Kosteneffizienz in der Single-Port Chirurgie

Richard Wolf präsentiert mit dem "KeyPort" ein neues wiederverwendbares Single-Port-System auf dem 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

(PresseBox) ( Knittlingen, )
Viele Allgemein- und Viszeralchirurgen setzen bei Single-Port-Eingriffen zur Behandlung von Leistenbrüchen und Blinddarmentzündungen oder zur Entfernung der Gallenblase derzeit überwiegend Einmalprodukte ein, obwohl durch den Einsatz von vergleichbaren wiederverwendbaren Lösungen mehrere Hundert Euro pro Eingriff gespart werden könnten. Gründe für die Bevorzugung der teureren Einmalprodukte sind die Probleme der derzeit angebotenen wiederverwendbaren Systeme beim Einführen, bei der Dichtigkeit, der Bergung und vor allem bei der Variabilität der einsetzbaren Instrumente. Das Knittlinger Medizintechnikunternehmen Richard Wolf verspricht, mit seinem wiederverwendbaren Single-Port-System "KeyPort" diese Probleme zu lösen. Vorgestellt wird der KeyPort auf dem 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie im Rahmen eines eigenen Satellitensymposiums sowie am Messestand des Unternehmens.

"Die Ziele bei der Entwicklung des KeyPort waren, die Vorteile des Einmal-Systems wie die hohe Variabilität beim Einsatz von Instrumenten und die Dichtigkeit mit den ökonomischen Vorteilen der wiederverwendbaren Systeme zusammenzuführen. Gleichzeitig sollte die Bewegungsfreiheit für den Operateur, die bisher bei Single-Port-Lösungen eingeschränkt war, deutlich erhöht, und das Problem der bislang bei der Single-Port-Technik nicht möglichen Triangulation behoben werden. Alle diese kniffligen Aufgaben haben unsere Entwickler mit dem KeyPort bestens gelöst", freut sich Benjamin Seidenspinner, Produktmanager Chirurgie bei Richard Wolf.

Beim Key-Port handelt es sich um ein Komplettsystem mit modularem Aufbau sowie ebenfalls neu entwickelten und universell einsetzbaren Instrumentengruppen mit den Namen "DuoRotate" und "InLine". Diese erlauben dem behandelnden Chirurgen durch eine doppelte Rotierbarkeit sowie durch eine spezielle Biegung des Schaftrohrs eine hohe Bewegungsfreiheit. Durch die unabhängige Bewegung von gebogenem Schaftrohr und der distalen Instrumentenspitze wird ein sehr präzises Arbeiten ermöglicht. Begonnen wird der Eingriff durch das Eindrehen des distalen Gewindes der Trokarhülse des KeyPort, die das System in der Bauchdecke ohne zusätzliche Befestigung wie Haltenähte zuverlässig befestigt. Über einen Silikondichteinsatz mit bis zu vier Zugängen können Instrumente aller Durchmesser eingebracht und Gewebe geborgen werden. Zudem hat der behandelnde Arzt durch die neue 5,7 mm Optik des KeyPort mit einer Nutzlänge von 500 mm im Vergleich zu den auf dem Markt befindlichen Single-Port-Systemen deutlich mehr Arbeitsraum außerhalb des Körpers und rund 30 Prozent mehr Lichtstärke im Vergleich zum Standard 5,3 mm Laparoskop der Richard Wolf GmbH.
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