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Pressemitteilung BoxID: 919966 (SCANIA DEUTSCHLAND GmbH)
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Scania und REVG gehen neue Wege im ÖPNV

(PresseBox) (Koblenz, ) Scania und die REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH haben einen innovativen Leasingvertrag über 52 Linienbusse des Typs Scania Citywide LE unterzeichnet. Vertragspartner der REVG ist in diesem Geschäftsmodell zum ersten Mal Scania Finance Deutschland. Der Leasingvertrag beinhaltet umfassende Dienstleistungen.

Scania Deutschland und Scania Finance Deutschland, Anbieter von nachhaltigen Lösungen für den öffentlichen Personennahverkehr, unterstützen die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft aus Kerpen beim Aufbau eines eigenen Buslinienverkehrs. Ende August wurde ein innovativer Leasingvertrag über 52 Linienbusse des Typs Scania Citywide LE unterzeichnet. Vertragspartner der REVG ist in diesem Geschäftsmodell zum ersten Mal Scania Finance Deutschland.

Der Leasingvertrag hat eine Laufzeit von acht Jahren und beinhaltet umfassende Dienstleistungen, wie Flottenmanagement, Wartung, Reparatur und Notfallservices.

„Die REVG bestätigt mit dieser Partnerschaft ihr Vertrauen in die Leistungsfähigkeit von Scania. Die Unterschrift unter dem Leasingvertrag ist für Scania eine ausgezeichnete Referenz“, erklärt Peter Hornig, Geschäftsführer Scania Deutschland Österreich.

Die REVG ist bisher eine reine Managementgesellschaft, die im Rhein-Erft-Kreis im Hauptliniennetz 44 Buslinien mit über 1.300 Bushaltestellen betreibt. Da aufgrund der europäischen Rechtslage diese Betriebsform im ÖPNV ab 2019 nicht mehr möglich ist, übernimmt das Verkehrsunternehmen ab dem 1. Januar 2019 einen großen Teil des Buslinienverkehrs in Eigenregie. Dazu gehören ein Betriebshof, Fahrpersonal und eine Busflotte, in der künftig die Scania Citywide LE den Linienbetrieb aufnehmen werden.

Mehr Qualität mit dem Scania Citywide

„Unser Ziel ist ein Qualitätssprung hin zu einem modernen ÖPNV. Mit Scania haben wir einen Geschäftspartner, der unseren Ansprüchen an Umweltschutz, Sicherheit und Fahrkomfort gerecht wird“, sagt REVG-Geschäftsführer Walter Reinarz.

Der Linienbus der Wahl ist der Scania Citywide LE mit dem stehenden 9-Liter-Dieselmotor DC09 113 in Euro-6-Ausführung und einer Leistung von 280 PS. Der Bus mit 12 Metern Länge verfügt über 36 Sitzplätze und rund 60 Stehplätze im Fahrgastraum. Für die REVG besonders relevant sind der barrierefreie Zugang sowie die Sondernutzungsflächen für Fahrgäste mit Kinderwagen, Rollstühlen und Rollatoren. Die Busse sind mit Doppelmonitoren (2x 18,5-Zoll) für Fahrgastinformationen, Videoüberwachungskameras und Fahrgastzählanlagen ausgestattet. Zum Standard gehört ein vollklimatisierter Innenraum und eine elektrische Klimaanlage mit CO2-freiem Kühlmittel. Die LED-Innenbeleuchtung sowie die Bordsteinbeleuchtung sorgen für ein sicheres und angenehmes Fahrerlebnis. Außerdem bieten die Busse eine Vorrichtung für den Einbau eines WLAN-Routers. Hoher Fahrgastkomfort ist bei Scania serienmäßig.

Den Fahrern bietet der Scania Citywide einen sicheren und komfortablen Arbeitsplatz, der zusätzlich mit dem Scania Fahrer Eco-Modul ausgestattet ist. Dieses liefert Rückmeldungen zum individuellen Fahrverhalten in Echtzeit, so dass der Fahrer seinen Fahrstil permanent optimieren kann. Der Arbeitsbereich lässt sich für jeden Fahrer leicht anpassen, so dass er die Bedienelemente stets in Reichweite hat. Zudem ist der Scania Bus mit Kurvenlicht ausgestattet, das dem Fahrer auch bei Dunkelheit in schwierigen Fahrsituationen eine gute Sicht ermöglicht.

Schlüsselrolle: Die Verfügbarkeit der Busse

Der Scania Citywide ist im Rhein-Erft-Kreis in einem Flächengebiet auf Achse. Er kommt dort auf Tagesfahrleistungen von bis zu 300 Kilometern. Die Kunden sind Pendler zu den verschiedenen Bahnhöfen im Kreis sowie viele Schüler. Der Buslinienverkehr findet morgens, mittags und am Abend statt. „Wir brauchen flexible Omnibusse, mit denen wir auch in Spitzenzeiten viele Menschen befördern können. Gleichzeitig sollen unsere Kunden ihre Busfahrt in positiver Erinnerung behalten“, erklärt der für den Betrieb zuständige Prokurist Wolfgang Orth den Anspruch. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Verfügbarkeit der Fahrzeuge. Hier haben Scania und die REVG neue Wege beschritten.

Scania Finance Deutschland ist Vertragspartner

„Wir wollen unseren Flottenkunden intelligente und kreative Lösungen anbieten“, weiß Rene Renkema, Geschäftsführer Scania Finance Deutschland. Er hat für die REVG ein Leasingmodell entwickelt, das sich an das so genannte Operate Leasing anlehnt. Dahinter steht ein Modell zur reinen Nutzung der Fahrzeuge, das technische und wirtschaftliche Risiken für den Busbetreiber ausschließt. Für die REVG bedeutet das unter anderem, dass Scania über die gesamte Laufzeit des Vertrags für Wartung, Reparatur, Service und Notfallservice verantwortlich ist. Die Federführung hat dabei Scania Finance. Gleichzeitig firmieren die Finanzierungsprofis für die REVG als Vertragspartner. Damit reagiert Scania auf den Wunsch des Kunden, der sich einen Ansprechpartner für die gesamte Geschäftsbeziehung gewünscht hatte.

Scania passt für REVG interne Prozesse an

„Scania hat einen Weg gefunden, wie sich interne Abläufe im Hinblick auf Bestellung, Beratung und Dienstleistung auf die Belange des Kunden abstimmen lassen“, berichtet Frank Koschatzky, Direktor Verkauf Busse Deutschland Österreich. „Im Ergebnis haben wir für die REVG ein Gesamtpaket mit Finanzierung, Reparatur und Wartung, Assistance und Flottenmanagement geschnürt. Alle Bausteine sind aufeinander abgestimmt und lassen sich jederzeit aktivieren.“ Geht es nach den Vorstellungen des Scania Busexperten, werden der Partnerschaft mit der RVEG weitere Projekte folgen. Die Blaupause dafür ist jetzt vorhanden.

SCANIA DEUTSCHLAND GmbH

Scania gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Transportlösungen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden treiben wir den Umstieg auf ein nachhaltiges Transportsystem voran. 2017 lieferten wir 84.500 Lkw, 8.300 Busse sowie 8.500 Industrie- und Marinemotoren an unsere Kunden aus. Der Umsatz betrug in Jahr 2017 mehr als 119 Milliarden SEK (12,2 Milliarden Euro), wobei circa 20 Prozent davon auf Serviceleistungen entfielen.

Scania wurde 1891 gegründet und beschäftigt heute weltweit etwa 49.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Forschung und Entwicklung befinden sich in Schweden sowie an den Standorten Brasilien und Indien. Die Produktion findet in Europa, Lateinamerika und Asien statt, regionale Produktionszentren befinden sich in Afrika, Asien und Eurasien. Scania gehört zur Volkswagen Truck & Bus GmbH, die künftig TRATON AG heißen wird.

Scania Deutschland verzeichnete 7.221 neu zugelassene Scania Lkw im Jahr 2017 und damit einen Marktanteil von 11,3 Prozent. Der Umsatz der Scania Deutschland Gruppe betrug 2017 1.102 Millionen Euro.

Scania Österreich verzeichnete 1.275 neu zugelassene Scania Lkw im Jahr 2017 und damit einen Marktanteil von 16,7 Prozent.

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