8. Bayerische Wassertage im Wirtschaftsraum Augsburg A³

Experten sind sich einig: Eine 1:1 Umsetzung der neuen Industrieemissionsrichtlinie ist die Grundvoraussetzung für einen nachhaltigen Umweltschutz

(PresseBox) ( Augsburg, )
Bereits im achten Jahr in Folge veranstaltete KUMAS - Kompetenzzentrum Umwelt e.V. in Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) am 8. und 9. November die Bayerischen Wassertage in Augsburg. Diesmal beschäftigten sich sechzehn Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in Vorträgen mit aktuellen Entwicklungen im Umwelt- und speziell im Wasserrecht. Kernthemen waren unter anderem die Industrieemissionsrichtlinie und die Novellierung der Trinkwasserverordnung. Neue Pflichten gelten beispielsweise mit der Einführung von Parametern betreffend Legionellen und Uran. Im industriellen Bereich sorgt die neue Industrieemissionsrichtlinie für Vorteile für die Umwelt und die menschliche Gesundheit, einen europaweit gleichen Standard und gleiche Wettbewerbsbedingungen. Als ein übergeordnetes Ziel bezeichnete der Eröffnungsredner Dr. Marcel Huber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, die Sicherung der Spitzenposition in Europa und dass die aus den neuen Richtlinien entstehenden Belastungen für Wirtschaft und Behörden möglichst gering und moderat gehalten werden.

Der Wirtschaftsraum Augsburg A³ ist eine der führenden Umweltkompetenzregionen in Deutschland und Europa

Nicht von ungefähr findet die Veranstaltungsreihe in Augsburg statt. Der Wirtschaftsraum Augsburg- Schwaben ist das bayerische Kompetenzzentrum, wenn es um die Umwelt geht. Führende Unternehmen und Institutionen im Bereich Umwelttechnologie sind in der Region vertreten. "Unser Ziel ist es, Unternehmen und Institutionen im Wirtschaftsraum Augsburg die besten Standortbedingungen zu bieten", so Andreas Thiel Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH. "Das Know-how, das sich hier im Bereich Umwelttechnologie angesiedelt hat, zeigt, dass uns dies gelingt. Das Zukunftsprojekt Augsburg Innovationspark sowie Fachveranstaltungen und Fachmessen stellen zukünftig noch viele weitere spannende Entwicklungen aus dem Wirtschaftsraum Augsburg im Bereich Umwelttechnologie in Aussicht." Nicht nur in der Umwelttechnologie, sondern auch beim Umweltschutz ist der Wirtschaftsraum Augsburg führend: So wurde erst am 29. Oktober der Deutsche Naturschutzpreis mit einer Fördersumme von 84.000 Euro an "Natürlich.WasSerleben.Augsburg" vergeben, einer identitätsstiftenden Kampagne für die Gewässer der Stadt Augsburg des Landschaftspflegeverbands. Auch internationale Ehren könnten Augsburg bald zu Teil werden, wenn die Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO mit dem Bewerbertitel "Wasserbau und Wasserkraft, Trinkwasser und Brunnenkunst" gelingt. Am 10. Juli 2012 hat Augsburg hierzu seine Interessenbekundung abgegeben. Die Augsburger Wasserwirtschaft ist ein Meisterwerk menschlicher Schaffenskraft und entspricht mehreren Kriterien für die Aufnahme in die UNESCO Welterbeliste.

Neben der Wasserversorgung und -entsorgung befinden sich Unternehmen und Institutionen zu zahlreichen weiteren Kerngebieten der Umweltkompetenz im Wirtschaftsraum Augsburg: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Abfall, Recycling, Luftreinhaltung, Lärmminderung und Materialeffizienz. Hierzu forscht zum Beispiel das bifa Umweltinstitut, das Entwicklungs-, Engineeringund Beratungsdienstleistungen, individuelle Komplett- und Teillösungen für alle Branchen zu technischem Umweltschutz anbietet. Wassertage-Veranstalter KUMAS ist zudem die einzige vorschlagsberechtigte Institution in Bayerisch-Schwaben für den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), dem mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreis in Europa. KUMAS würdigt auch selbst herausragende Leitprojekte, die in besonderem Maße Umweltkompetenz demonstrieren und die als nächstes am 6. Dezember ausgezeichnet werden.

Neben den Bayerischen Wassertagen sorgt KUMAS noch mit den Bayerischen Abfall- und Deponietage und den Bayerischen Immissionsschutztagen im Landesamt für Umwelt in Augsburg für den wichtigen Austausch von Expertenwissen. Das KUMAS-Team unter der Leitung von Geschäftsführer Thomas Nieborowsky setzt alles daran, die Rahmenbedingungen für die heimische Wirtschaft weiter zu verbessern. Das Thema Ressourceneffizienz steht als Zukunftsaufgabe und wesentlicher Faktor für die Standortsicherung dabei ganz oben auf der Agenda. "Wir vernetzen Kompetenzen, fördern Unternehmen und stärken die Region. Die nachhaltige Entwicklung ist uns ein Anliegen, das eng mit dem Thema Ressourceneffizienz verbunden ist - ein wichtiger Bereich, dem sich KUMAS verstärkt widmen wird", so Thomas Nieborowsky, Geschäftsführer von KUMAS
- Kompetenzzentrum Umwelt e. V.
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