Seit Produktionsbeginn 1993 100 Millionen Ultraschallsensoren von Bosch

Der "Tastsinn" für Nahfeld ums Auto

(PresseBox) ( Gerlingen-Schillerhöhe, )
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- 100 Millionen Ultraschallsensoren von Bosch
- Einparktechnik von Bosch in rund 200 Fahrzeugmodellen weltweit
- Produktion an drei Standorten in Europa, Asien und Amerika

Bei Bosch lief der hundertmillionste Ultraschallsensor vom Band. Er ist der "Tastsinn" der Automobilelektronik zur Erfassung der Umgebung um das Auto. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte dieser Ultraschallsensoren 1993, als Ford die Einparkhilfe für sein Modell Scorpio anbot. Der Hinderniswarner traf bei Autofahrern auf großes Interesse. Kurz darauf folgte die zweite Sensorgeneration, die Mercedes-Benz in die S-Klasse einbaute. 1995 verkaufte Bosch 100 000 Ultraschallsensoren an die Automobilindustrie, fünf Jahre später waren es jährlich rund 2,5 Millionen. Derzeit wird die Einparktechnik von Bosch weltweit bei 14 Autoherstellern in rund 200 Fahrzeugmodellen eingebaut.

Die Technik ist heute in der vierten Generation zum Einparkassistenten gereift. "Im Vergleich zum Ultraschallsensor von 1993 konnten wir bis heute das Volumen auf ein Fünftel reduzieren. Das geringere Einbauvolumen und ein variables Steckerkonzept erleichtern den Autoherstellern den Einbau in die Stoßfänger erheblich", erklärt Rainer Kallenbach, Bereichsvorstand Verkauf Automobilelektronik, den technologischen Fortschritt. Die Ultraschallsensoren samt zugehöriger elektronischer Steuergeräte fertigt Bosch für den weltweiten Bedarf an drei Standorten in Europa, Asien und Amerika.

Von der Einparkhilfe zum Einparkassistent - mehr Applikationen für den Ultraschallsensor

Ursprünglich war der Ultraschallsensor allein für klassische Einparkhilfen entwickelt worden, um den Fahrer bei Parkmanövern über den Abstand zwischen Stoßfänger und nächstgelegenem Hindernis zu informieren. In der jüngsten Vergangenheit entstand auf Basis der Ultraschallsensorik ein modularer Systembaukasten, mit dem Bosch heute alle ultraschallbasierten Funktionen rund um das Fahrzeug verwirklichen kann. Aktuelles Beispiel ist der Einparkassistent, der in den neuesten Modellen der A- und B-Klasse von Mercedes-Benz angeboten wird. Mit der Ultraschallsensorik erkennt dieser Assistent passende Parklücken und parkt das Fahrzeug, unterstützt von der elektrischen Servolenkung, in wenigen Sekunden automatisch selbst in enge Lücken ein. Alle Lenkbewegungen übernimmt der Assistent, der Fahrer kontrolliert den Parkvorgang durch Gasgeben und Bremsen.

Für Fahrzeuge mit herkömmlicher hydraulischer Servolenkung bietet Bosch auf Basis der gleichen Ultraschallsensorik eine Variante des neuen Einparkassistenten an, bei der der Fahrer zwar noch selbst lenken muss, jedoch mit klaren Anweisungen des Assistenten zum Lenkeinschlag sowie zu den Stopp- und Umlenkpunkten in die perfekte Parkposition geführt wird. Premiere hatte diese Systemvariante kürzlich im Opel Insignia und in der Mercedes E-Klasse.

Bis 2011 werden 17 Fahrzeugmodelle mit einem Einparkassistenten von Bosch ausgestattet sein. Der Zulieferer rechnet damit, dass eine Vielzahl weiterer Modelle in Kürze folgen werden. Die Chancen dafür stehen gut, denn zu dem Zeitpunkt wird bereits die zweite Generation dieses elektronischen Fahrerassistenten serienreif sein und dann nicht nur das Längsparken beherrschen, sondern auch automatisch querparken und ausparken können.
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