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Pressemitteilung BoxID: 434704 (R. L. Polk Germany GmbH)
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Halbjahresbilanz der Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa

Gesamte Neuzulassungen zwei Prozent unter Vorjahr / Deutsche Marken entwickeln sich positiv

(PresseBox) (Essen, ) Die Pkw-Nachfrage in Westeuropa insgesamt läuft weiter schleppend. Nachdem der Juni, auch aufgrund einer geringeren Anzahl an Arbeitstagen, um mehr als acht Prozent schlechter ausfiel als vor einem Jahr, beträgt der Rückgang nach Ablauf des ersten Halbjahres gut zwei Prozent. Dies ist das Resultat einer aktuellen Analyse des Beratungsunternehmens R. L. Polk aus Essen.

Dabei ist die Entwicklung in den einzelnen Ländern durchaus unterschiedlich: Einige Märkte weisen positive zweistellige Wachstumsraten auf, andere verlieren in gleicher Größenordnung. Von den großen Märkten zeigt Deutschland die positivste Entwicklung. Auch viele kleinere Märkte haben das Nachfrageloch der letzten beiden Jahre verlassen und erreichen aufgrund eines großen Nachholbedarfs teilweise neue Rekordwerte.

Andererseits hat die wirtschaftliche Erholung noch nicht alle Märkte erreicht. Insbesondere die negativen Entwicklungen in Großbritannien, Spanien und Italien belasten das westeuropäische Gesamtergebnis. Aber auch hier scheint zur Jahresmitte die Talsohle erreicht zu sein. Dramatisch ist dagegen die Situation in Portugal und Griechenland. Diese Märkte befinden sich - auch was die Pkw-Nachfrage angeht - im freien Fall, dessen Ende und Tiefe im Moment noch nicht absehbar sind.

Insgesamt erwarten die Essener Marktforscher für die Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa eine leichte Verbesserung im Jahresverlauf. Dennoch wird am Jahresende mit 12,9 Millionen Neuzulassungen das Ergebnis von 2010 knapp verfehlt werden.

Bei der Halbjahresbilanz nach Marken zeigt sich die Dominanz deutscher Hersteller. Sechs heimische Marken befinden sich unter den Top 10. Unangefochtener Marktführer ist und bleibt VW. Der Zuwachs von knapp sechs Prozent bescherte den Wolfsburgern in den ersten sechs Monaten einen Marktanteil von über zwölf Prozent.

Auch die drei großen deutschen Premiummarken sind unter den Top 10 in Westeuropa zu finden.

"Die Pkw-Nachfrage in Westeuropa entwickelt sich nicht so dynamisch wie in anderen Regionen. Der Tiefpunkt ist aber durchschritten und darüber hinaus sind die deutschen Hersteller im Vergleich zu ihren Wettbewerbern gut aufgestellt", so das Fazit der Marktforscher von Polk.