Beratungszentrum Konsolidierung (BZK):"Retter in Not" für Unternehmen in schwierigem Fahrwasser

(PresseBox) ( Dresden, )
Wer an diese Tür in der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank (SAB) klopft, hat ein Problem, meistens sogar mehr als eins. Mehr als 1150 Mal standen die Mitarbeiter des Beratungszentrums Konsolidierung (BZK) im Auftrag des sächsischen Wirtschaftsministeriums allein von Januar bis Juni dieses Jahres Unternehmen in Not - vom kleinen Einzelhändler bis zum Großunternehmen - beratend zur Seite. Dabei geht es um Hilfen zur Selbsthilfe ggf. unter Einbeziehung externer Berater, um die Moderation mit den Hausbanken und sonstigen Beteiligten und die Einbindung öffentlicher Finanzierungshilfen, wie die Ausreichung von Rettungs- und Umstrukturierungsbeihilfen oder Neustartfinanzierungen. Im Ergebnis dieser Beratungen wurden fast 60 Förderanträge mit einem Volumen von ca. 5 Mio. € gestellt.

So war es für einen Elektroinstallationsbetrieb aus Südsachsen* besonders hilfreich, dass "nicht nur das Darlehen ausgereicht, sondern die Sanierung aktiv begleitet wurde. Manche Festlegungen waren schmerzhaft aber heilsam. Dank dieser Unterstützung und anderer positiver Faktoren war es möglich, die Sanierung nach drei Jahren erfolgreich zu beenden." Ein Dachdeckerbetrieb aus der Lausitz* fand, nachdem ihn fast alle abgeschrieben hatten, im BZK sofortige persönliche Beratung und "rettende Hilfe". Die Firma fährt heute die besten Umsätze und Gewinne seit ihrem Bestehen ein.

Seit 15 Jahren gehört die kostenlose Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten zum Service der Förderbank des Freistaates. In den Anfangsjahren 1993/1994 ging es vor allem um scheiternde Reprivatisierungen oder die Prüfung der betriebswirtschaftlichen Überlebensfähigkeit ehemaliger Treuhandbetriebe.

Auf der Grundlage einer Sondervereinbarung zwischen dem sächsischen Wirtschaftsministerium und der SAB gibt es seit Januar 1997 das BZK als eigenständiges Beratungszentrum mit eigens dafür geschulten Mitarbeitern. In dieser Zeit wurden mehr als 36.000 Beratungsgespräche geführt. So konnten in den vergangenen fünf Jahren mehr als 38.000 Arbeitsplätze gerettet werden.

"Der Freistaat hat das BZK in seiner Tätigkeit zugunsten von Unternehmen in Not in den vergangenen Jahren mit jährlich rund 800.000 Euro unterstützt", so Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD). "Wie man sieht, ist das gut angelegtes Geld. Darum werden wir vorbehaltlich der Zustimmung des Landtages auch im neuen Doppelhaushalt 2009/2010 das BZK wie bisher fördern."

Ansprechpartner für Unternehmer, Berater oder Insolvenzverwalter

Heike.Al-Roussan@sab.sachen.de , Tel. 0351- 4910 1857 Frank.Tappert@sab.sachsen.de , Tel. 0351-4910 1854 Lysann.Goehler@sab.sachsen.de, Tel. 0351-4910 1856
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