Repower bestimmt GE / Iberdrola als bevorzugten Anbieter für den Bau des GuD-Kraftwerks Leverkusen

(PresseBox) ( Poschiavo/Dortmund, )
Der Planungsprozess für das Kraft-Wärmekopplungsprojekt im CHEMPARK Leverkusen schreitet planmässig voran; Repower hat in diesen Tagen das Konsortium General Electric (GE) / Iberdrola Engineering als bevorzugten Anbieter für Lieferung und Bau der Anlage sowie GE für die Instandhaltung der Gas- und Dampfturbine ausgewählt. Repower und das Konsortium GE / Iberdrola Engineering werden nun die entsprechenden Verträge fertig verhandeln und die Projektplanung weiter vorantreiben. Mit der Wahl des bevorzugten Anbieters wird noch kein Bauentscheid getroffen; dieser soll nach Abschluss der nächsten Planungsphase erfolgen, sofern die bewilligungsrechtlichen und wirtschaftlichen Bedingungen erfüllt werden können.

Im Vergabeprozess hat sich das Konsortium GE / Iberdrola Engineering als Lieferant für die schlüsselfertige Errichtung des Kraftwerks sowie GE für die Instandhaltung der Gas- und Dampfturbine durchgesetzt. Gebaut werden soll, vorbehältlich des definitiven Bauentscheids, ein Kraftwerk neuester Technologie. Repower plant im CHEMPARK Leverkusen ein hocheffizientes und umweltfreundliches GuD-Kraftwerk mit Prozessdampfauskopplung. Diese Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) besticht durch eine elektrische Leistung von mehr als 570 MWel, einen elektrischen Wirkungsgrad von über 60 Prozent, eine Dampfauskopplung von mehr als 300 t/h und einen hohen Brennstoffausnutzungsgrad von bis zu 80 Prozent. Die Investitionskosten für das Projekt belaufen sich auf rund 350 Millionen Euro.

Der CHEMPARK in Leverkusen bietet für die Realisierung eines GuD-Kraftwerks auch unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gute Voraussetzungen. Das Projekt weist gegenüber gängigen Gaskraftwerksprojekten folgende entscheidenden Vorteile auf:

- Die hohe Dampfauskopplung sorgt für eine sehr hohe Ausnutzung des Brennstoffs Gas von bis zu 80 Prozent und damit für eine wirtschaftliche und effiziente Versorgung der ansässigen Unternehmen mit Prozessdampf. Die Nähe zu den Abnehmern des Prozessdampfes ist ein entscheidender Vorteil, denn die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) lässt sich umso besser nutzen, je näher die Wärme am Absatzmarkt erzeugt werden kann. Der Einsatz neuster Technologie ermöglicht einen hocheffizienten Prozess bei der kombinierten Erzeugung von Strom und Dampf.

- Die Anlage reduziert den CO2-Ausstoss im Vergleich zur Dampferzeugung in konventionellen Dampfkesseln erheblich und kommt deshalb in Genuss von Fördermitteln im Rahmen der KWK-Förderung in Deutschland.

Aufgrund des hohen Wirkungsgrades kann das Kraftwerk einen wichtigen Beitrag zur Energiezukunft leisten, denn die Kraft-Wärme-Kopplung stellt einen zentralen Baustein für die Erreichung der angestrebten CO2-Reduktions- und Energieeffizienzziele der deutschen Klimapolitik dar. Dank der hohen Flexibilität kann die Anlage zudem hervorragend zum Ausgleich der stochastisch produzierenden Wind- und Sonnenenergie eingesetzt werden und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit.

Die Kraftwerksplanung geht nun im Rahmen der laufenden Projektarbeiten schrittweise weiter. Aktuell finden Gespräche mit möglichen Partnern zur Beteiligung am Kraftwerk statt. Zudem steht die weitere Planung der Netzanschlüsse für Strom und Gas an. Zusammen mit GE / Iberdrola Engineering werden in den nächsten Monaten weitere Projektdetails erarbeitet.

Die künftige Anlage festigt die Position von Repower auf dem deutschen Markt. Repower wickelt einen grossen Teil ihres Handelsvolumens in Deutschland ab und betreibt in Brandenburg und Sachsen-Anhalt zwei Windparks. Zudem bedient Repower Kunden im Segment der mittelständischen Unternehmungen mit innovativen Stromprodukten und mit Gas.
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