RIACOM startet Blackberry für Bestandssoftware

(PresseBox) ( München, )
Nachdem Research in Motion (RIM) mit dem Blackberry die automatische Weiterleitung von E-Mails aufs Handydisplay populär gemacht hat, startet RIACOM einen ähnlichen Push-Service für Bestandsanwendungen. Dadurch kann weit über E-Mail hinaus jeder Screen einer Serveranwendung automatisch aufs mobile Display gepusht werden. Als Zielgruppe nennt die RIACOM GmbH (München) Unternehmen, die ihre betriebswichtigen Anwendungen für Mitarbeiter im Außendienst zugänglich machen wollen. Einzige Voraussetzung ist den Angaben zufolge, dass es sich dabei um ein Java-fähiges Handy handelt.

Der Clou laut Anbieter: Selbst traditionelle Software in älteren Programmiersprachen wie Cobol, Assembler oder PL/1 kann für den Handy-Push fit gemacht werden. Hierzu wird auf der Serverseite eine sog. RIACOM-Plattform installiert, die die Screens der Bestandssoftware fürs Handydisplay aufbereitet. Es wird nicht etwa die für das Terminal oder den PC vorgesehene Bildschirmdarstellung einfach auf die Displaygröße eines Handys geschrumpft, sondern die Darstellung wird für den viel kleineren Handy-Screen adaptiert. So passt beispielsweise die CRM-Software für den Vertrieb, die Supportdatenbank für den technischen Außendienst und fast jede andere Altanwendung ins Handy.

RIACOM ist eigenen Angaben zufolge der erste europäische Softwarehersteller, der auf die "Mobilisierung von Bestandssoftware" spezialisiert ist. Der Firmenname ist Programm: RIACOM steht für "Rich Internet Appplication Connectivity", ein Marktsegment, dem namhafte Beratungsgesellschaften wie IDC und Gartner Group ein Milliardenpotenzial bescheinigen. In den USA haben erste Unternehmen wie Mini Cars (BMW-Gruppe) und der Finanzdienstleister Charles Schwab mit dem Einsatz von RIACOM-Software begonnen.

"Die Wirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten mehr als 1 Billion Euro in Bestandsapplikationen investiert. Durch die RIACOM-Mobilisierung kann ein großer Teil davon ins Handy-Zeitalter gerettet und sogar mit modernster Push-Technologie versehen werden", erläutert RIACOM-Geschäftsführer Helmut Blank.
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