Pkw-Markt profitiert auch 2010 von privater Nachfrage

(PresseBox) ( Essen-Kettwig, )
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- Im Jahr nach der Verschrottungsprämie wurden mehr private Neuzulassungen registriert als in 2007 und 2008
- 43 Prozent aller Neuzulassungen wurden von Privatpersonen getätigt
- Volkswagen dominiert nicht nur den Gesamtmarkt, sondern ist auch bei den anderen Zulassungsarten auf Platz eins

Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland wurden auch 2010 trotz des Einbruchs nach der Verschrottungsprämie in 2009 durch die private Nachfrage gestützt. Sie lag mit 43 Prozent aller Neuzulassungen über dem Anteil von 2007 und 2008. Dies ist das Resultat einer aktuellen Analyse des Beratungsunternehmens R. L. Polk aus Essen.

Die Neuzulassungen in Deutschland teilten sich 2010 in 43 Prozent reine private Nachfrage, 21 Prozent Flottengeschäft sowie 36 Prozent Händler-, Hersteller- und Vermieterzulassungen auf. In letzterer Kategorie verbleiben die Fahrzeuge in der Regel höchstens zwölf Monate in Erstbesitz, bevor sie als junge Gebrauchtwagen wieder den meist privaten Kunden zur Verfügung stehen.

Zwar sanken die privat getätigten Neuzulassungen nach Auslaufen der Verschrottungsprämie erwartungsgemäß. Dass sie aber dennoch das Vorkrisenniveau von 2007 und 2008 übertraf, zeigt, wie robust die private Nachfrage im Jahr danach eigentlich war. Die gewerblichen Sektoren dagegen verbesserten ihr Ergebnis zwar, lagen aber noch deutlich unter den Werten der Jahre davor.

Die Betrachtung der TOP 10 Marken pro Zulassungskategorie zeigt die Führungsposition von Volkswagen. In allen Bereichen sind die Wolfsburger mit großem Abstand auf Platz eins. Erstaunlich, dass sich Mercedes auch bei der privaten Nachfrage auf Platz zwei behaupten kann und dass die Volumenmarken Ford und Renault hier sowohl nach Platzierung als auch nach Marktanteilen schlechter dastehen als im Gesamtmarkt. Auffällig ist auch die Konzentration der Neuzulassungen bei den Flottenzulassungen. Für die Marken neben den Top 10 bleiben gerade einmal knapp 14 Prozent übrig, bei der privaten Nachfrage sind es fast 30 Prozent.

Bei der Modellanalyse zeigt sich, dass es drei Modelle von Premiumanbietern in die Rangliste der erfolgreichsten zehn Modelle bei der privaten Nachfrage geschafft haben. Die Mercedes A-Klasse steht hier sogar bedeutend besser da als im Gesamtmarkt.

"Die detaillierte Analyse der Nachfrage nach Zulassungsarten zeigt, dass die gewerblichen Neuzulassungen bei weiterhin guten Rahmenbedingungen noch Potenzial nach oben haben und dass sich die private Nachfrage nicht nur auf preiswerte Modelle beschränkt. Auch für Premiummarken gibt es auf dem Privatmarkt gute Absatzchancen", so das Fazit der Essener Marktforscher von Polk.
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