Wertstoffgesetz: Verbändepapier einzig realistische Alternative

Totalverweigerung schadet Recyclingstandort Deutschland

(PresseBox) ( Köln/Mainz, )
Die dualen Systeme Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland, Reclay und Landbell unterstützendas Verbändepapier zur Weiterentwicklung des Verpackungsrechts. Von den drei Systembetreibern wird vor allem die Notwendigkeit gesehen, in der bis zur Bundestagswahl 2017 verbleibenden kurzen Zeitspanne längst überfällige Fortschritte beim Recycling zu erzielen. Erstmals seit Beginn der Gespräche über ein Wertstoffgesetz ist es gelungen, führende Verbände aus Handel, Industrie und Recyclingwirtschaft gemeinsam mit kommunalen Spitzenverbänden an einen Tisch zu bringen und einen Kompromiss zu erarbeiten. Diesem sollte sich jetzt nicht verschlossen werden.

Das ursprünglich geplante Wertstoffgesetz ist politisch nicht durchsetzbar. Deshalb gilt es, realisierbare Alternativen zu finden. Ziel muss es sein, Klarheit für alle Beteiligten und damit Investitionssicherheit zu schaffen. Dazu gehören sowohl die Erhöhung der Recyclingquoten als auch die Schaffung einer schlanken Zentralen Stelle. Das Verbändepapier stellt eine solche Alternative dar. Eine Totalverweigerung bringt niemanden weiter, sondern schadet dem Recyclingstandort Deutschland. Jetzt liegt es am zuständigen Bundesumweltministerium, die Vorschläge aufzugreifen und in den nächsten Wochen einen Referentenentwurf vorzulegen.

Über die Duales System Holding:

Die Unternehmen des Grünen Punkts sind in der DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG zusammengefasst. Sie sind als Dienstleister für die erweiterte Produzentenverantwortung, als führender Sekundärrohstofflieferant für Kunststoffe und als Premium-Produzent von Kunststoffrezyklaten der Lösungsanbieter für die Bedürfnisse der Kreislaufwirtschaft.

Über die Landbell Gruppe:

Die Landbell AG ist als unabhängiger Umwelt- und Entsorgungsspezialist seit 1995 aktiv. Das Mainzer Unternehmen betreibt ein System zur Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen (Duales System) und beendete mit seinem Markteintritt im Jahr 2003 in Deutschland das Monopol bei der Entsorgung von Verkaufsverpackungen. Zur Landbell Gruppe gehören mehrere Unternehmen und Beteiligungen, die sich auf die Rückholung von verschiedenen Materialien sowie Wertstoffen spezialisiert haben: Die Rücknahme und Entsorgung von Elektroschrott (WEEE und Photovoltaik-Module), Batterien, ein Pfandsystem für das Recycling von Einweg-Getränkeverpackungen, sowie Angebote für Industrieentsorgung und Transportverpackungen runden das umfassende Portfolio ab. In 32 Ländern der Welt übernimmt die Landbell Gruppe die Produktverantwortung für ihre Kunden und fungiert als One-Stop-Shop-Serviceanbieter.
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