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Pressemitteilung BoxID: 526743 (Schaltbau GmbH)
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Schaltbau-Konzern meldet Halbjahreszahlen

(PresseBox) (München, ) Ungeachtet des allgemein schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hat der Schaltbau-Konzern im zweiten Quartal 2012 die eigenen Erwartungen übertroffen. Der Konzern liegt nach sechs Monaten hinsichtlich seiner Ziele für das Gesamtjahr 2012 auf Kurs. Die bisherige Prognose für den Gewinn je Aktie wird bestätigt, er wird im Zuge der noch ausstehenden Notierungsumstellung infolge des von der Hauptversammlung am 6. Juni beschlossenen Aktiensplits von 8,83 EUR auf 2,94 EUR angepasst.

Beim Auftragseingang erzielte der Schaltbau-Konzern im zweiten Quartal mit 96,3 Mio. EUR (Q2 2011: 91,3 Mio. EUR) einen Anstieg um 5,5%. In den sechs Monaten zum Ende Juni 2012 stieg das Bestellvolumen um 4,9% auf 201,8 Mio. EUR (Vorjahr: 192,4 Mio. EUR), davon entfielen auf die seit 1. Januar 2012 konsolidierte Pintsch Tiefenbach-Gruppe 14,8 Mio. EUR.

Im Segment Mobile Verkehrstechnik hat sich der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2012 um 9% verringert. Dabei stand einer weiterhin guten Auftragslage in der Produktgruppe Schienenfahrzeugtüren eine marktbedingt rückläufige Entwicklung bei Bustürsystemen und Schiebetürbeschlägen gegenüber. Über die neue südkoreanische Landesgesellschaft konnte ein erster größerer Auftrag akquiriert werden. Der Auftragseingang im Segment Stationäre Verkehrstechnik nahm nach sechs Monaten einschließlich Pintsch Tiefenbach um 37% zu. Das Wachstum wurde auch ohne den Effekt aus der Neukonsolidierung von allen Geschäftsfeldern getragen. Pintsch Tiefenbach erhielt im zweiten Quartal den Zuschlag für ein Großprojekt in der Rangiertechnik. Im Segment Komponenten hat sich die Auftragslage im zweiten Quartal 2012 deutlich verbessert, so dass das Auftragsminus der ersten drei Monate von 20% auf nunmehr 8% im Halbjahr reduziert werden konnte. Dabei hat sich die geschäftliche Situation in China zur Jahresmitte hin stabilisiert. Geprägt von reger Nachfrage aus den Bereichen Photovoltaik und Bahn war der Geschäftsverlauf in den USA im gesamten Halbjahr sehr positiv. Herausragend war zudem das anhaltend gute Russlandgeschäft.

Aufgrund der weiterhin guten Auftragslage erzielte der Schaltbau-Konzern in den drei Monaten zum Ende Juni 2012 einen Umsatzzuwachs von 12% auf 91,4 Mio. EUR (Q2 2011: 81,7 Mio. EUR). Damit konnte das Wachstumstempo des ersten Quartals weitgehend aufrechterhalten werden. Im Berichtshalbjahr 2012 erhöhte sich der Umsatz um 13% auf 176,1 Mio. EUR nach 155,8 Mio. EUR in der ersten Jahreshälfte 2011. Auch bereinigt um die 8,2 Mio. EUR, die von der Pintsch Tiefenbach-Gruppe beigesteuert wurden, lag der Konzern damit über Vorjahr.

Die Gesamtleistung wuchs im Berichtshalbjahr auf 178,3 Mio. EUR (Vorjahr: 160,0 Mio. EUR). Das operative Ergebnis EBIT belief sich auf 13,9 Mio. EUR (Vorjahr: 15,9 Mio. EUR) und übertraf die eigenen Erwartungen. Die Abweichungen im Vergleich zum Vorjahr sind auf Vorlaufkosten für Personal- und Produktentwicklung und auf Umsatzmixeffekte zurückzuführen sowie auf den negativen Ergebnisbeitrag der Pintsch Tiefenbach-Gruppe aus dem 1. Quartal. Diese erreichte im 2. Quartal Break-even. Die EBIT-Marge betrug 7,9% nach 10,2% in der Vorjahresvergleichszeit.

Beim Konzernperiodenergebnis wurden im Berichtshalbjahr 9,8 Mio. EUR erwirtschaftet nach 12,7 Mio. EUR im Vorjahr, das in Höhe von rund 2,1 Mio. EUR durch Einmaleffekte im Beteiligungsergebnis positiv beeinflusst gewesen war. Das Ergebnis je Aktie lag bei 3,88 EUR nach 5,52 EUR.

Infolge der guten Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr sowie des terminierten Auftragsbestandes für die nächsten Monate stieg das Working Capital zum 30.06.2012 gegenüber dem Stichtag 31.12.2011 von 71,8 Mio. EUR auf 108,1 Mio. EUR. Das Eigenkapital erhöhte sich von 59,5 Mio. EUR auf 65,0 Mio. EUR. Die Bilanzsumme ist im Wesentlichen konsolidierungsbedingt von 213,6 Mio. EUR zum 31.12.2011 auf 251,4 Mio. EUR angestiegen. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich dadurch von 27,9% zum 31.12.2011 auf nunmehr 25,9%.