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Pressemitteilung BoxID: 593662 (Robert Bosch GmbH)
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Bosch testet auf deutschen Straßen

Automatisiertes Fahren

(PresseBox) (Gerlingen-Schillerhöhe, ) .
- Bosch-Testwagen fährt hochautomatisiert auf der Autobahn
- TÜV Süd bestätigt Qualität des umfangreichen Sicherheitskonzepts
- Tests im Straßenverkehr beschleunigen Funktionsentwicklung

Bosch testet das automatisierte Fahren auf deutschen Straßen. Das erklärte Ziel ist es, die selbst lenkenden und fahrenden Autos in alltäglichen Fahrsituationen zu erproben und weiter zu verbessern. In einem unabhängigen Gutachten bescheinigte TÜV SÜD die Wirksamkeit des hierfür von Bosch erstellten Sicherheitskonzepts. "Der Erprobung der Versuchsträger im öffentlichen Straßenverkehr steht nichts mehr entgegen", so das klare Fazit der schriftlichen Stellungnahme. Die Wichtigkeit dieser unabhängigen Prüfung unterstreicht der zuständige Bosch-Geschäftsführer Wolf-Henning Scheider: "Das Vier-Augen-Prinzip ist hier für uns Pflicht."

Der erste Entwicklungsschritt ist das autonome Fahren auf Autobahnen. Denn auf den Schnellstraßen ist die Hürde am niedrigsten, weil es weder Quer- noch Gegenverkehr gibt und keine Fußgänger unterwegs sind. Ein Spurhalteassistent, eine Abstands- und Geschwindigkeitsregelung sowie ein Spurwechselassistent steuern die Manöver des Autos. Die erforderlichen Informationen über die Fahrzeugumgebung erfassen Radar- und Videosensoren von Bosch. Die Erkenntnisse aus den Tests sollen in immer automatisiertere Fahrfunktionen münden, beispielsweise in einen Staupiloten, der bei niedrigen Geschwindigkeiten das Fahrzeug völlig selbsttätig steuert. Auf dem Weg dorthin liefern die Tests bereits wertvolle Erfahrungen, die beispielsweise die Entwicklung verbesserter Notbrems- oder Ausweichsysteme beschleunigen. "Die Untersuchungsergebnisse helfen, das Autofahren noch sicherer und entspannter zu machen", so Scheider.

Auch wenn die Technik bereits für fast alle Situationen im Autobahnverkehr ausgelegt ist, sitzen speziell ausgebildete Fahrer am Steuer. Nur Mitarbeiter, die das Sicherheitskonzept verinnerlicht und eine spezielle Fahrausbildung absolviert haben, dürfen die Testfahrten begleiten. Beispielsweise müssen sie in potenziell kritischen Situationen besonders schnell reagieren können.

Gut 5 000 Ingenieure entwickeln bei Bosch immer leistungsfähigere Sicherheits- und Assistenzsysteme. Diese sind der Grundstein für das automatisierte Fahren. Das Ziel des verantwortlichen Projektteams ist es nun, die kommenden Funktionen mit Sensoren, Steuergeräten und Aktuatoren sicher ins Gesamtsystem Auto zu integrieren. Dies geschieht an zwei Orten: Im kalifornischen Palo Alto arbeiten Ingenieure an der Funktionsentwicklung, die Systemintegration erfolgt im schwäbischen Abstatt.

Robert Bosch GmbH

Kraftfahrzeugtechnik ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2012 mit 31,1 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunterneh­men einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Die weltweit rund 177 000 Mit­arbeiter der Bosch-Kraftfahrzeugtechnik sind im Wesentlichen in folgenden Geschäftsfel­dern tätig: Einspritztechnik für Verbrennungsmotoren, alternative Antriebskonzepte, effizi­ente und vernetzte Nebenaggregate, Systeme für aktive und passive Fahrzeugsicherheit, Assistenz- und Komfortfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahr­zeugübergreifende Kommunikation sowie Konzepte, Technik und Service für den Kraftfahr­zeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP® oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 mit rund 306 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 52,5 Milliarden Euro. Seit Anfang 2013 gilt eine neue Struktur mit den vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete rund 4 800 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de.

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