Ergebnisse 1. Quartal 2013

(PresseBox) ( Leonding, )

Umsatzsteigerung um 34 % trotz schwierigem Marktumfeld
EBIT mit 3,7 m€ auf Vorjahresniveau
Auftragseingang mit 274,8 m€ auf Rekordniveau
Wachstumskurs wird 2013 fortgesetzt


Das weltweite Absatzvolumen für Feuerwehrfahrzeuge ist in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise von 3 Mrd. € auf 2,8 Mrd. € zurückgegangen. Auch für 2013 wird aufgrund des schwachen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes keine Verbesserung am Weltmarkt für Feuerwehrfahrzeuge erwartet.

In den entwickelten Märkten zeigt sich aufgrund der Budgetrestriktionen der öffentlichen Haushalte weiterhin eine Zurückhaltung bei den Auftragsvergaben. Die Emerging Markets wiederum bieten das gewohnt unterschiedliche Bild: Während in einigen Ländern bereits Anzeichen einer Marktsättigung zu erkennen sind, besteht in Regionen wie dem Nahen Osten nach wie vor hoher Modernisierungsbedarf. Dieser spiegelt sich auch in einer umfangreichen Projektlandschaft wider.

Generell kann man sagen, dass zurzeit vor allem in jenen Regionen in Feuerwehrtechnik und -ausrüstung investiert wird, in denen auf Grund von Sicherheitsrisiken oder nach Naturkatasrophen ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis vorhanden ist oder hohe Einnahmen aus der Förderung von Rohstoffen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus führen die weltweite Zunahme des Flugverkehrs und der Einsatz größerer Flugzeuge weiterhin zu einer starken Nachfrage nach Spezialfahrzeugen.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Der Rosenbauer Konzern erzielte im 1. Quartal 2013 einen um 34% gestiegenen Konzernumsatz von 154,8 m€ (1-3/2012: 115,6 m€). Sowohl die Muttergesellschaft mit Sitz in Leonding als auch die Gesellschaften in den USA konnten die Umsätze steigern.

In der Regel ist in der Feuerwehrbranche das 1. Quartal umsatz- und ertragsschwächer. Dies liegt daran, dass der überwiegende Teil der Auslieferungen üblicherweise in der zweiten Jahreshälfte erfolgt. Zentral gesteuerte Beschaffungen, die sich nicht an den kameralistischen Budgets der öffentlichen Haushalte orientieren, glätten jedoch diese unterjährige Saisonalität.

Das EBIT lag mit 3,7 m€ im 1. Quartal 2013 auf Vorjahresniveau (1-3/2012: 3,7 m€). Zur Sicherstellung des geplanten Produktionsvolumens wurden die im Vorjahr eingeleiteten Kapazitätserweiterungsmaßnahmen fortgeführt, um die erhöhten Auslieferungen gegen Ende des Jahres sicherzustellen. Aufgrund der auslieferungsbedingt geringeren Fixkostendeckung blieb die EBIT-Marge im 1. Quartal mit 2,4 % noch unter dem Durchschnittsniveau der vergangenen Geschäftsjahre. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr auf - 1,2 m€ (1-3/2012: - 0,6 m€) reduziert, die Gewinne der Joint Ventures haben sich durch ein reduziertes Ergebnis des Joint Venture Russland auf 0,9 m€ (1-3/2012: 1,5 m€) verringert. Das EBT im ersten Quartal betrug 3,4 m€ (1-3/2012: 4,6 m€).

Auftragslage

Erneut konnte der Auftragseingang des Konzerns gesteigert werden. Dieser erreichte im 1. Quartal den Rekordwert von 274,8 m€ (1-3/2012: 154,7 m€). Dies ist im Wesentlichen auf einen Folgeauftrag aus Saudi-Arabien zurückzuführen. Der Auftragsbestand zum 31. März 2013 liegt aufgrund der guten Auftragsentwicklung der letzten Monate mit 707,0 m€ (31. März 2012: 734,2 m€) weiterhin in der Dimension der Vorjahresperiode. Damit verfügt der Rosenbauer Konzern über eine gesicherte Auslastung der Fertigungsstätten sowie eine gute Visibilität in Bezug auf die Umsatzentwicklung des laufenden Jahres.

Ausblick

Rosenbauer wird 2013 den Wachstumskurs der vorangegangenen Jahre fortsetzen können. Der hohe Auftragsbestand, die gute Perspektive im Projektgeschäft und die erweiterten Produktionskapazitäten sollten eine weitere Steigerung ermöglichen. Auf dieser Grundlage erwartet das Management für das laufende Geschäftsjahr das erstmalige Überschreiten der Umsatzschwelle von 700 m€.

Die hohen Investitionen in die Zukunft sowie der weiter verschärfte Preiswettbewerb am Markt drücken jedoch auf die EBIT-Marge. Durch die Erweiterung der Fertigungsflächen und ein im Jahr 2012 gestartetes Optimierungsprogramm am Standort Leonding wird dieser Margenentwicklung gegengesteuert. Das Management strebt dabei eine Verbesserung der im Jahr 2012 erreichten EBIT-Marge von 6,0 % an.
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