QIAGEN kündigt Vergrößerung des Standortes in Hilden und neue Arbeitsplätze an

27 Millionen Euro fließen in neue Forschungs- und Produktionskapazitäten und schaffen Platz für über 500 Mitarbeiter

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Das Biotechnologieunternehmen QIAGEN will seinen Standort in Hilden ausbauen und die Beschäftigtenzahl an seinem Stammsitz weiter erhöhen. Insgesamt sollen Investitionen von über 27 Millionen Euro in neue Produktions- sowie Forschungs- und Entwicklungskapazitäten fließen und damit mittelfristig Raum für über 500 neue Arbeitsplätze schaffen. Vorstandschef Peer Schatz und Finanzvorstand Roland Sackers gaben im Rahmen der diesjährigen Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in Düsseldorf entsprechende Pläne bekannt. Danach will der weltweit führende Anbieter von biologischen Proben- und Testtechnologien im Sommer dieses Jahres mit der Standorterweiterung beginnen, deren Abschluß für den Herbst 2010 vorgesehen ist. Trotz weltweiter Finanz- und Wirtschaftskrise sollen bereits in diesem Jahr zusätzlich rund 100 neue Mitarbeiter in Hilden eingestellt und 4000 m² zusätzlicher Büroflächen bezogen werden, um das für 2009 angepeilte Wachstum zu realisieren.

"Mit der Erweiterung des Standorts Hilden legen wir ein Fundament für die künftige Wachstumsentwicklung unseres Unternehmens. Der Ausbau macht uns schlagkräftiger und ermöglicht uns, unsere weltweite Markt- und Technologieführerschaft zu festigen und weiter auszubauen", sagte Peer Schatz.

Im Einzelnen sind allein über 17 Millionen Euro für die Errichtung eines neuen Produktionsgebäudes vorgesehen. Auf 9.200 m² zusätzlicher Fläche sollen bis zu 250 neue Jobs für die erweiterte Produktion von Pufferlösungen und anderen Erzeugnissen entstehen. Zusätzlich werden hier logistische und administrative Funktionen untergebracht sowie Reserven für mögliche Produktionsverlagerungen im Rahmen zukünftiger Akquisitionen geschaffen. Etwa 10 Millionen Euro entfallen den Planungen zufolge auf die Errichtung und Ausstattung eines neuen Forschung- und Entwicklungsgebäudes. Hier werden nach Fertigstellung bis zu 220 zusätzliche Wissenschaftler und Angestellte in neuen Labors und Büros Platz finden. Insgesamt werden somit mittelfristig über 500 Wissenschaftler und wissenschaftlich-technische Assistenten in Hilden arbeiten - über die Hälfte aller QIAGEN-Beschäftigten, die weltweit im Forschungsbereich tätig sind. Derzeit laufen Prüfungen, beide neuen Gebäudekomplexe nach international anerkannten Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien zertifizieren zu lassen.

"Erst nachhaltige Investitionen in eine leistungsfähige und moderne Infrastruktur für Forschung und Produktion schaffen wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in Deutschland und letztlich für uns auch darüber hinaus", so Schatz weiter. "Wir haben in Deutschland immer auf hervorragend ausgebildete Mitarbeiter sowie eine gute Infrastruktur bauen können, um die jeweils nächste Expansionsstufe zu meistern. Insgesamt ist seit 1995 ein dreistelliger Millionenbetrag in die Entwicklung des Standorts geflossen, an dem auch die Europazentrale und das operative Hauptquartier des Unternehmens angesiedelt sind. Erst 2007 hatte das Unternehmen im Rahmen der Errichtung seines neuen Produktions- und Logistikzentrums ca. 10 Millionen Euro in hochmoderne Fertigungsanlagen sowie die Prozessoptimierung bei der Herstellung seiner Verbrauchsgüter investiert.

Nach den gestern Abend veröffentlichten Zahlen hat QIAGEN 2008 weltweit 893 Millionen US-Dollar erwirtschaftet und dabei einen bereinigten(1) Gewinn von 163,3 Millionen US-Dollar erzielt. Für das nächste Jahr peilt das Unternehmen weiteres Wachstum und einen Umsatz zwischen 920 und 970 Millionen US-Dollar an. Derzeit beschäftigt QIAGEN über 3000 Mitarbeiter an weltweit über 30 Standorten. Weltweit könnte die Belegschaft schon 2009 um über 250 neue Arbeitsplätze ansteigen.

Highlights der Standorterweiterung:

Entwicklung 2009:

- 4.000 m² zusätzliche Büroflächen
- > 100 geplante Neueinstellungen

Erweiterung 2009/2010:
Schaffung zusätzlicher Flächen:

- 9.200 m² Produktion
- 6.000 m² Forschung und Entwicklung (F&E)

Erweiterung der Mitarbeiterkapazität:

- 220 in F&E
- 250 in Produktion

Investitionsvolumen:

- >€10 Mio. F&E
- >€17 Mio. Produktion

Bauphase:

- Juni 2009 bis September 2010

(1) Bereinigt um Akquisitions-, Restrukturierungs- und Integrationsaufwendungen, akquisitionsbedingte Abschreibungen auf immaterielle Wirtschaftsgüter sowie anteilsbasierte Vergütungen gem. SFAS 123R.
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