Repsol und RAMPF Eco Solutions: Partnerschaft für das Polyurethan-Recycling

(PresseBox) ( Grafenberg, )
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- Repsol erhält die europaweiten Exklusivrechte für die Entwicklung und Errichtung flexibler Polyol-Recyclinganlagen mit RAMPF-Technologie
- Repsol und RAMPF Eco Solutions entwickeln neue Polyole, die aus Post-Consumer-Polyurethan-Abfallstoffen verschiedener Quellen und Qualitäten hergestellt werden

RAMPF Eco Solutions und Repsol haben eine gegenseitige Vereinbarung unterzeichnet, die Repsol die europaweiten Exklusivitätsrechte für die Entwicklung und Errichtung neuer flexibler Polyol-Recyclinganlagen einräumt. Es geht dabei speziell um Analysen für den Bau neuer Anlagen in Europa und die Entwicklung neuer Polyole aus Post-Consumer-Polyurethan-Abfallstoffen verschiedener Quellen und Qualitäten.

Die geschlossene Vereinbarung ermöglicht es, die Stärken der beiden Unternehmen zu vereinen: fundiertes Recycling-Know-how einerseits und umfassende Polyolproduktionskapazitäten und -techniken andererseits. Unter Nutzung der sich ergebenden Synergien werden die beiden Vertragspartner das Recycling flexibler Schaumstoffe effizient vorantreiben – sowohl im Entwicklungsbereich als auch mit dem Bau neuer Anlagen.

Die Vereinbarung folgt auf die Ankündigung von Repsol vom März dieses Jahres, die erste Polyurethan-Recyclinganlage in Spanien zu errichten, in der aus entsorgten Matratzen Recycling-Polyole hergestellt werden. Die Anlage, die Ende 2022 in Betrieb gehen soll, ist auf die Verwertung von über 2.000 Tonnen Post-Consumer-Abfallstoffen im Jahr ausgelegt.

Antonio Portela, Direktor des Repsol-Geschäftsbereichs für Zwischenprodukte: „Diese Vereinbarung bietet eine neue Chance, dem Markt zu beweisen, dass wir es mit der Kreislaufwirtschaft ernst meinen und alles daransetzen, den Beteiligten Lösungen anzubieten, die sie bei ihren Strategien unterstützen. Und wir sind uns sicher, den perfekten Partner für dieses Unterfangen an unserer Seite zu haben.“

Marco Werth, Vertriebs- und Marketingleiter bei RAMPF Eco Solutions: „Wir sind sehr stolz, mit einem solch renommierten Team von Experten zusammenzuarbeiten. Es ist inspirierend, wie entschlossen Repsol daran arbeitet, bis 2050 klimaneutral zu werden. Unsere beiden Unternehmen verbindet ein starkes Engagement und große Begeisterung für die Kreislaufwirtschaft – und diese Kooperation versinnbildlicht das.“

Die Vereinbarung unterstreicht das Ziel von Repsol, seine Industriekomplexe umzustrukturieren und in Multienergie-Knoten zu verwandeln, die in der Lage sind, Produkte mit niedriger, neutraler oder sogar negativer CO2-Bilanz zu erzeugen. Überdies belegt sie die ehrgeizige Zielsetzung des Konzerns, den Recyclingkreislauf für diese unerlässlichen Produkte durch Angebot nachhaltiger Lösungen sowohl für die Polyurethanverarbeiter als auch für die Endverbraucher zu schließen.

Über Repsol
Repsol ist ein globaler Multienergie-Konzern und Vorreiter der Energiewende, der sich das Ziel gesteckt hat, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Der Konzern, der in der gesamten Energiewertschöpfungskette vertreten ist, beschäftigt weltweit 24.000 Mitarbeiter und vertreibt seine Produkte in fast 100 Ländern. Sein kundenorientiertes Produkt- und Dienstleistungsportfolio deckt die Bedürfnisse von rund 24 Millionen Kunden ab, sei es zu Hause oder unterwegs. Repsol ist zudem einer der Hauptakteure auf dem spanischen Strom- und Gasmarkt, wo der Konzern neben 1,2 Millionen Kunden auch Kapazitäten für die Erzeugung von insgesamt 3.300 MW emissionsarmen Strom vorweisen kann.

Um sein Netto-null-Emissionsziel bis 2050 zu erreichen, setzt Repsol auf ein integriertes Modell von Dekarbonisierungstechniken: Effizienzsteigerungen, Ausbau der Kapazitäten für die emissionsarme Stromerzeugung, Herstellung kohlenstoffarmer Kraftstoffe, Entwicklung neuer Kundenlösungen, Umsetzung der Kreislaufwirtschaft und Förderung bahnbrechender Projekte zur Reduzierung der CO2-Bilanz der Branche.

Repsol besitzt eine der effizientesten Raffinerien in Europa und verfügt über drei große petrochemische Werke, in denen differenzierte Produkte mit hohem Mehrwert entwickelt werden. Seine sieben Industriekomplexe in Spanien, Portugal und Peru werden derzeit mittels hochmoderner Projekte zur Reduzierung ihrer CO2-Bilanz in Multienergie-Knoten umstrukturiert.

In seiner chemischen Sparte setzt Repsol auf größere Effizienz der industriellen Prozesse und mehr Kreislaufwirtschaft. Sein Ziel ist es, 2030 das Äquivalent von 20 Prozent seiner Polyolefinproduktion zu recyceln. Repsol verfolgt seit 2016 eine Kreislaufwirtschaftsstrategie, die in der gesamten Wertschöpfungskette des Konzerns Niederschlag findet – von der Rohstoffbeschaffung bis zur Vermarktung seiner Produkte und Dienstleistungen.

Die Produkte des Konzerns werden zur Herstellung alltäglicher Gegenstände verwendet, die Lebensqualität, Wohlbefinden und Sicherheit der Menschen verbessern. Das breit gefächerte Sortiment an Chemieerzeugnissen reicht von petrochemischen Basisprodukten bis zu Spezialderivaten und umfasst verschiedenste Polyolefine, die alle zu 100 Prozent recycelbar sind.
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