Analoger Sensor zur Messung der Wolkenuntergrenze

(PresseBox) ( Diessen-Obermühlhausen, )
Der Parameter Wolkenuntergrenze ist für den Flugbereich von großer Bedeutung. Die bis heute verwendeten Messverfahren sind leider extrem teuer, sodass wir eine kostengünstige Lösung schaffen wollten. Wir haben daher einen Sensor entwickelt mit einer Länge von 50 mm und einen Durchmesser von 15 mm, der auf dem Prinzip der Thermosäulenmessung die Temperaturdifferenz zwischen der Umgebungstemperatur und der Wolkenuntergrenze misst. Mit der Höhenformel zur Abkühlung der Temperatur kann so aus der Temperaturdifferenz zwischen der Umgebung und der Wolkenunterseite eine Temperatur errechnet werden. Bei diesem Messergebnis bedeuten 0-8000 m entsprechend 0 bis 4 V. Alles über 8000 m wird als bewölkungslos gewertet, da diese Messungen mit hohen Toleranzen behaftet sind. Das Messverfahren hängt nicht von der Helligkeit ab und kann daher auch Tag und Nacht angewendet werden. Der Öffnungswinkel beträgt 70 °.

Der Sensor kann auch als reiner Bewölkungssensor eingesetzt werden, der bei Tag und auch bei Nacht vollautomatisch feststellt, ob der Himmel bewölkt oder bewölkungslos ist. Das dürfte für Astronomen und Meteorologen von größtem Interesse sein, da die Beobachtung durch diesen elektronischen Sensor den menschlichen Einsatz übernimmt. Astronomen können den Himmel nur betrachten, wenn keine Bewölkung den Blick verdunkelt. Gerade bei den automatischen Sternwarte, die heute über Internet weltweit genutzt werden können, kann dank dieses Sensors festgestellt werden, ob eine Sternwarte mit einer Bewölkung kämpfen muss und die Vorbereitung zum Öffnen des Domes und die Aktivierung des eigentlichen Teleskops nutzlos ist, weil der Himmel bedeckt ist. Im klimatischen Bereich war bei mondloser Nacht eine automatische Bewölkungsmessung bisher nicht möglich. Mit diesem Sensor kann die Bewölkung nun auch zu Zeiten festgestellt werden, in denen der Mensch schläft.

Der Sensor hat ein Ausgangssignal zwischen logisch 0 und 4 V, d. h. 4 V klarer Himmel. Der Sensor wurde für den Außenbereich konstruiert und ist spritz- und regenwasserdicht. Das 8 mm-Gewinde am Unterteil des Sensors dient zur Befestigung des Sensors und bildet den Durchlass für den Kabelanschluss mit 3 Drähten (Masse, Versorgungsspannung von 8…15 V und Ausgangssignal von 0 und 4 V).
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