Schwimmen und Forschen die Elbe entlang

Größte Freiwasser-Schwimmstaffel Deutschlands startet am 24. Juni / Bundesforschungsministerin Wanka: "Auch im Binnenland können wir zum Meeresschutz beitragen"

Berlin, (PresseBox) - Morgen fällt in Bad Schandau, Sachsen, der Startschuss zur Elbschwimmstaffel, der größten Freiwasser-Schwimmstaffel Deutschlands. Bis zum 12. Juli werden rund 250 Schwimmerinnen und Schwimmer 575 Flusskilometer in 19 Etappen die Elbe entlang schwimmen und zahlreiche Kommunen sowie sechs Bundesländer durchqueren – von Sachsen bis Schleswig-Holstein. Vor 25 Jahren galt die Elbe noch als einer der schmutzigsten Flüsse Europas – und hat heute fast überall wieder Badequalität. 

Die Elbschwimmstaffel ist eine groß angelegte Mitmachaktion im laufenden Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Botschaft lautet: Der Schutz der Meere beginnt im Binnenland, bei Flüssen, Bächen und Seen. Die Resonanz war überwältigend. Innerhalb einer Woche waren alle Schwimmstaffelplätze vergeben. 

„Unser Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane steht unter dem Motto „Das Meer beginnt hier“, also im Binnenland. Die Elbschwimmstaffel zeigt der Öffentlichkeit den Zusammenhang zwischen Fließgewässer- und Meeresforschung. Denn auch im Binnenland können wir für den Meeresschutz einen wesentlichen Beitrag leisten“, sagt Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. „Neben der sportlichen Herausforderung wird interessierten Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, sich aktiv an der Forschung zu beteiligen.“

Denn während die Staffel schwimmt, forscht die Wissenschaft.
Begleitet wird die Aktion von drei Forschungsprojekten, an denen unter anderem die Technische Universität Dresden, die Technische Universität Berlin und das Karlsruher Institut für Technologie beteiligt sind. 

Die drei Teams messen anhand genommener Proben die Wasserqualität und andere Parameter entlang der Elbe und geben Einblicke in ihre Forschung.

Bürgerinnen und Bürger können sich an ausgewählten Etappen mit den Forscherinnen und Forschern austauschen, an Land selbst experimentieren und sich über nachhaltigen Hochwasserschutz, Mikroplastik in Gewässern oder Fischansiedlungen informieren. 

Die Elbschwimmstaffel wird außerdem prominent begleitet: Viele deutsche Sportgrößen schwimmen einzelne Etappen mit und unterstützen die Staffelmannschaft  – wie die frühere Schwimmweltmeisterin Antje Buschschulte, der Olympiasieger im Rudern Thomas Lange und der Wasserspringer Jan Hempel, der olympisches Silber gewann. 

Am 08. Juli wird Bundesforschungsministerin Wanka die Etappe 15 in Wittenberge besuchen, sich über die ersten Forschungsergebnisse und Wasserqualität in der Elbe informieren und den Schwimmerinnen und Schwimmern ihre Medaillen überreichen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.elbschwimmstaffel.de

Redaktionsbüro Wissenschaftsjahr 2016*17 - Meere und Ozeane

Die Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Zu 71 Prozent bedecken Ozeane und Meere unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum - und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit Jahrhunderten; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 - Meere und Ozeane geht es um die Ergründung der Gewässer, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit. Das Wissenschaftsjahr 2016*17 wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) als fachlichem Partner begleitet.

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