Pünktlich zum Systemstart in Deutschland

Remondis nimmt Europas größtes und modernstes Rückbauzentrum in Betrieb

(PresseBox) ( Lünen, )
Auf der Grundlage des Elektro- und Elektronikaltgerätegesetzes (ElektroG) startet am heutigen Tag das Rücknahmesystem für Elektro(nik)schrott in Deutschland. Pünktlich zum Systemstart nimmt die REMONDIS Electrorecycling GmbH Europas größtes und modernstes Rückbauzentrum in Lünen in Betrieb. Investitionen von 17 Millionen Euro hat REMONDIS in das Projekt getätigt. 110 Mitarbeiter werden hier in Zukunft arbeiten.

Das neue Rückbauzentrum ist nicht nur aufgrund seiner Größe und seiner Kapazitäten von zunächst 35.000 Tonnen pro Jahr in Europa einmalig, sondern wegen seiner Vielfalt an Aufbereitungsmöglichkeiten. Für alle Gerätekategorien hat REMONDIS entsprechende Aufbereitungstechnik entwickelt und gebaut:

- Kühlgeräte-Aufbereitung
- Bildschirmgeräte-Zerlegung
- Bildröhren-Trenn-Automat
- Elektrokleingeräte-Aufbereitung
- Heizkostenverteiler-Aufbereitung (Techem)
- Ölradiatoren-Aufbereitung
- Sondergerätezerlegung

Zur feierlichen Einweihung der Anlage sind Gäste aus ganz Europa nach Lünen gereist, um Technik auf höchstem Niveau zu erleben. REMONDIS-Vorstandsmitglied Egbert Tölle sieht die Umsetzung der europäischen Richtlinien als weiteren Meilenstein in der Geschichte der Kreislaufwirtschaft: „Der Markt der Elektro- und Elektronikgeräte wächst so schnell wie kein anderer. Mit der Umsetzung der Produktverantwortung wird ein erheblicher Beitrag zu Umweltschutz und Ressourcenschonung geleistet.“

Europaweite Umsetzung stellt große Herausforderung dar
Mit den beiden europäischen Richtlinien – der „Richtlinie über Elektro- und Elektronikaltgeräte“ (WEEE) und der „Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräte“ wurde der Grundstein für die Vermeidung und Verwertung von Elektro(nik)schrott gelegt. In der Praxis gestaltet sich die EU-weite Umsetzung jedoch kompliziert – von jedem Staat anders organisiert und für viele Unternehmen wenig transparent und aufwändig. Europaweit tätige Hersteller und Entsorgungsunternehmen müssen nah am Markt sein, um den Überblick zu behalten.

Deutschland startet mit dem ElektroG
Nach intensivem Dialog mit Wirtschaft, Ländern und Kommunen hat Deutschland die beiden Richtlinien im ElektroG umgesetzt. Am heutigen Tag beginnt das ausgeklügelte Rücknahmesystem, das in Deutschland sowohl praxisgerecht als auch wettbewerbskonform ausgestaltet wurde. Bürger können ab heute ihre ausgedienten Geräte kostenlos an den kommunalen Wertstoffhöfen abgegeben.
Die gemeinsame Stelle der Hersteller – die „Stiftung Elektro-Altgeräte Register“ (EAR) – regelt die Registrierung, Mengenerfassung, Abholkoordination und die Nachweisführung der Entsorgung. Die EAR bestimmt auch, wer für die Entsorgung zuständig ist – berechnet wird dies nach der Art des Materials, dem Gewicht und dem Marktanteil des Herstellers/Importeurs. Experten schätzen, dass in Deutschland zukünftig bis zu einer Million Tonnen E-Schrott aufbereitet werden.
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