Zwischenmitteilung des Vorstands der Saint-Gobain Oberland AG zum 31. März 2013

(PresseBox) ( Bad Wurzach, )
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Lage auf dem Behälterglasmarkt

Trotz des anhaltenden schwierigen europäischen Umfeldes entwickelt sich die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland weiterhin moderat positiv, wenn auch mit zwischenzeitlich leicht gedämpfter Konjunkturprognose des Sachverständigenrats. Witterungsbedingt hatte der Inlandsmarkt für Verpackungsglas einen leichten Rückgang von -1,2% zu verzeichnen, welcher durch ein stärkeres Exportgeschäft von +3,2% kompensiert werden konnte. Insgesamt ist der deutsche Behälterglasmarkt derzeit als ausgeglichen zu bezeichnen.

In Russland haben die staatlichen Bestrebungen nach einer Einschränkung des Alkoholkonsums weiterhin negativen Einfluss auf den Markt für Behälterglas. Trotz der daraus resultierenden zurückhaltenden Nachfragesituation wurden in der russischen Behälterglasindustrie im ersten Quartal 2013 weitere Produktionskapazitäten aufgebaut.

Auch in der Ukraine herrscht weiterhin ein sehr hoher Wettbewerbsdruck. Insbesondere das Exportsegment leidet nach wie vor unter dem unerwartet stabil bleibenden, relativ starken Wechselkurs des Griwnas.

Umsatzentwicklung positiv, Ergebnis rückläufig

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte der Umsatz des unter der Marke Verallia auftretenden Saint-Gobain Oberland Konzerns im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt gesteigert werden. Während der Umsatz in Russland weitgehend stabil blieb, trugen vor allem Deutschland sowie die Ukraine zur Erhöhung um 3,9% von TEUR 114.121 auf TEUR 118.571 bei.

Im Gegensatz dazu ist das operative Ergebnis des Konzerns deutlich niedriger als im Vorjahr. Zurückzuführen ist dies zum einen auf das noch recht hohe Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums, zum anderen auf eine auch zur Kapazitätsanpassung genutzte Wannenreparatur in Deutschland.

Ausblick 2013

Auf einem konjunkturell schwachen europäischen Behälterglasmarkt hält die Gesellschaft an ihrer nachhaltigen Ausrichtung auf Werthaltigkeit gegenüber einer Mengenorientierung fest. Die Kapazitäten in Deutschland sowie in anderen west-europäischen Ländern waren und werden kontinuierlich an die Kundennachfrage angepasst und unsere nachhaltigen Investitionen werden vor allem zur Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit, unseres Services und unserer Qualität verwendet.

In Osteuropa stellt sich die Marktsituation anders dar.

Im Bereich der Umsatzerlöse erwarten wir für das weitere Geschäftsjahr eine Fortsetzung der insgesamt positiven Entwicklung des ersten Quartals. In Russland gehen wir von einer deutlichen Steigerung aus. Die Prognosen des Lageberichts zum 31.12.2012 sind für die einzelnen Segmente weiterhin zutreffend.

Entgegen des negativen Trends im ersten Quartal erwarten wir beim Operativen Ergebnis im weiteren Jahresverlauf eine signifikante Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere in Russland sollte die nun deutlich verbesserte strukturelle Basis eine zumindest annähernd ausgeglichene Ertragssituation ermöglichen. Wenn keine unerwarteten Sondereffekte auftreten, halten wir für den Oberland-Konzern insgesamt eine Erhöhung des Operativen Ergebnisses im oberen zweistelligen Prozentbereich unverändert für realistisch.
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