins feiern: "Die DVB erhält den 100. Schnelllader der Baureihe SEB mit einer Ladeleistung von bis zu 500 Kilowatt. Im Depot kommt die flüssigkeitsgekühlte und damit besonders effiziente Baureihe SLIM zum Einsatz, die bereits unter anderem die Verkehrsbetriebe in Kiel, Osnabrück, Münster, Düsseldorf, Mannheim, Heidelberg und Offenbach überzeugt hat. Aber auch in Brüssel und Venedig sind die SLIM-Lader zu finden", erklärt SBRS-Projektleiter Markus Heine.

E-Busse lassen sich in wenigen Minuten aufladen

Die patentierten ÖPNV-Ladestationen von SBRS verfügen über eine besonders hohe Leistung und einen Wirkungsgrad von 97 Prozent, um die Busse schnell und verlustfrei mit Energie zu versorgen. Dank einer ausgeklügelten Wasserkühlung sind die Systeme äußerst langlebig und leise. Letzteres freut vor allem die Anwohner. Die Depotlader arbeiten mit einer Leistung von bis zu 150 Kilowatt und die Schnellladesysteme, die sowohl im Depot als auch an den Haltstellen "Cossebaude", "Leubnitzer Höhe" und "Wilschdorf" installiert werden, verfügen über jeweils zwei Ladepunkte mit je 450 Kilowatt Leistung. Zum Vergleich: Durch die KFW geförderte "Wallboxen" in Wohngebäuden erreichen aktuell nur maximal 11 Kilowatt.

Kurzfristiger Baubeginn, langfristige Zusammenarbeit

Nach der Vertragsunterzeichnung Anfang Oktober stehen nun in einem nächsten Schritt der Stahlbau für die Haubenladung im Depot an. Auch der Tiefbau an den Außenstandorten der Schnellladestationen soll bald beginnen. SBRS und die DVB haben zudem vereinbart, auch über die Errichtung der Ladestationen hinaus zusammenzuarbeiten. Das Dinslakener Unternehmen wird sich zehn Jahre lang um den Anlagenservice kümmern und insgesamt 20 Jahre lang die Anlagenverfügbarkeit garantieren.
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