Connected Cars: Rohde & Schwarz Cybersecurity sorgt für IT-Sicherheit im vernetzten Auto

(PresseBox) ( Leipzig, )
Das Auto der Zukunft ist zunehmend vernetzt. So genannte Connected Cars geben Daten weiter an den Kundendienst oder das Fuhrpark-Management. Mobilfunkbetreibern erschließen sich hier neue Umsatzpotenziale. Denn für die Kommunikation werden End-to-End-Plattformen aus der Mobilfunkbranche genutzt. Doch diesen Plattformen fehlen allgemeine Sicherheitsspezifikationen und ein standardisiertes Rahmenwerk. Deshalb sind sie ein attraktives Ziel für Cyberkriminelle. Soll das Connected Car zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell werden, braucht die Mobilfunkbranche dringend moderne Sicherheitslösungen, die sich in ihre Umgebungen integrieren lassen. Das IT-Sicherheitsunternehmen Rohde & Schwarz Cybersecurity stellte auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona solche IT-Sicherheitslösungen vor.

Rohde & Schwarz Cybersecurity präsentierte auf dem Kongress IT-Sicherheitslösungen, die speziell für Internet of Things (IoT)-Umgebungen in der Automobilbranche ausgerichtet sind und einen hohen Schutz bieten. Die Deep Packet Inspection (DPI)-Engine R&S PACE 2 klassifiziert den Datenverkehr bis auf die Ebene einzelner Anwendungen, Protokolle und Absender und lässt sich als Sicherheitskomponente in eine IoT-Telematik-Plattform integrieren. Betreiber von Telematik-Plattformen können auf diese Weise bspw. Over-the-Air-Kundendienste (OTA-Funktionen) schützen. Unter Einsatz der Next-Generation Firewall R&S Specialized Line, in die die Engine R&S PACE 2 integriert ist, lässt sich auf diese Weise der Datenverkehr auf bestimmte Server bzw. Zeiten beschränken.

Seit Mobilfunkbetreiber wie Vodafone, Verizon, AT&T und die Deutsche Telekom neue Geschäftsmodelle für den Connected-Car-Markt entwickeln, erschließen sich ihnen neue Umsatzpotenziale. Mit so genannten „Global System for Mobile Communication“ (GSM)-Geräten lassen sich Position und Status des Fahrzeugs sowie dessen Bewegungsverhalten verfolgen. Die Plattform empfängt die Daten vom Fahrzeug mittels Gateways. Die gespeicherten Daten finden zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, etwa für Over-the-Air-Kundendienste (OTA), nutzungsbedingte Versicherungen oder das Fuhrpark-Management. Diese Daten sind bei Hackerangriffen gefährdet.

Obwohl der Markt für Automobil-Telematik schnell wächst, haben Besitzer von Connected Cars laut aktueller Studien Bedenken, die vernetzten Dienste ihres Fahrzeugs tatsächlich zu nutzen. 62 Prozent der US-amerikanischen Konsumenten befürchten, dass Autos in der Zukunft leicht gehackt werden könnten (Kelley Blue Book).

Die Deep-Packet-Inspection-Technologie von Rohde & Schwarz Cybersecurity ermöglicht Entwicklern von Netzwerkkomponenten zudem die Implementierung von Semantic Awareness in Firewalls, Gateways und IoT-Plattformen. So können Betreiber eine sichere und verlässliche Plattform bieten, um die Potenziale der Automobil-Telematik voll zu nutzen.

Mehr Informationen über sichere Automobil-Telematik-Plattformen unter: www.ipoque.com/secure-automotive-telematics.
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